Kleine, kommunale und ländliche Kliniken von Schließung bedroht

Veröffentlicht am 07.05.2010 12:00 von Redaktion RehaNews24.de

Insbesondere kommunale Kliniken werden den hohen Verschuldungsgrad ihrer Gemeinden spüren. Mittel- bis langfristig ist davon auszugehen, dass insbesondere im ländlichen Bereich die derzeit bestehende Krankenhausinfrastruktur nicht in vollem Umfang wird aufrechterhalten werden können. Das prognostiziert der aktuelle „Krankenhaus Rating Report 2010“.

In seiner sechsten Ausgabe untersucht der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2010 – Medizin und Gesundheit“ in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte „Krankenhaus Rating Report“ ein weiteres Mal die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser. Die gemeinsame Studie des RWI, der ADMED GmbH und der HCB GmbH zeigt, dass sich die Finanzsituation der Kliniken 2009 und 2010 trotz Wirtschaftskrise verbessert hat, sich ab 2011 jedoch wieder verschlechtern dürfte. Insbesondere kommunale Kliniken werden den hohen Verschuldungsgrad ihrer Gemeinden spüren. Daher sind weitere Produktivitätsfortschritte nötig, auch eine Marktbereinigung in manchen Regionen ist denkbar. Insbesondere im ländlichen Bereich gilt es, neue, ökonomisch tragbare Versorgungsformen zu schaffen, beispielsweise durch eine vollständige Integration des ambulanten und stationären Sektors.

Nachdem 2008 ein schwieriges Jahr für Krankenhäuser war, deuten sich für 2009 und 2010 – trotz Wirtschaftskrise – aufgrund einmaliger Erlössteigerungen durch das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG) bessere Ergebnisse an. Nachdem 2008 etwa 16,4 Prozent aller Häuser eine erhöhte Insolvenzgefahr aufwiesen und sich im „roten Bereich“ befanden, dürfte dies 2009 nur noch auf etwa 11 Prozent zugetroffen haben, für 2010 ist mit 8 Prozent zu rechnen. Danach dürfte sich die Finanzlage der Kliniken aber wieder verschlechtern. Um zu verhindern, dass sich bis zum Jahr 2020 18 Prozent der Häuser im „roten Bereich“ befinden, sind ab 2011 durchschnittliche jährliche Kostensenkungen von 0,25 Prozent durch Produktivitätsfortschritte nötig.

Der Studie zufolge konnten die Krankenhäuser 2008 die Zahl der Fälle um 2 Prozent auf 17,5 Millionen steigern, wobei die Zahl der stationären Krankenhausaufenthalte je Einwohner stark variierte. Zeitgleich nahm die Zahl der Beschäftigten um 0,7 Prozent auf 797.500 Vollkräfte zu. Obwohl die Kosten je Vollkraft in den Jahren 2002 bis 2008 um 16,5 Prozent (ärztlicher Dienst) beziehungsweise 8 bis 11 Prozent (nicht-ärztliche Dienste) stiegen, ist der Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten im gleichen Zeitraum von 65,2 Prozent auf 60,5 Prozent gesunken. Dies ist vermutlich auf Outsourcing und verbesserte Arbeitsabläufe zurückzuführen.

„Krankenhaus Rating Report“ umfasst erstmals mehr als 1.000 Kliniken

Der „Krankenhaus Rating Report 2010“ basiert auf einer Stichprobe von 713 Jahresabschlüssen aus den Jahren 2007 und 2008 und Hochrechnungen der Kosten und Erlöse auf 2010. Insgesamt umfassen die Jahresabschlüsse 1.032 Krankenhäuser. Die Datenbasis des Reports hat sich damit erneut verbreitert. Die Daten zeigen, dass sich die Angebotsstrukturen 2008 kaum geändert haben. Die Zahl der Betten sank geringfügig um 3.500 auf 503.000 abnahm, die Zahl der Krankenhäuser auf 2.067. Allerdings hat die Marktkonzentration im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 deutlich zugenommen. Während im Jahr 2000 die Top-10 der Träger 25 Prozent der Krankenhäuser besaßen, waren es 2007 bereits 29 Prozent.

