Kompetente Hilfe für die Seele: Aktionswoche zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen im Landkreis Garmisch Partenkirchen eröffnet – die Klinik Hochried war dabei

Veröffentlicht am 26.09.2016 12:02 von KJF Augsburg

Eltern sind oft ratlos. Ihr Kind ist oft traurig und nichts kann es aufheitern. Es will nicht mehr in die Schule gehen oder entwickelt gar lebensmüde Gedanken. Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Essstörungen bringt man gewöhnlich nicht mit Kindern in Verbindung. Die Realität sieht anders aus. Und genau darauf möchte die Aktionswoche zur psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen. Bei der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, wie viele Einrichtungen in der Region sich täglich mit diesen Problemen auseinander setzen.

Bei einem Markt der Möglichkeiten zeigten viele Einrichtungen der Region, welche therapeutischen Angebote es bereits im Landkreis gibt. Auch die Klinik Hochried war mit einem Informationsstand vertreten und präsentierte ihr ambulantes, teilstationäres und stationäres Therapiespektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie- und –psychotherapie (KJPP).

Chefarzt der KJPP Dr. Frank Beer machte in einem kurzen Vortrag deutlich, wie ernst zu nehmen diese Thematik ist, indem er einen Überblick über Depressionen und Angsterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen gab und dem interessierten Fachpublikum für Fragen zur Verfügung stand.

Aber auch 20 Patienten der Klinik Hochried im Alter von acht bis zwölf Jahren, die aktuell für eine vierwöchige Kinderrehabilitation in der Klinik sind, durften im Rahmen der Aktionswoche etwas Tolles erleben. Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald, der die Aktionswoche eröffnete und selbst Phasen psychischer Belastungen kennt, sowie der Präsident der Vierschanzentournee Michael Maurer luden die Kinder zu einer Führung hinauf zur Skisprungschanze ein. Gemeinsam bestiegen die Kinder die vielen Stufen hoch auf die Schanze und zusammen konnten sie die Welt von so weit oben bestaunen. Nach dem Abstieg erhielten die Kinder Geschenke wie Rucksäcke und Trinkflaschen und dann kam die nächste Attraktion: Am Fuße der Skisprungschanze spielten die Kinder Fußball gegen Sven Hannawald, was riesigen Spaß machte. Abgerundet wurde das Treffen des Olympiasiegers mit einer Autogrammstunde, für die sich Sven Hannawald viel Zeit nahm. Zum Dank hatten die Kinder für Hannawald ein Bilderpuzzle gebastelt, welches sie ihm zum Schluss voller Stolz überreichten. Der Skispringer zeigte sich sehr beeindruckt vom Treffen mit den Kindern und unterstrich noch ein Mal wie enorm wichtig, die Aufklärung zum Thema psychische Kindergesundheit ist.

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Gruppenbild auf der Sprungschanze: Die Kinder mit dem ehemaligen Skispringer Sven Hannawald (links) und dem Präsidenten der Vierschanzentournee Michael Maurer. Foto: KJF/Andreas Auer

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen.
Die rund 4.000 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 80.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Domkapitular Armin Zürn.

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