Müttergenesungswerk: Erste Vater-Kind-Kuren mit väterspezifischen Qualitätskonzepten

Veröffentlicht am 04.06.2014 11:00 von Redaktion RehaNews24

Pressemitteilung

 

Berlin, 4. Juni 2014. Die ersten qualitätsgeprüften Vater-Kind-Kurmaßnahmen unter dem Dach des Müttergenesungswerkes (MGW) gehen an den Start. Nicht einmal ein Jahr nach Bekanntgabe, dass zukünftig auch Pflegende und Väter als Stiftungsaufgabe im MGW verankert werden, sind in den ersten sechs Kliniken Vater-Kind-Kurkonzepte nach den neuen Qualitätskriterien des MGW entwickelt worden. Nach der Prüfung durch das Müttergenesungswerk können Väter in diesen Kliniken ab sofort die gleiche spezifische Qualität ihrer Vater-Kind-Kur erwarten, wie Mütter sie bereits seit über 60 Jahren in Anspruch nehmen können.

„Die geschlechtsspezifische Arbeit mit Müttern und Vätern ist das A und O. Wir können einen nachhaltigen Kurerfolg erzielen, wenn bei Bedarf auch an den Lebensbedingungen und Rollenbildern von Mutter oder Vater angesetzt wird“, betonte Dagmar Ziegler, MdB, Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerkes in Berlin. „Das Müttergenesungswerk bestätigt auch bei Vater-Kind-Kuren seine Vorreiterrolle in Sachen geschlechtsspezifischer Qualität. Der Bedarf steigt auch bei den Vätern. 2013 hat sich die Anzahl der Väter in Vater-Kind-Kuren des Müttergenesungswerkes um 20% erhöht.“

Die väterspezifischen, ganzheitlichen Kurmaßnahmen werden zu ausgewählten Terminen in sechs vom Müttergenesungswerk anerkannten Kliniken durchgeführt. Sie werden entweder als reine Vater-Kind-Kurmaßnahme oder in einer Vater-Kind-Gruppe von mindestens fünf Vätern durchgeführt. Väter erhalten einen individuellen Therapieplan, der medizinische, physiotherapeutische und psychosoziale Anwendungen und Therapien umfasst. Väter, die sich für eine Vater-Kind-Kur interessieren, können das bundesweite Beratungsstellennetz der Wohlfahrtsverbände im MGW für die kostenlose Unterstützung bei der Beantragung der Kurmaßnahmen nutzen.

Erst im Juli 2013 hatte das Müttergenesungswerk den Plan zur Bildung einer „Zustiftung Sorgearbeit“ bekannt gegeben, wodurch zukünftig auch Väter und Pflegende von der Arbeit der gemeinnützigen Stiftung profitieren sollten. Nach nur 3 Monaten konnte die Zustiftung mit einem Grundstock von fast 100.000 Euro unter dem Dach des MGW gebildet werden. Für den weiteren Aufbau der Zustiftung sowie insbesondere für die Unterstützung von Bedürftigen bei Kurmaßnahmen werden weitere Spenden benötigt.

Weitere Informationen Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sowie Vater-Kind-Kuren (http://www.muettergenesungswerk.de/vaeter.html ) oder zur „Zustiftung Sorgearbeit“ unter: www.muettergenesungswerk.de

 

Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14

presse@muettergenesungswerk.de, www.muettergenesungswerk.de

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