Petra Krebs besuchte die Schussental-Klinik

Veröffentlicht am 01.09.2018 20:31 von Redaktion RehaNews24

Frank Kuhn, kaufmännischer Geschäftsführer der Klinik (2. von links), Prof. Dr. Cornelia Albani, medizinische Geschäftsführerin (3. von links) und Roland Brückl, Betriebsratsvorsitzender (2. von rechts), zeigten Bürgermeister Matthias Burth und der Landtagsabgeordneten Petra Krebs die Schussental-Klinik und diskutierten über gesundheitspolitische Herausforderungen.

Petra Krebs, Abgeordnete der Grünen im Landtag Baden-Württemberg und Sprecherin für Gesundheits- und Pflegepolitik, hat auf ihrer Sommertour im Wahlkreis die Schussental-Klinik Aulendorf besucht. Die Geschäftsführung informierte die Politikerin über das Behandlungsangebot der Klinik und sprach auch aktuelle gesundheitspolitische Probleme an.

Die Politikerin aus Wangen war das erste Mal in der Schussental-Klinik. Bei dem Termin wurde sie von Aulendorfs Bürgermeister Matthias Burth und der zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin Christine Vogt, Mitglied der BUS-Fraktion, begleitet. Mit dabei war auch der Betriebsratsvorsitzende der Schussental-Klinik Roland Brückl.

Nach einer Information über die Klinik und einem gemeinsamen Rundgang gaben die Geschäftsführenden Petra Krebs Anregungen mit auf den Weg, die sie in die Landespolitik mit einbringen könne. Man freue sich, dass die Psychosomatische Medizin im neuen Landespsychiatrieplan mit einem eigenen Kapitel berücksichtigt worden ist. Das Fachgebiet könne aber noch mehr politische Unterstützung gut gebrauchen. An der Schnittstelle zur somatischen Medizin werde eine wichtige Versorgungsleistung erbracht. Es brauche noch mehr Mut zur Differenzierung bei der Weiterentwicklung von sektorübergreifenden Angeboten. Insbesondere sei die Rolle der Psychosomatischen Rehabilitation in der Planung nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Schussental-Klinik ist ein Tochterunternehmen des ZfP Südwürttemberg. Sie vereint ein Fachkrankenhaus für Internistische Psychosomatik und Psychotherapie sowie eine Rehabilitationsklinik unter einem Dach. Ergänzend zur Behandlung depressiver Erkrankungen sowie von Angst- und Zwangserkrankungen hat die Schussental-Klinik in der Internistischen Psychosomatik einen Schwerpunkt entwickelt und hält u.a. Angebote für junge Erwachsene, Menschen über 65 Jahren sowie Menschen mit Adipositas oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen vor. Die Psychosomatische Rehabilitation umfasst die Behandlung von Depressionen sowie berufsbezogenen Störungsbildern.

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