Bis zum Jahr 2020 ist damit zu rechnen, dass die Löhne für ärztliches und nicht-ärztliches Personal weiterhin überproportional wachsen werden. Zudem dürfte der Personalbedarf im ärztlichen Dienst um 8 Prozent, im Pflegedienst um 4 bis 5% und in den anderen medizinischen Diensten um 5 bis 6 Prozent steigen. Um den steigenden Löhnen und einem wachsenden Personalbedarf zu begegnen, sind weitere Produktivitätsfortschritte nötig. Diese werden durch den zurzeit bestehenden Investitionsstau von rund 12,6 Milliarden Euro erschwert. In der Studie wird daher empfohlen, die knappen Investitionsmittel effizienter einzusetzen, indem sie statt in Einzelfördermaßnahmen pauschal vergeben werden.

Im ländlichen Bereich sind neue Versorgungsformen nötig

Die Zahl der Fälle wird bis zum Jahr 2020 zwar voraussichtlich um 11 Prozent steigen. Sinkende Verweildauern lassen jedoch erwarten, dass die Bettenüberkapazitäten ohne weitere Anpassungen von derzeit unter 10 Prozent auf etwa 30 Prozent zunehmen.

Mittel- bis langfristig ist davon auszugehen, dass insbesondere im ländlichen Bereich die derzeit bestehende Krankenhausinfrastruktur nicht in vollem Umfang wird aufrechterhalten werden können. Innerdeutsche und internationale Vergleiche zeigen, dass Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte günstiger versorgt werden könnten als dies derzeit der Fall ist – auch ohne Reduktion der Versorgungssicherheit. Hierfür sind in einigen Regionen ökonomisch tragbare Versorgungsformen zu schaffen, beispielsweise durch eine vollständige Integration des ambulanten und stationären Sektors. Diese könnte in bettenführenden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ebenso bestehen wie in Krankenhäusern, die die ambulante fachärztliche Versorgung mit übernehmen sowie mobilen Hausärzten und Pflegekräften. Ziel muss eine gute Erst- und Notfallversorgung sein.

Insbesondere kleine, kommunale und ländliche Kliniken von Schließung bedroht

Langfristig ist bei allen Krankenhäusern davon auszugehen, dass die Erlöse weniger stark steigen werden als die Kosten. Vermutlich werden einige Häuser im Laufe des Jahrzehnts aus wirtschaftlichen Gründen schließen müssen. Zusammen mit einem Produktivitätsfortschritt würde dies dazu führen, dass sich bis 2020 kaum noch Kliniken im roten Bereich befänden. Von Schließung bedroht sind tendenziell kleine, öffentlich-rechtliche oder ländliche Krankenhäuser. Kleine Häuser sollten sich auf wenige Leistungen in ausreichend hoher Menge spezialisieren, da Kliniken mit einer oder zwei Fachabteilungen im Rating deutlich besser abschneiden als solche mit drei oder mehr Abteilungen. Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft haben im Durchschnitt größere wirtschaftliche Schwierigkeiten, wenngleich einige von ihnen auch ein hervorragendes Rating besitzen. Sinkende Steuereinnahmen der Kommunen und die verschlechterte allgemeine Lage der Kliniken ab dem Jahr 2011 lassen jedoch vermuten, dass es dann zu vermehrten Privatisierungen kommen wird. Dies gilt vor allem für Häuser in Teilen Niedersachsens, in Rheinland-Pfalz, Südhessen sowie in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns.

Regional zeigen sich in Deutschland große Unterschiede im Rating. Während Krankenhäuser in Sachsen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen sehr gut abschneiden, ist die Lage in Schleswig-Holstein/Hamburg, Hessen, Bayern und Niedersachsen/Bremen unterdurchschnittlich. Gründe hierfür sind sehr bundeslandspezifisch und nicht im Einzelnen ermittelbar. Beispielsweise hält Bayern sehr viele kleine Kliniken vor, die im Durchschnitt schlechter abschneiden. In Baden-Württemberg, mit ebenfalls vielen kleinen Kliniken, ist die Lage der kleinen Häuser indessen im Durchschnitt gut. Ferner sind kommunale Kliniken in Deutschland sehr heterogen verteilt; ihr Anteil ist besonders im Süden sehr hoch. Eindeutig ist hingegen der Zusammenhang sowohl zwischen der Patientenzufriedenheit und dem Rating des Krankenhauses als auch zwischen (öffentlich zugänglichen) Qualitätsmaßen und dem Rating. Offenbar gehen Wirtschaftlichkeit und Qualität Hand in Hand und schaffen die Voraussetzungen für zufriedene Patienten. Schließlich zeigt sich, dass rein psychiatrische Kliniken ein gutes Rating besitzen.

