Mehr Geld für kranke Kinder! Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen setzen sich in Berlin für chronisch kranke Kinder und Jugendliche ein

Veröffentlicht am 19.06.2012 15:11 von Claudia Beltz

Berlin/Wangen An Kindern und Jugendlichen darf bei Rehabilitationsmaßnahmen nicht gespart werden. Das dafür notwendige Budget der Rentenversicherung ist durch den Gesetzgeber gedeckelt.  Erst 2017 – also in fünf Jahren – steht wieder mehr Geld zur Verfügung.

Können deshalb aus finanziellen Gründen bald nicht mehr alle medizinisch notwendigen Anträge zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen genehmigt werden, zum Beispiel bei Asthma, aber auch bei Adipositas und psychosomatischen Erkrankungen? „Dann sind die Kinder und Jugendlichen bereits erwachsenen, die wir heute gerne behandeln würden und behandeln müssen, damit sie eine gute und gesunde Zukunft haben“, so Alwin Baumann, Verwaltungsleiter der Kinderkliniken an den Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen. Weichenstellungen, Lebensstiländerungen und gesundheitliche Impulse lassen sich im Erwachsenenalter schwieriger (durch-)setzen; nicht therapierte chronische Krankheiten können eine Berufsausbildung und damit die Teilhabe am Leben verhindern.  

 Baumann, der auch Sprecher des Arbeitskreises der Verwaltungsleiter der bundesdeutschen Rehabilitationskliniken für Kinder und Jugendliche ist, befürchtet, dass an den chronisch kranken Kindern und Jugendlichen gespart wird, wenn die Mittel bundesweit und für alle Altersgruppen nicht ausreichen. Deshalb warb Alwin Baumann im Berliner Bundesministerium für Arbeit und Soziales bei Staatssekretärin Dr. Annette Niederfranke um mehr Verständnis und einen größeren finanziellen Spielrahmen für die Bedürfnisse chronisch kranker Kinder und Jugendlicher. Weitere Gespräche fanden mit Staatssekretärin Ulrike Flach vom Bundesministerium für Gesundheit und maßgeblichen Bundestagsabgeordneten statt.

Nach den letzten veröffentlichten Zahlen gab die Deutsche Rentenversicherung 2011 für die Rehabilitation 5,6 Milliarden Euro aus. 167 Tausend Euro, 2,9 Prozent, davon gingen an die rehabilitationsbedürftigen Kinder und Jugendlichen. Das Reha-Budget ist entsprechend der Entwicklung der Bruttolöhne und –gehälter gedeckelt. Die so genannte Babyboomer-Generation ist in das Alter gekommen ist, in dem eine Rehabilitation am nötigsten wird. Außerdem steigt  die Lebensarbeitszeit. Um ihre persönliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, werden von Arbeitnehmern immer mehr Reha-Anträge gestellt. „Es geht uns nicht darum, das vorhandene Geld von den Älteren zu den Jüngeren umzuverteilen. Wir benötigen jetzt und nicht erst 2017 ein deutlich höheres Rehabudget“, fasste Alwin Baumann die Forderungen zusammen.

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Claudia Beltz

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