„Operation Klinik‐Modernisierung“ der Klinik Rosenberg der Deutschen Rentenversicherung erfolgreich abgeschlossen

Veröffentlicht am 05.11.2018 13:45 von Klinik Rosenberg

– DRV Westfalen investierte 10 Millionen Euro in die Klinik Rosenberg
– Baumaßnahme und Rückkehr der Psychosomatik abgeschlossen
– Ziel der Investition: Mehr Komfort und Wohlfühlen für die Patienten

Die Klinik Rosenberg der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Westfalen zählt nun zu den modernsten Kliniken der Region. Mit einem Kostenaufwand von knapp 10 Millionen Euro hat die DRV Westfalen ihre Klinik saniert und modernisiert. In der knapp dreijährigen Bauphase wurden 96 Patientenzimmer sowie etliche Funktionsräume nicht nur auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Insbesondere ein dickes Plus an Komfort zum Wohlfühlen für die Patienten stand im Vordergrund der umfangreichen Maßnahmen. Die Baumaßnahme wurde nun mit dem Einzug der Patienten in die neuen, modernen Patientenzimmer abgeschlossen. Ein erster Modernisierungsabschnitt der Klinik mit den ersten 80 Zimmern war bereits 2010 abgeschlossen worden.

Mit dieser Investition gibt die DRV Westfalen auch ein klares Bekenntnis für die Zukunft ihres Klinikstandortes in Bad Driburg und ihrer Mitarbeiter. „Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber und wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und wollen dies auch in Zukunft bleiben!“, ist der neue Verwaltungsdirektor der Klinik, Ralf Prumann, überzeugt. „Und wir unterstreichen mit einer solchen Investition, dass bei uns der Patient ganz im Fokus steht. Schließlich geht es um ihn und sein Wohlergehen“, ergänzt der Ärztliche Direktor der Klinik, Dr. Harald Fischer. „Unsere Patienten haben jetzt nicht nur eine optimale medizinische und therapeutische Versorgung. Nun ist die Klinik für sie auch eine Top-Adresse, was den Komfort, die Wohnlichkeit und das Ambiente angeht. Auch das sind Faktoren, die zum Gelingen einer Reha-Maßnahme maßgeblich beitragen“, verdeutlicht der Mediziner.

Kern der rein baulichen Sanierung ist die Vergrößerung der Nasszellen in den Patientenzimmern: Sie wurden von seinerzeit 1,90 auf 3,25 Quadratmeter vergrößert. Damit trägt die Klinik Rosenberg zum einen den wachsenden Komfortansprüchen Rechnung. Zum anderen ist dies auch dem Trend einer stetigen Gewichtszunahme aller Bevölkerungsgruppen geschuldet. Die alten Bäder waren übrigens Betonfertigteile, die beim damaligen Bau der Klinik quasi in einem Stück eingesetzt wurden. Weiterhin wurde neben der reinen Baderweiterung in den Zimmern die Versorgungstechnik wie z.B. das Lüftungssystem modernisiert. Allein für die neue Elektroinstallation der Zimmer und der Funktionsräume wurden rund 70 Kilometer neue Kabel gezogen. Beauftragt wurden sowohl für die Bau- als auch die umfangreichen Einrichtungsarbeiten zu fast 90 Prozent Firmen aus der direkten Umgebung und aus der Region Westfalen.

Klinik, Mitarbeiter sowie auch Patienten standen während der Bauphase vor einer besonderen Herausforderung. Denn obwohl mit 5800 Quadratmeter rund die Hälfte der Gebäudefläche durch die Baustelle in Beschlag genommen wurde, konnte der Klinikbetrieb nahezu ungestört weiterlaufen. Dazu wurde vor Ort zum Beispiel ein Schallschutzkonzept mit baulichen und organisatorischen Maßnahmen realisiert.

Sehr großen Anteil an der reibungslosen Modernisierung hatte jedoch die Auslagerung der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in die frühere Eggeland-Klinik, die im Besitz des Landes NRW ist und zuvor einige Jahre leer stand. Die DRV Westfalen investierte für die befristete Nutzung dort in die Versorgungtechnik und konnte so 60 Patientenplätze samt Therapieangeboten unterbringen. „Dieser erhöhte Aufwand auch für die Mitarbeiter und die Kliniklogistik an einem zweiten Standort hat sich sehr bewährt und gelohnt – gerade aus Patientensicht. Die Patienten haben sich in der Eggeland-Klinik sehr wohl gefühlt, wie es die permanente Patientenbefragung belegt hat“, blickt Dr. Norbert Kieslich, Chefarzt der Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie auf ein gelungenes Modell zurück.

Dank der Auslagerung konnte der Klinikbetrieb während der Baumaßnahme komplett aufrechterhalten werden. „Das war neben dem wirtschaftlichen Aspekt für das Versorgungsangebot der Patienten und unsere Versicherten gut und wichtig, da wir für sie unsere hervorragenden Reha- und Therapieangebote ohne Einschränkung aufrechterhalten konnten. Überdies bedeutet das für die Mitarbeiter, dass sie ihre Arbeitsplätze ebenso uneingeschränkt vor Ort behalten konnten“, zieht auch Verwaltungsdirektor Prumann eine ausschließlich positive Bilanz dieser „Operation Klinik-Modernisierung“. Mehr noch: Die kalkulierten Baukosten konnten leicht unterschritten werden, ebenso die ursprünglich veranschlagte Bauzeit.

 

Stichwort: Klinik Rosenberg

Die Klinik Rosenberg ist eine von 5 Rehabilitationskliniken in Trägerschaft der Deutschen Rentenversicherung Westfalen.
Medizinische Schwerpunkte der Klinik Rosenberg sind die

– Gastroenterologie inklusive gastroenterologische Onkologie
– Stoffwechselerkrankungen
– Psychische und psychosomatische Erkrankungen
– Traumafolgeerkrankungen und Stressmedizin.

Die Klinik verfügt über 195 Betten und hat rund 150 Mitarbeiter. Sie ist anerkanntesBehandlungszentrum für Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 (Diabetologikum) der Deutschen Diabetes Gesellschaft sowie Lehrklinik der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin.

 

Quelle: Deutsche Rentenversicherung Westfalen

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