Neuer Chefarzt will Psychosomatik weiter ausbauen

Veröffentlicht am 13.01.2017 13:13 von Redaktion RehaNews24

Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation und computergestützte neuropsychologische Diagnostik sollen an der MEDIAN Vesalius-Klinik Bad Rappenau aufgebaut werden / Stephan Weiland war vor fünf Jahren schon einmal als Oberarzt an der Klinik

Stephan Weiland ist neuer Chefarzt Psychosomatik an der MEDIAN Vesalius-Klinik Bad Rappenau.

Die MEDIAN Vesalius-Klinik in Bad Rappenau hat einen neuen Chefarzt der Psychosomatik. Der 48-jährige Stephan Weiland hat zum 1. Januar seine Arbeit an der Salinenstraße 12 auf-genommen. Die Vesalius-Klinik ist für den Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie kein Neuland. Schon 2012 war er als Oberarzt dort beschäftigt, zwischenzeitlich dann in der Praxisambulanz einer großen Rehabilitationseinrichtung und in einer eigenen Psychotherapiepraxis in seiner Heimatstadt Heidelberg tätig. Zuletzt arbeitete Weiland in einer psychosomatischen Privatklinik in Wald-Michelbach, um dort seine psychotherapeutischen Kompe-tenzen zu erweitern. „Ich habe zu den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen in Bad Rappenau über die Jahre immer einen guten Kontakt gehalten und fühlte mich der Vesalius-Klinik noch verbunden“, erinnert sich der neue Chefarzt. „Als jetzt die Stelle des Chefarztes frei wurde und man mich fragte, habe ich nicht lang gezögert. Ich freue mich darüber, wieder hier zu sein.“ „Für uns ist es ein Glücksfall, dass wir mit Herrn Weiland nicht nur einen qualifizierten und erfahrenen Mediziner für die Stelle gewinnen konnten“, so Christian Fenzel, Kaufmännischer Leiter der MEDIAN Vesalius-Klinik, „sondern auch einen Arzt, der die Klinik und viele unserer Mitarbeiter bereits kennt.“ Entsprechend herzlich wurde der neue Chefarzt Anfang Januar begrüßt.

Großes Erfahrungsspektrum
Stephan Weiland bringt für seine Stelle weitreichende Erfahrungen mit. Seine fachärztliche Ausbildung absolvierte er in einem Psychiatrischen Zentrum mit über 1.000 Behandlungsplätzen und hoch spezialisierten Fachabteilungen. Dort arbeitete er nach seiner Facharztanerkennung noch für zwei weitere Jahre als Oberarzt. Die Entscheidung später ambulant und heimatnah zu praktizieren, geschah aus familiären wie aus fachlichen Gründen. „Die Nähe zu meiner Familie mit drei kleinen Kindern war mir damals wichtig. Gleichzeitig war es eine wichtige Erfahrung, Patienten über längere Zeiträume begleiten zu können“, erklärt er. „Außerdem hat die ambulante Arbeit mir gezeigt, was für Kooperationspartner der Vesalius-Klinik wirklich wichtig ist.“ In seiner letzten Position an einer Privatklinik in Wald-Michelbach lernte Weiland zudem einen systemischen Ansatz der Psychotherapie kennen und die Grundhaltung, neben der Konzentration auf Symptome immer auch die individuelle Sicht der Patienten auf die Welt und ihre Ressourcen und Kompetenzen zu würdigen.

Ausbau der Psychosomatik ist im Fokus
Seine Erfahrungen will der neue Chefarzt nun in den Ausbau der Psychosomatik an der MEDIAN Vesalius-Klinik Bad Rappenau einbringen. Im Mittelpunkt steht dabei zunächst der Aufbau der Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) an der Klinik, ein Rehabilitationskonzept zur schnelleren Rückkehr von Rehabilitanden an den Arbeitsplatz, das bei derzeit immer mehr psychisch kranken Menschen mit immer mehr Arbeitsunfähigkeitstagen und drohender Frühberentung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Zuge der Umsetzung will der ausgebildete Verhaltenstherapeut an der Klinik auch die neuropsychologische Diag-nostik mit computergestützten Verfahren aufbauen. „ Mir kommt es darauf an, beim Patienten nicht nur zu sehen, was er nicht mehr kann, sondern seine verbliebenen Stärken zu erkennen, um weitere Fördermaßnahmen zu optimieren. Wir versprechen uns von diesen neuen Methoden schnellere und genauere Erkennung von Fähigkeitsprofilen“, so Stephan Weiland. „Ich werde darüber hinaus im Verlauf des Jahres 2017 auch mit umliegenden Kliniken Kontakt aufnehmen, um Möglichkeiten der vernetzten Zusammenarbeit zu sondieren, die wir dann zum Wohl unserer Patienten nutzen können.“ Ergebnis könnten dann zum Beispiel übergreifende Patientenschulungen und auch Präventionskurse zur Vermeidung von Burn-out sein.

Über MEDIAN
MEDIAN wird im Jahr 2017 zu einem Gesundheitsunternehmen mit 121 Rehabilitationskliniken, Akutkrankenhäusern, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern wachsen. Als größter privater Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen mit zukünftig 18.000 Betten und Behandlungsplätzen und ca. 15.000 Beschäftigten besitzt MEDIAN eine besondere Kompetenz in allen Therapiemaßnahmen zur Erhaltung der Teilhabe und gestaltet die Entwicklung der medizinischen Rehabilitation in Deutschland aktiv mit.

Kontakt und Nachfragen:

MEDIAN Vesalius-Klinik Bad Rappenau
Kaufmännischer Leiter Christian Fenzel
Salinenstraße 12
74906 Bad Rappenau
Telefon: +49 (0)7264 966-832
Telefax: +49 (0)7264 966-838
E-Mail: christian.fenzel@median-kliniken.de
www.median-kliniken.de

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