Nahtloser Übergang in die Rehabilitation beschleunigt Behandlung nach Lendenwirbel-OP in Hessen und Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 03.09.2012 14:03 von Redaktion RehaNews24.de

16 Orthopäden, Wirbelsäulenchirurgen und Neurochirurgen sowie Physiotherapeuten und Sportwissenschaftler trafen sich im Reha-Vital Rehazentrum Ingelheim. (v.l.n.r.:) Herr Prof. Dr. med. Robert Schönmayr, Frau Dr. med. Susanne Becker, Herr PD Dr. Erol Gercek , Herr Dr. med. Chebab, Herr Dr. med. Johannes Schröter, Herr Dr. med. Nils Irmscher, Herr Dr. med. M. Reith, Frau Heidrun Klingels-Wohle, Herr Dr. med. Sven Graeben, Herr Benjamin Schäfer, Frau Renate Ziegenhorn, Herr Dipl.-Sportw. Daniel Sitzmann, Frau Angela Singer, Herr Dipl.-Med. Alexander Russmann, Frau Dr. med. Eva Loth

Pressemitteilung

Ein einheitliches Reha-Nachsorgekonzept bei Lendenwirbelsäulen-Operationen soll länderübergreifend in Hessen und Rheinland-Pfalz Patienten künftig schneller zurück in Alltag und Beruf bringen. Das ist das Ziel einer gemeinsamen Initiative von zehn  Akut-und Reha-Kliniken sowie niedergelassenen Fachärzten. Ein Experten-Arbeitskreis verabschiedete dazu jetzt einheitliche Therapiestandards.

Wiesbaden. Patienten nach einer Operation an der Lendenwirbelsäule sollen in Hessen und Rheinland-Pfalz künftig einheitlich orthopädisch nachbehandelt werden und schneller wieder in Alltag und Beruf zurückkehren. Das ist das Ziel einer Initiative von zehn Akut- und Rehabilitationskliniken sowie Fachärzten der Region Mittelrhein von Koblenz über Wiesbaden und Mainz bis Großgerau. Sie trafen sich jetzt im ambulanten Rehabilitationszentrum Ingelheim, um Details des neuen Behandlungsprogramms zu besprechen. Auslöser sind bessere Operationsmethoden, die eine frühere Anschlussheilbehandlung in darauf spezialisierten Rehabilitationskliniken möglich machen.

„Roter Faden“ durch die gesamte Behandlung

An der Initiative beteiligt sind als operierende Akutkliniken das DRK-Schmerzzentrum und die Uniklinik Mainz, das St. Josefs-Hospital und die Dr. Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, das Stiftungsklinikum Mittelrhein-Koblenz sowie das Wirbelsäuleninstitut Mainz. Dazu kommen drei Fach-Rehabilitationskliniken: die Reha-Vital in Ingelheim, die Median-Rehaklinik Aukammtal sowie die Klaus-Miehlke-Klinik der RHM Klinikgruppe in Wiesbaden. Auf Einladung der Chefärzte Dr. Johannes Schröter (Klaus-Miehlke-Klinik, Wiesbaden) und Dr. Rößeler (DRK-Schmerzzentrum, Mainz) trafen sich nun 16 Experten des Initiativkreises, um einheitliche Therapiestandards des Nachsorgekonzeptes festzulegen. Sie sollen künftig den Rahmen für die individuell durchgeführte Anschlussheilbehandlung bilden. Gleichzeitig sollen auch einheitliche Standards für die Nachuntersuchungen der Patienten vereinbart werden, damit die Daten später wissenschaftlich aufgearbeitet werden können: „Wichtig ist für uns der rote Faden, der sich durch die gesamte Behandlung zieht“, so Dr. Johannes Schröter, Initiator und Sprecher des Projekts „Die Patienten werden nicht nur mit den modernsten Methoden schonend operiert, sondern auch nahtlos in enger Absprache mit den Operateuren nachbehandelt. Ziel ist es, die Patienten baldmöglichst zu mobilisieren und – sofern sie noch im Erwerbsleben stehen – an ihren Arbeitsplatz zurückzubringen.“ Das Konzept, soll nun in einem Pilotprojekt gestartet werden und könnte ab 2013 umgesetzt werden, so dass somit auch Reha-Ergebnisse messbar gemacht werden können.

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Kontakt und Nachfragen:

Klaus-Miehlke-Klinik

Fachklinik für Rheumatologie, Orthopädie und Psychosomatik der RHM Klinikgruppe

Dr. med. Johannes Schröter

Chefarzt Orthopädie

Leibnizstraße 23

65191 Wiesbaden

Tel.: 0611 / 575 811

Fax: 0611 / 575 888

schroeter@rhm-kliniken.de

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