Klinischer Nachmittag lockte Experten aus dem gesamten Bundesgebiet

Veröffentlicht am 18.11.2014 09:38 von redaktion

HNO in Bad Lippspringe setzt auch bei Fortbildungen auf interdisziplinäres Wissen

 

Bild: Referierten beim Klinischen Nachmittag (v. l.): Dr. Theo Schaten, Jana Dietrich, Prof. Dr. med. Susanne Wiegand, Prof. Dr. Benedikt J. Folz, Dr. med. Dr. (CS) Daniela Seitz und Dr. med. Michael Hartwich. Foto: Claudia Reichstein

Referierten beim Klinischen Nachmittag (v. l.): Dr. Theo Schaten, Jana Dietrich, Prof. Dr. med. Susanne Wiegand, Prof. Dr. Benedikt J. Folz, Dr. med. Dr. (CS) Daniela Seitz und Dr. med. Michael Hartwich. Foto: Claudia Reichstein

„Die Klinik für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde in Bad Lippspringe hat weit über die Grenzen der Region hinaus einen guten Ruf. Jetzt müssen wir uns vor Ort noch bekannter machen!“ – Prof. Dr. Benedikt J. Folz, Chefarzt der HNO-Klinik in Bad Lippspringe, hat anlässlich des 13. Klinischen Nachmittags im Lippe-Institut ein Phänomen angesprochen, das der Klinikleitung Kopfzerbrechen bereitet. Denn in Bad Lippspringe wird oftmals nur über die Reha-Kliniken gesprochen. Die spezialisierten Akut-Kliniken innerhalb der Karl-Hansen-Klinik rücken in der Wahrnehmung der Bad Lippspringer in den Hintergrund.

Auch aus diesem Grund gibt es Veranstaltungen wie den Klinischen Nachmittag, zu dem sich jetzt rund 80 HNO-Mediziner trafen. Im Fokus standen die Schmerzen im HNO-Gebiet. „Das Thema ist als Brückenschlag innerhalb der Karl-Hansen-Klinik zu betrachten“, sagt Dr. Theo Schaten. Er ist Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und hat über die medikamentöse Schmerztherapie referiert.

Thematisiert wurden auch die Entstehung und Behandlung von Kopf- und Halsschmerzen. Weiterhin referierten Dr. med. Dr. (CS) Daniela Seitz, Ltd. Oberärztin der HNO-Abteilung der Karl-Hansen-Klinik, Dr. med. Michael Hartwich, Chefarzt der Neurologie, Asklepios Schlossberg Klinik Bad König, Jana Dietrich, Anästhesistin in der Karl-Hansen-Klinik, sowie Prof. Dr. med. Susanne Wiegand, Leitende Oberärztin der Univ.-HNO-Klinik Marburg des Universitätsklinikums Gießen und Marburg.

„Die beste Therapie von Schmerzen ist seit jeher die Behandlung der Ursache, soweit dies möglich ist“, sagt Prof. Dr. Benedikt J. Folz. Dennoch komme auch die moderne Schmerztherapie nicht ohne Medikamente aus. Diese gelte es jedoch bewusst auszuwählen und zu dosieren.

Und so gab es anlässlich des Klinischen Nachmittags einen weiteren Brückenschlag. Dieser führte nach Paderborn, denn die Veranstaltung war gleichzeitig das 1. Sertürner Symposium.

Der Apothekerlehrling Friedrich Wilhelm Sertürner hat im Jahr 1804 das Morphium entdeckt. Genauer hat er ein Verfahren entwickelt, mit dem man die aktiven Substanzen aus dem Rohopium synthetisieren kann. Das Morphin ist heute zur Behandlung stärkster Schmerzen unentbehrlich.

Auch bei der Schmerzbekämpfung im Bereich der Hals-, Nasen- und Ohren-Heilkunde wird mitunter Morphin eingesetzt. Prof. Dr. Benedikt J. Folz hofft, dass der Klinische Nachmittag auch den Auftakt einer langfristig angelegten Veranstaltungsreihe rund um das Thema Schmerz gebildet hat: „Schmerzen vermeiden, bzw. behandeln und Lebensqualität erhalten, bzw. wiederherstellen sind die Ziele der modernen Medizin, die wir auch in Bad Lippspringe erreichen wollen.“

 

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Bild: Referierten beim Klinischen Nachmittag (v. l.): Dr. Theo Schaten, Jana Dietrich, Prof. Dr. med. Susanne Wiegand, Prof. Dr. Benedikt J. Folz, Dr. med. Dr. (CS) Daniela Seitz und Dr. med. Michael Hartwich. Foto: Claudia Reichstein

 

Kontakt:

 

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Tel.: 05252/95-1038
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