Pneumologische Frührehabilitation stärkt die Karl-Hansen-Klinik

Veröffentlicht am 27.05.2015 09:35 von Redaktion RehaNews24.de

Lückenschluss in Bad Lippspringe

Bild: Dr. Erik-Christian Ernst (7. v. l.) und sein Team der Pneumologischen Frührehabilitation. Foto: Robert Murray

Bild: Dr. Erik-Christian Ernst (7. v. l.) und sein Team der Pneumologischen Frührehabilitation. Foto: Robert Murray

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe hat seinen Schwerpunkt Lungenheilkunde in der Karl-Hansen-Klinik weiter gestärkt. Die zugehörige Pneumologische Frührehabilitation unter der Leitung des Chefarztes Dr. Erik-Christian Ernst schreibt an der Erfolgsgeschichte wesentlich mit.

Ende November 2012 gegründet war die Abteilung sogleich erfolgreich. In 2013 schlugen rund 3300 Patiententage zu Buche. Im vergangenen Jahr waren es schon über 3700 – mit weiter steigender Tendenz.

Und auch der der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) bestätigte, dass „mit diesem interdisziplinären Angebot eine Versorgungslücke geschlossen wurde“.

Ein vielköpfiges Team von Mitarbeitern kümmert sich vom Anreise- bis zum Entlassungstag um die Patienten. Ziel der Behandlung ist die erfolgreiche Wiedereingliederung in das Leben. Alternativ werden die Patienten für eine Anschlussrehabilitation fit gemacht.

Nach Angaben des Chefarztes „sind zwar alle Patienten verschieden“, aber ein 52-Jähriger, der jüngst entlassen wurde, dient ihm als Beispiel für eine „klassische Behandlung“: Der Patient wurde unter Dauerbeatmung in die Karl-Hansen-Klinik gebracht und galt als hoffnungsloser Fall. Nachdem er das Programm in der Pneumologischen Frührehabilitation durchlaufen hatte, konnte er, unterstützt durch einen Rollator, die ersten Schritte auf dem Klinikflur gehen. Mittlerweile ist er Zuhause und weiter auf dem Weg zurück ins Leben.

Eine Besonderheit an der Frühreha in der Karl-Hansen-Klinik ist die übergreifende Betreuung. Die Patienten werden ergotherapeutisch, physiotherapeutisch, psychologisch und logopädisch betreut. Das Casemanagement organisiert während des Aufenthaltes die weitere Versorgung des Patienten in der häuslichen Umgebung oder, falls doch nötig, in einer Pflegeeinrichtung.

Dr. Erik-Christian Ernst stellt den Teamgedanken in den Vordergrund, welcher der maßgebliche Erfolgsfaktor sei und dessen Ergebnisse den Patienten unmittelbar zugutekämen: „Es ist schön zu sehen, dass wir den betroffenen Menschen die Rückkehr in ein eigenbestimmtes soziales Umfeld ermöglichen können.“

Ein weiterer Garant für den Erfolg sei die gute intensivmedizinische Versorgung der Patienten bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Auf der Intensivstation der Karl-Hansen-Klinik können die Patienten akutmedizinisch versorgt und stabilisiert werden, sodass eine Verlegung nicht nötig ist. Im Regelfall können die Patienten dann eine reguläre Reha absolvieren und die Rehamaßnahme nach der Besserung des Gesundheitszustandes sofort wieder aufnehmen; oftmals auch in der fachpneumologischen Rehaklinik Martinusquelle in Bad Lippspringe

Parallel zum Ausbau der Karl-Hansen-Klinik, der in diesem Jahr beginnen könnte, ist auch eine Erweiterung der Abteilung für Pneumologische Frühreha geplant.

 

Info:

Eine Verlegung von Patienten in die Pneumologische Frührehabilitation ist unter anderem während oder im Anschluss an eine Langzeitbeatmung oder bei noch erheblich reduziertem Allgemeinzustand bei schwerer Lungenerkrankung möglich. Aufgenommen werden Patienten, die aktuell noch beatmet werden. Ein Rehabilitationsantrag an die Krankenkasse ist nicht erforderlich, da es sich um eine Direktverlegung handelt. Die Patientenaufnahme kann direkt mit der Karl-Hansen-Klinik vereinbart werden.

 

www.medizinisches-zentrum.de

 

Kontakt für Rückfragen:

Heiko Appelbaum

-Pressesprecher-

Medizinisches Zentrum für Gesundheit GmbH

MZG-Westfalen

Peter-Hartmann-Allee 1

33175 Bad Lippspringe

Tel.: 05252/95-1038

E-Mail: h.appelbaum@medizinisches-zentrum.de

www.medizinisches-zentrum.de

 

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