MZG Bad Lippspringe wächst personell und baulich

Veröffentlicht am 05.07.2018 10:49 von Redaktion RehaNews24

Achim Schäfer ist seit 2011 Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe.
Foto: Heiko Appelbaum

Auch 2017 gab es einen Millionengewinn

Das Medizinische Zentrum für Gesundheit (MZG) Bad Lippspringe fährt weiter auf der Erfolgsspur. Für das Geschäftsjahr 2017 hat das Unternehmen jetzt seine Zahlen veröffentlicht. Der Gewinn über alle Gesellschaften des MZG beläuft sich demnach auf knapp 2,1 Millionen Euro.

Dies bedeutet im Vergleich zum Jahr 2016, in dem das MZG knapp 3,4 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftete, einen Rückgang. Der ist nach Angaben von Geschäftsführer Achim Schäfer vor allem in stark gestiegenen Aufwendungen für das Personal begründet: „Wir haben im vergangenen Jahr versprochen, dass sich die Gehaltssituation im MZG spürbar verbessert, wenn es unsere wirtschaftliche Lage zulässt. Dieses Versprechen haben wir eingelöst.“

Insgesamt befinde sich das MZG auch personell in sicherem Fahrwasser und auf dem richtigen Kurs, so Schäfer.

Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung äußerten sich entsprechend zufrieden mit der Entwicklung und den Perspektiven innerhalb des MZG.

Der Aufsichtsratsvorsitzende und Bad Lippspringer Bürgermeister Andreas Bee lobte die „Weitsicht, mit der die MZG-Geschäftsführung agiert und Chancen ergreift, die den Gesundheitsstandort immer weiter voran bringen.“

Weitere wichtige Kennzahlen sprechen ebenfalls deutlich für den gefestigten Aufwärtstrend. So hat das MZG 2017 seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von knapp 66 Millionen Euro auf etwa 68,6 Millionen Euros gesteigert. Die Zahl der Beschäftigten stieg im selben Zeitraum von 1121 auf 1162. „Wir wachsen personell und baulich weiter“, sagte Achim Schäfer und meint damit einerseits den aktuellen Ausbau der Karl-Hansen-Klinik, perspektivisch aber auch die Vergrößerung der Reha-Indikationen Lunge sowie Herz- und Kreislauf in der Klinik Martinusquelle. Die Grundlage dafür ist der Erwerb des Hospitals zum Heiligen Geist in Bad Lippspringe von der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vincenz von Paul mit Sitz in Paderborn zum 1. Januar 2019. Dieser bedeutet absehbar eine räumliche Entlastung innerhalb der Klinik Martinusquelle, da die Indikation Psychosomatik später von dort in das Gebäude des heutigen Hospitals zum Heiligen Geist ziehen soll.

„Auch hier werden wir in den nächsten Jahren viel Geld in die bauliche Substanz investieren“, sagt Achim Schäfer und macht deutlich, dass die Beseitigung von Investitionsstaus weiter ein Thema ist: „Da wir bei der Vergabe von Aufträgen nach Möglichkeit lokale und regionale Unternehmen berücksichtigen, sind wir auch ein Motor für die Entwicklung der Wirtschaft vor Ort.“ Als größter Arbeitgeber und Tochter der Stadt Bad Lippspringe kommt dem MZG eine große Bedeutung zu.

Das gute Zusammenspiel der unterschiedlichen Gesellschaften unter dem Dach des MZG sei ein Grund für den Erfolg, so Schäfer. „Wir schaffen und nutzen Synergien und haben in vielen Bereichen der Gesundheitsversorgung Nischen besetzt, was sich positiv auswirkt.“ Wachstum mit Augenmaß sei die Devise für die nächsten Jahre.

 

Info:

Zum MZG Bad Lippspringe gehören in erster Linie Akut- und Reha-Kliniken.

In den Reha-Kliniken werden Patienten in fast allen bedeutenden Indikationen behandelt. Das sind in der Klinik Martinusquelle (261 Betten) die Bereiche Lunge, Herz und Psychosomatik, in der Cecilien-Klinik (177 Betten) die Onkologie, in der Teutoburger-Wald-Klinik (151 Betten) die Orthopädie und die Verhaltensmedizinische Orthopädie sowie in der Klinik am Park (70 Betten) die Abhängigkeitserkrankungen und mit 22 Betten der Bereich Psychosomatik.

Das Akut-Krankenhaus Karl-Hansen-Klinik (208 Betten) verfügt über die Abteilungen Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Pneumologie, Weaning, Pneumologische Frührehabilitation, HNO, Schlafmedizin, Anästhesiologie, Schmerzmedizin, Phoniatrie/Pädaudiologie und Palliativmedizin.

Unter dem Dach des MZG befinden sich darüber hinaus noch weitere Einrichtungen wie der Betriebs- und Rehabegleit-Kindergarten „Kinderland“, Fachschulen für Gesundheitsberufe, das Therapiezentrum und ein Ambulanter Intensivpflegedienst.

Noch recht jung ist die in diesem Jahr gestartete Kooperation mit dem Bildungszentrum St. Johannisstift Paderborn im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege-Ausbildung.

www.medizinisches-zentrum.de

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