Prägnante Statements, ausdrucksstarke Gesichter: Imagekampagne für den Pflegestandort Bonn

Veröffentlicht am 10.06.2015 15:14 von Redaktion RehaNews24.de

  1. Juni 2015 / Marc Hoffmann / (02 28) 77 34 60 / Presseamt der Stadt Bonn

 

ib Bonn – „Aufbauhelferin – ist jemand, der einen aufrecht gehen lässt, wenn Körper und Geist am Boden sind.“ „Seelenheiler – ist jemand, der Wunden schließt, die von außen nicht zu sehen sind.“ „Würdeträgerin – ist jemand, der erst den Menschen sieht und dann die Krankheit.“ Diese prägnanten, zum Nachdenken anregenden Statements mit ausdrucksstarken Bildern von Menschen, die in der Pflege und im Gesundheitsbereich in Bonn tätig sind, zieren Plakate der außergewöhnlichen Imagekampagne „Gesundheits- und Pflegestandort Bonn“. Sie ist am 10. Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden und will Menschen für die Vielfalt der Pflegeberufe begeistern.

Models und Motive: Nora Moatassim bei der Auftaktveranstaltung zur Pflegekampagne. Foto: Bundesstadt Bonn

Models und Motive: Nora Moatassim bei der Auftaktveranstaltung zur Pflegekampagne. Foto: Bundesstadt Bonn

„Der Bundesstadt Bonn und deren Kommunaler Gesundheitskonferenz (KGK), in der Träger von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen der Stadt zusammengeschlossen sind, ist es ein großes Anliegen, den Pflegeberuf am Gesundheitsstandort Bonn zu stärken“, betont Bonns Gesundheitsdezernent Rüdiger Wagner. Gemeinsam mit der Medienfabrik Gütersloh GmbH wurde die Pflegekampagne ins Leben gerufen.

25 Fach- und Pflegekräfte aus Krankenhäusern, der Altenpflege, ambulanter Pflege sowie des Gesundheitsamtes werben mit ihren Gesichtern für den Pflegeberuf. Das qualifizierte und engagierte Pflegepersonal am Gesundheitsstandort Bonn wird auf ganz besondere Art und Weise gezeigt, daher trägt die Kampagne das Leitbild „Starke Persönlichkeiten – Porträts der Pflege in Bonn“.

Für die Plakatkampagne hat Phil Stauffer, Creative Director der Medienfabrik Gütersloh GmbH, Frauen und Männer aus unterschiedlichen pflegenden Berufen zusammen mit Fotograf Andreas Kühlken portraitiert. „Mich hat dabei interessiert, warum Menschen im Berufsfeld Pflege arbeiten, was sie für diese Tätigkeit motiviert“, erklärt Stauffer.

Auch Martin Hofmann und Manuela Grube standen für die Kampagne Model. . Foto: Bundesstadt Bonn

Auch Martin Hofmann und Manuela Grube standen für die Kampagne Model. . Foto: Bundesstadt Bonn

„Der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun im Leben, stand bei allen im Vordergrund, trotz der oft schwierigen Arbeitsbedingungen.“ In kurzen Statements kommt dies nun auf den einzelnen Plakatmotiven zum Ausdruck. Sie zeigen authentische Gesichter vor einem dunklen Hintergrund. „Ein Symbol dafür, dass diese Menschen anderen das Dunkel ihres Lebens erleichtern und erhellen,“ so Stauffer.

Die Imagekampagne wird bereits in einigen Tagen im Stadtgebiet sichtbar: Ab dem 23. Juni wird sie für circa zehn Tage auf 280 Litfaßsäulen und 106 Citylight-Plakaten zu sehen sein. Im Herbst wird sie – im zeitlichen Umfeld der Klinikmesse – auf Megalight-Plakaten und mit Bannern auf der Kennedybrücke fortgeführt.

Zum Hintergrund

Zur Auftaktveranstaltung waren fast alle Models der Kampagne gekommen. Foto: Bundesstadt Bonn

Zur Auftaktveranstaltung waren fast alle Models der Kampagne gekommen. Foto: Bundesstadt Bonn

Die KGK hatte 2012 die Bildung eines Arbeitskreises „Gesunde Führung“ beschlossen, der 2013 acht Thesen zur Personalsituation im Gesundheitswesen – den Bonner Impuls „Gesunde Führung“ – erarbeitete. Da der Stadt Bonn das Voranbringen dieser Thesen ein großes Anliegen war, hatte das Gesundheitsamt zu einem Expertenaustausch „Personalrekrutierung und Personalbindung im Gesundheitswesen eingeladen. Dabei bekundeten die Bonner Krankenhäuser, Rehakliniken und die Stadt Bonn großes Interesse, sich an einer Öffentlichkeitskampagne zu beteiligen, bei der Pflege mit ihren vielfältigen Bereichen dargestellt werden sollte.

Um diese Kampagne noch auf andere Bereiche der Pflege auszuweiten, hat die KGK im Dezember 2014 auch die Beteiligung der Stiftung Bonner Altenpflege und der ambulanten Einrichtungen der Arbeitsgemeinschaft Freier Wohlfahrtspflege angeregt.

 

Impressum:

Herausgeber: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

Telefon: Chef vom Dienst 0228/77 3000, Telefax: 0228/77 2468, E-Mail: presseamt@bonn.de

Internet: http://www.bonn.de Redaktion: Dr. Monika Hörig (verantwortlich)

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