LAG-Mitglieder als Experten in den NRW Landtag geladen

Veröffentlicht am 10.09.2014 14:00 von redaktion

Auf Einladung  des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales fand am 27. August eine öffentliche Anhörung im NRW-Landtag statt. Die Abgeordneten informierten sich über die Frührehabilitationsbehandlung neurologischer und neurochirurgischer Patienten in Nordrhein-Westfalen. Als Experten waren neben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft sowie Betroffenenvertretern auch vier Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Neurorehabilitation NRW geladen. Einig waren sich alle Sachverständigen darin, dass es ein Versorgungsdefizit bei Frührehabilitation neurologischer und neurochirurgischer Patienten in NRW gibt. 

Köln, 10. September 2014. Wie beurteilen Experten die medizinische Versorgungslage für neurologische Patienten in NRW, zum Beispiel nach einem Schlaganfall? Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um die Versorgung der Menschen Nordrhein-Westfalen bedarfsorientiert sicherzustellen? Antworten auf diese Fragen suchten die Abgeordneten des Landtags NRW am 27. August 2014 im Rahmen einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Als Experten waren neben Vertretern der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Gütersloh, dem Schlaganfall-Landesverband NRW e. V. und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft Berlin auch vier Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Neurorehabilitation NRW (LAG) eingeladen. Prof. Dr. Stefan Knecht, St. Mauritius Therapieklinik Meerbusch und Prof. Dr. Dr. P. W. Schönle aus der MATERNUS Klinik für Rehabilitation in Bad Oeynhausen  sowie Dr. Ursula Becker von der Dr. Becker Klinikgruppe haben entscheidend dazu beigetragen, dass das Thema neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation in NRW seit 2012 öffentlich diskutiert wird. Mit einem Gutachten, welches durch das renommierte Berliner IGES-Institut erstellt wurde, hatte die LAG damals nachgewiesen, dass in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland 1.335 neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitations-Betten fehlen.

„Nachdem wir am Anfang unserer Arbeit vor rund zwei Jahren auf viel Skepsis gestoßen sind, freut es uns heute natürlich ganz besonders, dass wir als Experten in den Landtag geladen werden. Wir werten dies auch als Bestätigung und Zeichen, dass unser Anliegen von der Landespolitik unterstützt wird“, kommentiert Dr. Ursula Becker, Sprecherin der LAG und Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe die Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf. Es sei wichtig, dass das Thema in der Landespolitik angekommen sei und öffentlich diskutiert würde. Nun seien schnelle und pragmatische Lösungen gefordert. „Uns geht es vor allem darum, dass die Menschen in NRW eine ihnen zustehende Leistung auch erhalten. Wer die Leistung erbringt, ist dabei zweitrangig“, so Becker. Es bestehe immer noch dringender Handlungsbedarf in NRW; die Versorgung von neurologisch schwerstbetroffenen Patienten sei nach wie vor suboptimal. So fehlten für die bedarfsorientierte Behandlung zum Beispiel nach einem Schlaganfall immer noch über 1.300 Frühreha-Betten in NRW. Hier sei die Landespolitik dringend gefordert, endlich Abhilfe zu schaffen. In dem Punkt waren sich alle geladenen Experten einig.

Unterlagen zur Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 27. August 2014, „Schlaganfallpatientinnen und Schlaganfallpatienten sofort und optimal behandeln“ wie z. B. den Antrag der CDU Fraktion oder die gemeinsame Stellungnahme der Experten finden Sie hier: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/Ausschuesse/A01_-_Ausschuss_fuer_Arbeit_Gesundheit_und_Soziales/Anhoerungen.jsp

 

Weitere Informationen unter: www.neuroreha-nrw.de

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