München war drei Tage lang Deutschlands Reha-Hauptstadt

Veröffentlicht am 01.03.2018 09:16 von admin

27. Reha-Kolloquium „Rehabilitation bewegt!“

Erscheinungsdatum: 26.02.2018

„Um eine Goldmedaille zu gewinnen, braucht es Motivation, Kraft, ein gutes Team und Unterstützung. Genau das sind auch die Voraussetzungen für erfolgreiche Rehabilitation“, so Verena Bentele, vierfache Weltmeisterin und zwölffache Paralympicssiegerin im Ski-Langlauf und Biathlon, bei ihrem Vortrag anlässlich des 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquiums in München. Auf der Veranstaltung unter dem Motto „Rehabilitation bewegt!“ diskutieren vom 26. bis 28. Februar 2018 1.600 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Therapeuten über die verschiedenen Aspekte dieses Themas. Das Reha-Kolloquium ist seit Jahren das wichtigste Diskussionsforum für die Rehabilitationsforschung in Deutschland.

Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, wies darauf hin, dass unsere Lebensumstände, aber auch die vielen Annehmlichkeiten und Ablenkungen in unserer modernen Gesellschaft, zunehmend dazu führten, dass man sich weniger bewege. Sie plädierte dafür, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. „Bewegung stärkt, motiviert, lädt uns auf mit Energie, fördert unsere Gesundheit, beugt Krankheiten vor und hält uns im Alter fit“, so Roßbach. Dies sei genau das, was wir als Rentenversicherung für unsere Versicherten wollten. „Immerhin werden bis zu siebzig Prozent aller therapeutischen Leistungen in der Rehabilitation im Bereich der Bewegungstherapie erbracht“, so Roßbach. Sie sei in der Rentenversicherung der Schlüssel für eine erfolgreiche Rehabilitation.

Mit Blick auf das Motto der Veranstaltung betonte Gerhard Witthöft, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd: „Kinder, Jugendliche und Erwachsene leiden immer häufiger an Krankheiten, die auf mangelnde Bewegung zurückzuführen sind. Um dem entgegenzuwirken, hat die rehabilitationswissenschaftliche Forschung zu Recht diesen Aspekt zu einem Schwerpunkt gemacht.“ Die größte Herausforderung liege darin, nicht nur kurzfristig zu mehr Bewegung anzuregen, sondern eine nachhaltige Änderung des Lebensstils hin zu mehr Bewegung im Alltag anzustoßen. Prävention, Rehabilitation und Nachsorge würden dabei eine ganz entscheidende Rolle einnehmen. „Der Gesetzgeber hat mit dem Flexirentengesetz ein wichtiges Zeichen zur Stärkung von Prävention und Nachsorge gesetzt. Aufgabe der Rentenversicherung wird es nun sein, dies aktiv und bedarfsgerecht zu gestalten“, ergänzte Witthöft.

Über das Reha-Kolloquium in München

Das 27. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium steht unter dem Titel „Rehabilitation bewegt!“. Noch bis zum 28. Februar diskutieren mehr als 1.600 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen und Therapeuten, wie medizinische und berufliche Rehabilitation die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen fördern können. Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) veranstalten das Kolloquium gemeinsam. Veranstaltungsort ist das Internationale Congress Centrum München, Am Messesee 6, 81829 München.

Weitere Informationen zum Reha-Kolloquium stehen im Internet unter www.reha-kolloquium.de zur Verfügung.

Pressekontakt:

Dr. Dirk von der Heide
Tel.: 030 865 89178
Fax:  030 865 27379
Mail: pressestelle@drv-bund.de
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