Paracelsus-Kliniken: Gewinn nahezu verdoppelt bei weiterhin hoher Investitionstätigkeit

Veröffentlicht am 29.05.2015 15:43 von Redaktion RehaNews24

29. Mai 2015

Rendite kommt Patienten zu Gute – keinen Aktionären

Die Paracelsus-Kliniken Deutschland haben ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Das geht aus dem Konzernabschluss 2014 hervor, der jetzt vorliegt. Demnach lag das Ergebnis des privaten Klinikunternehmens im vergangenen Jahr noch bei 2,3 Millionen Euro, in diesem Jahr sind es 4,5 Millionen Euro. Das ist das höchste Konzernjahresergebnis seit vielen Jahren – bei weiterhin hoher Investitionstätigkeit und kontinuierlich rückgängiger Verschuldung.

„Natürlich sind wir stolz auf das Ergebnis. Aber vor allem sind wir stolz darauf, dass wir den Gewinn verdoppelt, Investitionen getätigt und gleichzeitig Bestnoten von unseren Patientinnen und Patienten in diversen Kategorien bekommen haben“, erläutert Dr. Manfred Georg Krukemeyer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, das Ergebnis. Der Inhaber des deutschlandweit tätigen Klinikverbundes ist Arzt, weshalb auch medizinische Verantwortung die Unternehmensführung prägt: „Anders als börsennotierte Krankenhauskonzerne mit kurzfristigen Profitzielen planen die Paracelsus-Kliniken langfristig. Denn an erster Stelle stehen bei uns die Patientinnen und Patienten. Und um diesen täglich hohe medizinische Qualität bieten zu können, braucht es wirtschaftliche Stabilität und Verlässlichkeit“, betont Dr. Krukemeyer.

„Wir nehmen unseren Versorgungsauftrag ernst“

Für die Paracelsus-Kliniken ist Qualität nicht erst seit der Gründung des neuen „Instituts für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen“ (IQTIG) und politisch geforderter Qualitätsberichte ein Thema.

So

  • erhielt die Paracelsus-Elena-Klinik Kassel im vergangenen Geschäftsjahr eine Top-Platzierung im Klinik-Ranking des FOCUS als eine der 5 besten deutschen Kliniken für die Behandlung von Parkinson.
  • ergab eine bundesweite Umfrage von AOK, BARMER GEK, Bertelsmann Stiftung und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen, dass 90 Prozent der Patienten die Klinik in Osnabrück und 91 Prozent der Patienten die Klinik in Düsseldorf-Golzheim weiterempfehlen würden.
  • belegte die Klinik in Bremen zum wiederholten Mal Platz eins des Bremer Krankenhausspiegels.
  • erhielt die Klinik in München eine Weiterempfehlungsrate von 89 Prozent, der Bundesdurchschnitt liegt bei 82 Prozent.
  • wurde die Klinik in Hannover-Langenhagen von den befragten Patienten als überdurchschnittlich gut eingestuft, in allen fünf Bewertungskriterien besser als der Bundesdurchschnitt bewertet. Sie gehört damit zu den besten 27 Kliniken in Niedersachsen.

Die Paracelsus-Kliniken mit ihren Reha- und Akutkliniken sind sowohl in ländlichen Gebieten als auch in Ballungsräumen vertreten. „Wir nehmen unseren Versorgungsauftrag so ie eine gut erreichbare und qualitativ hochwertige Patientenversorgung sehr ernst“, betont Dr. Krukemeyer.

Wachsen durch Kerngeschäft – nicht durch Zukäufe

„Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser werden immer herausfordernder. Unsere Antwort darauf heißt ‚organisches Wachstum‘“, skizziert Peter Schnitzler, Geschäftsführer Finanzen und Controlling, die finanzielle Konzernstrategie. Wir wollen mit und durch unser Kerngeschäft – qualitativ hochwertige Medizin, Pflege und Reha-Maßnahmen – wachsen. Unsere Finanzstrategie ist auf Langfristigkeit und Stabilität aufgebaut“, so Schnitzler. „Mit der Gesundheit von Menschen sollte man keine Gewinnmaximierung betreiben.“ Das ist mit ein Grund, warum die Paracelsus-Kliniken in den vergangenen zehn Jahren 380 Millionen Euro für die Infrastruktur ihrer Einrichtungen ausgegeben haben.

Dieser Strategie vertrauen viele niedergelassene Ärzte, mit denen die Paracelsus-Kliniken intensive Kooperationen und Versorgungsverbünde pflegen, und jährlich 100.000 Patientinnen und Patienten. „Solche Erfolge gibt es jedoch nicht um Nulltarif: Ganz besonders investieren wir in die Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Trotz teurer Tarifabschlüsse, mangelnder Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand und der allgemein schwieriger werdenden Situation auf dem Klinikmarkt sehen wir in bestens ausgebildeten Mitarbeitern eine unabdingbare Notwendigkeit, die Herausforderung einer zukunftsorientierten Entwicklung unserer Kliniken erfolgreich zu gestalten“, so Dr. Krukemeyer.

