Krankenstand stagniert, aber jeder fehlt zwei Tage wegen psychischer Störung

Veröffentlicht am 11.02.2011 11:44 von Redaktion RehaNews24.de

Hamburg. 12,3 Tage war jeder Beschäftigte in Deutschland 2010 statistisch gesehen krankgeschrieben. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) stagnierte der Krankenstand der gut 3,5 Millionen bei der TK versicherten Beschäftigten und Arbeitslosengeld-I-Empfänger im vergangenen Jahr mit 3,36 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau (2009: 3,32 Prozent).

„Die Beschäftigten waren 2010 seltener krank. Wir verzeichnen für das Jahr 2010 etwa 2,4 Prozent weniger Krankschreibungen als in 2009. Vor allem Atemwegserkrankungen sind deutlich zurück gegangen“, erklärt Gudrun Ahlers, bei der TK verantwortlich für die Gesundheitsberichterstattung.

Dass der Krankenstand trotz der geringeren Zahl der Krankschreibungen dennoch nicht sinkt, liegt an der erneuten Zunahme von Krankschreibungen aufgrund psychischer Störungen. „Binnen eines Jahres sind Fehlzeiten durch psychische Diagnosen um fast 14 Prozent gestiegen,“ so Gudrun Ahlers, „statistisch gesehen war jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr zwei Tage wegen einer psychischen Diagnose krankgeschrieben.“

Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. Die geringsten Fehlzeiten gab es auch 2010 in Baden-Württemberg mit durchschnittlich 9,9 Tagen, Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern waren mit 15,5 Tagen je Beschäftigtem am meisten arbeitsunfähig.

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