Ansprechpartner:

Dr. Boris Augurzky (RWI Essen)
Dr. Sebastian Krolop (ADMED GmbH)
Sabine Weiler (Pressestelle RWI Essen)

Dieser Information liegt die Studie „Krankenhaus Rating Report 2010: Licht und Schatten“ zugrunde. Sie enthält unter anderem grafische Darstellungen auf Deutschlandkarten und Krankenhausbenchmarks. Das Executive Summary können Sie an Ende dieser Seite herunterladen. Die vollständige Studie kann für 265 Euro inkl. 7% MwSt. beim RWI Essen, der HCB GmbH oder der ADMED GmbH bestellt werden.

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Kleine, kommunale und ländliche Kliniken von Schließung bedroht

Veröffentlicht am 07.05.2010 12:00 von Redaktion RehaNews24.de

Insbesondere kommunale Kliniken werden den hohen Verschuldungsgrad ihrer Gemeinden spüren. Mittel- bis langfristig ist davon auszugehen, dass insbesondere im ländlichen Bereich die derzeit bestehende Krankenhausinfrastruktur nicht in vollem Umfang wird aufrechterhalten werden können. Das prognostiziert der aktuelle „Krankenhaus Rating Report 2010“.

In seiner sechsten Ausgabe untersucht der im Rahmen des „Hauptstadtkongress 2010 – Medizin und Gesundheit“ in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellte „Krankenhaus Rating Report“ ein weiteres Mal die wirtschaftliche Lage deutscher Krankenhäuser. Die gemeinsame Studie des RWI, der ADMED GmbH und der HCB GmbH zeigt, dass sich die Finanzsituation der Kliniken 2009 und 2010 trotz Wirtschaftskrise verbessert hat, sich ab 2011 jedoch wieder verschlechtern dürfte. Insbesondere kommunale Kliniken werden den hohen Verschuldungsgrad ihrer Gemeinden spüren. Daher sind weitere Produktivitätsfortschritte nötig, auch eine Marktbereinigung in manchen Regionen ist denkbar. Insbesondere im ländlichen Bereich gilt es, neue, ökonomisch tragbare Versorgungsformen zu schaffen, beispielsweise durch eine vollständige Integration des ambulanten und stationären Sektors.

Nachdem 2008 ein schwieriges Jahr für Krankenhäuser war, deuten sich für 2009 und 2010 – trotz Wirtschaftskrise – aufgrund einmaliger Erlössteigerungen durch das Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG) bessere Ergebnisse an. Nachdem 2008 etwa 16,4 Prozent aller Häuser eine erhöhte Insolvenzgefahr aufwiesen und sich im „roten Bereich“ befanden, dürfte dies 2009 nur noch auf etwa 11 Prozent zugetroffen haben, für 2010 ist mit 8 Prozent zu rechnen. Danach dürfte sich die Finanzlage der Kliniken aber wieder verschlechtern. Um zu verhindern, dass sich bis zum Jahr 2020 18 Prozent der Häuser im „roten Bereich“ befinden, sind ab 2011 durchschnittliche jährliche Kostensenkungen von 0,25 Prozent durch Produktivitätsfortschritte nötig.

Der Studie zufolge konnten die Krankenhäuser 2008 die Zahl der Fälle um 2 Prozent auf 17,5 Millionen steigern, wobei die Zahl der stationären Krankenhausaufenthalte je Einwohner stark variierte. Zeitgleich nahm die Zahl der Beschäftigten um 0,7 Prozent auf 797.500 Vollkräfte zu. Obwohl die Kosten je Vollkraft in den Jahren 2002 bis 2008 um 16,5 Prozent (ärztlicher Dienst) beziehungsweise 8 bis 11 Prozent (nicht-ärztliche Dienste) stiegen, ist der Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten im gleichen Zeitraum von 65,2 Prozent auf 60,5 Prozent gesunken. Dies ist vermutlich auf Outsourcing und verbesserte Arbeitsabläufe zurückzuführen.

„Krankenhaus Rating Report“ umfasst erstmals mehr als 1.000 Kliniken

Der „Krankenhaus Rating Report 2010“ basiert auf einer Stichprobe von 713 Jahresabschlüssen aus den Jahren 2007 und 2008 und Hochrechnungen der Kosten und Erlöse auf 2010. Insgesamt umfassen die Jahresabschlüsse 1.032 Krankenhäuser. Die Datenbasis des Reports hat sich damit erneut verbreitert. Die Daten zeigen, dass sich die Angebotsstrukturen 2008 kaum geändert haben. Die Zahl der Betten sank geringfügig um 3.500 auf 503.000 abnahm, die Zahl der Krankenhäuser auf 2.067. Allerdings hat die Marktkonzentration im Zeitraum zwischen 2000 und 2007 deutlich zugenommen. Während im Jahr 2000 die Top-10 der Träger 25 Prozent der Krankenhäuser besaßen, waren es 2007 bereits 29 Prozent.

