Psychiatrische Klinik ist ein großartiger Arbeitsplatz

Veröffentlicht am 28.01.2011 17:04 von redaktion

Belegschaft wählt ihre Arbeit in deutschlandweitem Vergleich nach vorne

Stadtroda/Thüringen. Die psychosoziale Belastung der Belegschaft in psychiatrischen Kliniken ist oftmals besonders hoch. Nun haben die Männer und Frauen, die in der Asklepios Fachklinik im thüringischen Stadtroda arbeiten, gerade eben ihren Arbeitsplatz zu einem „großartigen Arbeitsplatz“ gewählt. Ihre Klinik ist jetzt mit dem international verbreiteten Gütesiegel „Great Place to Work“ für „Qualität und Attraktivität“ als Arbeitgeber ausgezeichnet worden.

Das Asklepios Fachklinikum Stadtroda beherbergt neben einer Erwachsenen- sowie einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auch eine Gerontopsychiatrie, eine Suchtklinik sowie eine Klinik für Neurologie. Die Behandlungsteams sind auf die Behandlung psychischer und neurologischer Erkrankungen spezialisiert. Zudem führt sie auch als Maßregelvollzug eine separate Einrichtung zur Behandlung psychisch kranker Rechtsbrecher.

Der Beziehungsarbeit mit den Patienten kommt hier eine vergleichsweise höhere Bedeutung zu als in (somatischen) Akut-Krankenhäusern: sie ist elementarer Bestandteil des Genesungsprozesses. Schwierig ist, dass immer wieder neue Beziehungsprobleme entstehen und das Personal mitunter eine größere Portion Durchhaltevermögen für seine Arbeit benötigt.

Mitarbeiterbefragung und externes Audit

Der Auszeichnung durch „Great Place to Work“ vorausgegangen war eine ausführliche Befragung der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen (Führung, Zusammenarbeit, berufliche Entwicklung, usw.) sowie eine Überprüfung der eingesetzten Maßnahmen und Programme der Personalarbeit durch das Great Place to Work Institut. Zentrale Bewertungskriterien waren Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements, Stolz der Mitarbeiter auf die eigenen Leistungen und die Einrichtung insgesamt und Teamgeist.

Die Geschichte hinter der Geschichte ist nicht so einfach zu erzählen. Befragungen haben ihre Grenzen. Dr. Udo Polzer, Ärztlicher Direktor berichtet aus dem Klinikalltag: „Bereits das Anforderungsprofil an das Therapeutenteam ist weitaus anspruchsvoller – vor allem hinsichtlich der emotionalen Anforderungen.“ Die Krankheitsbilder sind sehr unterschiedlich in ihrer Schwere und Ausgestaltung. Für die Mitarbeiter bedeutet das, dass sie sich permanent auf neue Situationen und Anforderungen einstellen müssen.

Besondere Prozesse der Gruppenbildung: Teamwork

Gute Arbeit mit dem Patienten setzt eine gute Arbeit im Team voraus. Das erfordert einen guten sozialen Umgang miteinander. „Letztlich wirkt sich das auf alle Bereiche des Klinikums aus und macht die Arbeit insgesamt angenehm. Daraus resultiert ein trotz aller Umstände großartiger Platz zum Arbeiten“, erklärt die Vorgesetzte der gut 370 Pflegedienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Frau Elke Jäger.

Der branchenspezifische Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ ist Teil des branchenübergreifenden Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2011“ werden am 23. Februar 2011 in Berlin vorgestellt und ausgezeichnet. Durch die Teilnahme an den seit 2002 jährlich durchgeführten Benchmarkstudien zur Arbeitsplatzkultur können Unternehmen und Organisationen ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber auf den Prüfstand stellen und gezielt weiterentwickeln. Die besten Arbeitgeber werden zudem öffentlich ausgezeichnet und erhalten das Great Place to Work® Arbeitgeber-Gütesiegel.

www.asklepios.com; www.asklepios.com/stadtroda

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