Koalitionsvertrag: Union und SPD erkennen Potenzial medizinischer Reha

Veröffentlicht am 07.02.2018 14:06 von admin

Die DEGEMED begrüßt, dass SPD und Union die Rehabilitation in der Rentenversicherung weiter stärken und die in der vergangenen Legislaturperiode eingeführten Verbesserungen weiterentwickeln möchten. „Wir begrüßen, dass die Verantwortung der Deutschen Rentenversicherung für medizinische Reha, Prävention und Nachsorge weiter gestärkt wird. Das ist der richtige Weg, um den demographischen Wandel zu gestalten“, kommentiert die Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, Dr. Constanze Schaal. „Hierfür ist eine bedarfsgerechte Finanzierung notwendig. Das Reha-Budget darf in den nächsten Jahren nicht weiter abschmelzen.“

Die DEGEMED begrüßt zudem, dass pflegende Angehörige, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationshintergrund gemäß Koalitionsvertrag einen verbesserten Zugang zu medizinischen Reha-Leistungen erhalten sollen.  „Das sind Gruppen, die einen hohen Bedarf haben, oft aber an den Antragshürden scheitern. Das kann nicht sein“, so Schaal. „Wir freuen uns darüber, dass die Große Koalition hier tätig werden will.“

„SPD und Union haben das enorme Potenzial erkannt, das in der medizinischen Reha steckt“, so die Vorstandsvorsitzende der DEGEMED abschließend. „Wir freuen uns auf die politische Auseinandersetzung in den jetzt möglicherweise anstehenden Gesetzgebungsprozessen.“

Die DEGEMED ist ein Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:
DEGEMED
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
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Fasanenstraße 5,
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Tel.: 030 28 44 96 6
E-Mail: k.perl@degemed.de
Internet: www.degemed.de

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