Pflegeversicherungsreform: Die Chance – noch – nicht genutzt

Veröffentlicht am 01.02.2012 11:19 von Uwe H. Sattler

Pressemitteilung 03-2012 (01.02.2012)

Bundesverband Geriatrie e.V. drängt auf Nachbesserungen am Gesetzentwurf:  Reha nutzen, um Pflege zu vermeiden

Als „Gesetz mit Lücken“ hat der Bundesverband Geriatrie e.V. den jetzt vorgelegten Entwurf zur Pflegeversicherungsreform bewertet. „Leider ist die große Chance, mit Reha Pflege verstärkt zu vermeiden oder zeitlich hinauszuschieben, mit dem Gesetz nicht genutzt worden“, erklärte Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbands. Zwar sei die Unterstützung pflegender Angehöriger zu begrüßen. „Es muss jedoch vorrangig darum gehen, Rehaleistungen für die Pflegenden gezielt zu fördern und damit die entlastende Wirkung auf die Pflegeversicherung konsequent zu nutzen.“ Dem Grundsatz Reha vor Pflege muss Rechnung getragen werden. Es fehlen organisatorische und wirtschaftliche Anreize. Bestehende Hürden müssen mit Nachdruck angegangen werden, um die Chance für den einzelnen Patienten und für das Gesamtsystem der Pflegeversicherung zu nutzen. Pflegevermeidung findet im bisherigen Entwurf nicht statt.  „In diesem Sinne erwarten wir Nachbesserungen am Gesetz“, betonte Dirk van den Heuvel.

Der Bundesverband Geriatrie e.V. hatte in der Vergangenheit wiederholt klare Regelungen und eine solide Finanzierung für die Bereiche Pflege und Reha angemahnt. So hatte sich der Verband unter anderem dafür ausgesprochen, dass es den Pflegekassen ermöglicht werden sollte, ebenfalls als Rehabilitationsträger agieren zu können.

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