Krankenhäuser wollen EU-Regelungswut bremsen

Veröffentlicht am 07.03.2014 08:48 von redaktion

DKG-Positionen zur Europawahl 2014

 

Mit Blick auf die anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai 2014 hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ihre Positionen an die Gesundheitspolitik der EU beschlossen. In der Broschüre „DKG-Positionen zur Europawahl 2014“ unterstreichen die deutschen Krankenhäuser wofür sie stehen bzw. was sie fordern: Wahlfreiheit für EU-Patienten, Mobilität für Gesundheitsberufe, höhere Qualität der Leistung durch Austausch von Informationen oder Förderung der gemeinsamen Forschung mit Partnern in Europa sowie die Neuorganisation der Arbeitszeit im Krankenhaussektor. „Wir brauchen mehr Flexibilität. Eine Novellierung der Arbeitszeitrichtlinie sowie eine Änderung des deutschen Arbeitszeitgesetzes sind dringend erforderlich“, fordert DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

Gesundheitsversorgung und Gesundheitspolitik spielen in der Europäischen Union eine immer größere Rolle. Die deutschen Krankenhäuser haben diese Entwicklung frühzeitig erkannt und wollen konstruktiv und aktiv an der Weiterentwicklung der EU in diesem Bereich mitwirken. „Dazu gehört aber auch, der EU-Regelungswut Grenzen zu setzen“, erklärt Georg Baum.

Die „DKG-Positionen zur Europawahl 2014“ bzw. „The position of the DKG with regard to the 2014 European elections“ können unter www.dkgev.de heruntergeladen werden und werden als PDF beigefügt.

Dateien

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.017 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,6 Millionen stationäre Patienten und rund 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,2 Millionen Mitarbeitern. Bei 86,8 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

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