Qualitätsstandards für die Neurologisch-Neurochirurgische Frührehabilitation veröffentlicht

Veröffentlicht am 01.10.2015 11:26 von admin

Wie lässt sich sicherstellen, dass neurologisch-neurochirurgisch schwerstbetroffene Patienten, wie z. B. mit Schlaganfall, Hirnblutungen, oder Schädel-Hirn-Verletzungen, nach hohen Qualitätsstandards versorgt werden? Auf diese Frage gibt jetzt eine Fachpublikation, an der auch Experten aus Nordrhein-Westfalen mitgewirkt haben, eine konkrete Antwort.

Die erstmals vorgelegten Qualitätsstandards für die Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation (NNCHFR) sollen die inhaltliche, medizinisch-fachliche Grundlage für die Abstimmung zwischen den involvierten Akteuren im Gesundheitssystem bilden. Dabei beschäftigen sich die Autoren auch mit den Übergängen zwischen Akut- und Rehabilitationsmedizin.

Genau definierte Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität

In ihrem Artikel beschreiben die Experten, welche Strukturen, Prozesse und Ergebnisse gewährleistet sein müssen, um die erforderliche einheitliche Versorgungsqualität sicher zu stellen. Auf rund 10 Seiten finden sich eine genaue Auflistungen der notwendigen räumlichen, personellen und apparativen Ausstattung sowie eine über Diagnosen, Patientenmerkmale, Behandlungs- und Therapieprozesse klar definierte Prozessqualität. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation mit Beatmung. Zur Begleitung, langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards empfehlen die Experten – analog zu Qualitätssicherung der Stroke Units – eine Zertifizierung der NNCHFR-Abteilungen sowie die Einrichtung einer gemeinsamen NNCHFR-Datenbank.

Schönle, Busch, Ebke, Knecht, Riecker: Qualitätsstandards in der Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation, in: Neurologie & Rehabilitation 5, 2015, Seite 149f 

Auch im Internet unter http://www.hippocampus.de/zeitschriften.62091.html.

Danksagung: Die Autoren danken Herrn Dr. Alexander Loevenich, Leiter des medizinischen Fachbereichs Neurologie MDK Nordrhein, und Herrn Dr. LMR Dr. Julius Siebertz, MGEPA NRW, für hilfreiche Kommentare bei der kritischen Durchsicht einer früheren Version des Manuskripts.

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