Pflegekräfte werden im Stich gelassen

Veröffentlicht am 22.03.2013 16:57 von redaktion

Pressemitteilung
Datum: 22.03.2013
Dokumentennummer: 414
Arbeitsgruppe: Gesundheit

Zu den heute von Bundesgesundheitsminister Bahr vorgestellten Eckpunkten zur
Krankenhausfinanzierung erklärt der gesundheitspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion Karl Lauterbach:

Die Vorschläge des FDP-Ministers und der Koalitionsfraktionen sind eine
Enttäuschung, weil sie die unbedingt notwendige gezielte Förderung von
Pflegekräften nicht im Ansatz ausreichend vorsehen. Für die steigenden
Tarife stellt Bahr umgerechnet nur etwa 20 bis 30 Euro pro Jahr pro
Pflegekraft zusätzlich zur Verfügung. Damit lässt sich der akute
Pflegenotstand in deutschen Krankenhäusern nicht beseitigen. Es ist vielmehr
damit zu rechnen, dass durch die Tarifsteigerungen bestehende Pflegestellen
weiter abgebaut werden.

Auch bei der vorgesehenen „Gießkannen“-Entlastung der Krankenhäuser von
250 Millionen Euro in 2013 gibt es keinen Grund zum Jubel, weil weder die
Krankenhäuser auf dem Land oder in Problemzonen der Städte besonders
berücksichtigt worden wären oder die Qualität der Krankenhäuser eine
Rolle spielen würde. Vielmehr muss man befürchten, dass überflüssige
Leistungen und medizinisch notwendige Leistungen, Leistungen guter und
schlechter Qualität auch weiterhin ohne Unterschied bezahlt werden. Die
gezielte Förderung von Pflege, guter Krebsmedizin und der Schutz vor
teilweise überflüssigen Knie- und Hüftgelenksoperationen fehlen.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier:
http://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/pflegekr%C3%A4fte-werden-im-stich-gelassen

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