Netzwerke stärken – Kooperationen leben: UKM unterstützt zum dritten Mal DVSG- Bundeskongress für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen in Münster

Veröffentlicht am 08.10.2013 08:33 von Redaktion RehaNews24

 

Münster (dvsg/ukm) Die Verweildauer von Patienten in Krankenhäusern verkürzt sich zusehends durch die Errungenschaften der modernen Medizintechnik. Viele Therapien können gar ambulant angeboten werden, für die vor wenigen Jahren noch Patienten längere Zeit im Krankenhaus verbringen mussten. Was zum einen positiv für den Betroffenen ist, stellt für die Sozialdienste der Krankenhäuser eine enorme Herausforderung dar.

Denn Sie sind die Netzwerker, die den Patienten nach schwerer Krankheit den Weg von der Betreuung im Krankenhaus zurück zur Selbständigkeit zu Hause bahnen. So verstehen sich z.B. die Experten für Soziale Arbeit am UKM als Mittler zwischen allen Bereichen, damit die Betroffenen am Ende nicht alleine gelassen werden mit all ihren Sorgen und Fragen, die auf sie einstürmen: Was für Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für mich zu Hause?

Muss ich krankheitsbedingt umschulen? Gibt es Selbsthilfegruppen, an die ich mich wenden kann?

 Vor diesem Hintergrund stellt die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) das Thema „Netzwerke stärken – Kooperationen leben“ in den Mittelpunkt ihres diesjährigen Bundeskongresses, der am 10. und 11. Oktober 2013 hier in Münster stattfindet.

„Die Erfahrungen am Universitätsklinikum Münster zeigen, welche Bedeutung die Klinische Sozialarbeit für eine qualitative Patientenversorgung hat.

Ich begrüße es daher sehr, dass der DVSG-Bundeskongress bereits zum dritten Mal in Münster stattfindet und wir dadurch ein wichtiger Diskussionsstandort für Fachfragen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen sind“, erläutert Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM.

„Gerade die steigende Zahl von älteren Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, die Zunahme von chronischen Erkrankungen und ungeklärte Versorgungssituationen erfordern eine interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Berufsgruppen aus den unterschiedlichen Leistungsbereichen des

Sozial- und Gesundheitssystems“ betont Ulrich Kurlemann, 1. Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen und Leiter der Stabsstelle Sozialdienst/Case Management am UKM (Universitätsklinikum Münster). „Am UKM arbeiten Medizin, Pflege und Sozialarbeit eng zusammen, um gemeinsam eine gute stationäre wie nachstationäre Versorgung unserer Patienten zu erreichen“ so Kurlemann weiter.

Bild: Gelebte Kooperation am UKM zwischen Pflege, Sozialarbeit und Medizin:

(v.l.n.r.) Pflegedirektor Michael Rentmeister, Leiter der Stabsstelle Sozialdienst/Case Management Ulrich Kurlemann und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Norbert Roeder.

Ausführliche Informationen zum Bundeskongress der DVSG

Termin: 10. und 11. Oktober 2013

Veranstaltungsort: Messe- und Kongresszentrum Halle Münsterland in Münster/Westfalen www.dvsg-bundeskongress.de

Pressekontakt:

Ingo Müller-Baron

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) T +49 178 / 80 12 148 ingo.mueller-baron@dvsg.org

Kathrin Strähle UKM (Universitätsklinikum Münster) T +49 251 / 83 – 5 40 58 kathrin.straehle@ukmuenster.de

Gerne vermitteln wir Ihnen die Experten als Ansprechpartner für Interviews oder Rückfragen.

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