Reaktion auf Gröhes 10-Punkte-Plan gegen resistente Erreger

„Wir stellen uns den immer härter werdenden Bedingungen des Krankenhausmarktes. Immer stärkere Schwerpunktbildung und Spezialisierung, ohne dabei den Versorgungsauftrag in den Regionen zu vernachlässigen, sind eine ernste Herausforderung. Besonders in Zeiten, in denen notwendige Investitionszuschüsse knapp sind, gesundheitspolitische Regulierungen und vermeintliche Sparzwänge der Kassen gleichzeitig einen immer engeren Handlungsrahmen definieren“, so Dr. Krukemeyer weiter. „Dem geforderten Wettbewerb werden wir uns nicht nur stellen, wir begrüßen ihn ausdrücklich. Als privat geführter Konzern sind wir in vielen Dingen flexibler, und können schneller auf neue Anforderungen des Marktes bzw. politische Gesetzgebung reagieren“, so Dr. Krukemeyer.

Das trifft auch beim Thema Hygiene zu – im vergangenen Jahr für manche medizinische Einrichtungen in Deutschland ein Krisenthema. Im Kampf gegen Keime haben die Paracelsus-Kliniken Deutschland ein Zentralinstitut für Krankenhaushygiene eingeführt. Seit Anfang Mai koordiniert ein vierköpfiges Expertenteam vom Standort Osnabrück aus die Hygienemaßnahmen für alle 40 Paracelsus-Einrichtungen im Reha- und Akutbereich. Zusätzlich gibt es vor Ort in jeder Klinik Hygienefachkräfte und hygienebeauftragte Ärzte. Mit der Einrichtung des Zentralinstituts für Krankenhaushygiene reagieren die Paracelsus-Kliniken auch auf Forderungen der Bundespolitik. Im „Zehn-Punkte-Plan zur Bekämpfung resistenter Erreger“ verlangt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu verhindern, Hygienestandards in allen Einrichtungen weiter auszubauen sowie das medizinische Personal zu Fortbildungen zu verpflichten. Gerade die letztgenannte Forderung bildet einen Schwerpunkt des Instituts.

Antibiotikaresistenzen vermeiden

Zu den Aufgaben des Instituts zählt auch die Infektionserfassung, also die kontinuierliche und richtige Datenerhebung und -interpretation. Die Konzentration auf eine zentrale Abteilung nimmt den Kliniken vor Ort bürokratische Arbeit ab, so dass die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten mehr Zeit für ihre Patienten haben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Gabe von Antibiotika, in Fachkreisen „Antibiotic Stewardship“ genannt. Es gilt, zunehmende Antibiotikaresistenzen zu vermeiden. Werden Antibiotika auch bei Krankheiten eingesetzt, gegen die sie gar nicht helfen, wird die Ausbreitung multiresistenter Erreger gefördert.

Dr. Krukemeyer: „Maßnahmen ie die Etablierung des Hygiene-Instituts kosten zunächst viel Geld. Aber Geld, das gut investiert ist – nämlich in die Gesundheit von Menschen. Wir wollen und müssen wirtschaftlich arbeiten. Aber unsere Rendite kommt keinen Aktionären zu Gute, sondern unseren Patienten. Dafür stehen wir seit fast 50 Jahren.“

___________________________________________________________________________________________________

Paracelsus-Kliniken Deutschland

Das Beste für die Patienten anbieten – diesem Anspruch fühlen sich die Paracelsus-Kliniken Deutschland verpflichtet. Seit einem halben Jahrhundert ist unser Leitgedanke das menschliche Krankenhaus mit

  • überschaubarer Größe,
  • sehr guter Medizin und
  • individueller Betreuung.

Paracelsus ist ein Familienunternehmen und zählt zu den großen Krankenhausträgern in Deutschland. Mit 36 leistungsfähigen Einrichtungen an 21 Standorten ist Paracelsus nah an den Menschen – in ländlichen Regionen ebenso wie in Städten.

Der Inhaber des Klinikverbundes ist Arzt. Deshalb prägt die medizinische Verantwortung die Unternehmensführung. Anders als börsennotierte Krankenhauskonzerne mit kurzfristigen Profitzielen ist Paracelsus auf langfristigen Erfolg und wirtschaftliche Stabilität ausgerichtet. Voraussetzung dafür ist die hohe medizinische Qualität. Sie wird geschaffen von allen Menschen, die sich jeden Tag für das Wohl der Patienten engagieren: Ärzte, Pflegeteams und Servicemitarbeiter.

Wir wissen, das menschliche Krankenhaus fängt beim eigenen Personal an. Daher legen wir Wert darauf, ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber zu sein. Die überdurchschnittlich guten Ergebnisse in Patientenbefragungen betrachten wir daher als Kompliment für unsere Mitarbeiter.

 

Kontakt:

Simone Hoffmann

Direktorin Unternehmenskommunikation und Marketing

T 0541 6692-121

simone.hoffmann@paracelsus-kliniken.de

www.paracelsus-kliniken.de/presse

 

Hier stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Download bereit:

  • Vortrag als pdf-Datei
  • Porträtfotos der Geschäftsführer
  • Konzern-Logo

Print Friendly, PDF & Email

Redaktion RehaNews24

----------------------
Angaben gemäß § 5 TMG
Christian Kocura
Langenfelder Straße 51d
51371 Leverkusen

Vertreten durch: Christian Kocura

Redaktionsleitung: Susann Kocura
Telefon: 0151 - 12237994
E-Mail: redaktion@rehanews24.de

Umsatzsteuer-ID:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz: DE 314962335

Hits: 15



« (Vorheriger Beitrag)



Ähnliche Nachrichten

  • Cancer Survivors – Gespräch im Roten Sessel in der Rehaklinik Am Kurpark
  • Diesen Beitrag kommentieren

    Your email address will not be published. Required fields are marked as *

    Ich stimme der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten nach der EU-DSGVO zu und akzeptiere die Datenschutzbedingungen.

    *

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.