Bis zum Jahr 2020 ist damit zu rechnen, dass die Löhne für ärztliches und nicht-ärztliches Personal weiterhin überproportional wachsen werden. Zudem dürfte der Personalbedarf im ärztlichen Dienst um 8 Prozent, im Pflegedienst um 4 bis 5% und in den anderen medizinischen Diensten um 5 bis 6 Prozent steigen. Um den steigenden Löhnen und einem wachsenden Personalbedarf zu begegnen, sind weitere Produktivitätsfortschritte nötig. Diese werden durch den zurzeit bestehenden Investitionsstau von rund 12,6 Milliarden Euro erschwert. In der Studie wird daher empfohlen, die knappen Investitionsmittel effizienter einzusetzen, indem sie statt in Einzelfördermaßnahmen pauschal vergeben werden.

Im ländlichen Bereich sind neue Versorgungsformen nötig

Die Zahl der Fälle wird bis zum Jahr 2020 zwar voraussichtlich um 11 Prozent steigen. Sinkende Verweildauern lassen jedoch erwarten, dass die Bettenüberkapazitäten ohne weitere Anpassungen von derzeit unter 10 Prozent auf etwa 30 Prozent zunehmen.

Mittel- bis langfristig ist davon auszugehen, dass insbesondere im ländlichen Bereich die derzeit bestehende Krankenhausinfrastruktur nicht in vollem Umfang wird aufrechterhalten werden können. Innerdeutsche und internationale Vergleiche zeigen, dass Regionen mit geringer Bevölkerungsdichte günstiger versorgt werden könnten als dies derzeit der Fall ist – auch ohne Reduktion der Versorgungssicherheit. Hierfür sind in einigen Regionen ökonomisch tragbare Versorgungsformen zu schaffen, beispielsweise durch eine vollständige Integration des ambulanten und stationären Sektors. Diese könnte in bettenführenden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ebenso bestehen wie in Krankenhäusern, die die ambulante fachärztliche Versorgung mit übernehmen sowie mobilen Hausärzten und Pflegekräften. Ziel muss eine gute Erst- und Notfallversorgung sein.

Insbesondere kleine, kommunale und ländliche Kliniken von Schließung bedroht

Langfristig ist bei allen Krankenhäusern davon auszugehen, dass die Erlöse weniger stark steigen werden als die Kosten. Vermutlich werden einige Häuser im Laufe des Jahrzehnts aus wirtschaftlichen Gründen schließen müssen. Zusammen mit einem Produktivitätsfortschritt würde dies dazu führen, dass sich bis 2020 kaum noch Kliniken im roten Bereich befänden. Von Schließung bedroht sind tendenziell kleine, öffentlich-rechtliche oder ländliche Krankenhäuser. Kleine Häuser sollten sich auf wenige Leistungen in ausreichend hoher Menge spezialisieren, da Kliniken mit einer oder zwei Fachabteilungen im Rating deutlich besser abschneiden als solche mit drei oder mehr Abteilungen. Kliniken in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft haben im Durchschnitt größere wirtschaftliche Schwierigkeiten, wenngleich einige von ihnen auch ein hervorragendes Rating besitzen. Sinkende Steuereinnahmen der Kommunen und die verschlechterte allgemeine Lage der Kliniken ab dem Jahr 2011 lassen jedoch vermuten, dass es dann zu vermehrten Privatisierungen kommen wird. Dies gilt vor allem für Häuser in Teilen Niedersachsens, in Rheinland-Pfalz, Südhessen sowie in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns.

Regional zeigen sich in Deutschland große Unterschiede im Rating. Während Krankenhäuser in Sachsen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Nordrhein-Westfalen sehr gut abschneiden, ist die Lage in Schleswig-Holstein/Hamburg, Hessen, Bayern und Niedersachsen/Bremen unterdurchschnittlich. Gründe hierfür sind sehr bundeslandspezifisch und nicht im Einzelnen ermittelbar. Beispielsweise hält Bayern sehr viele kleine Kliniken vor, die im Durchschnitt schlechter abschneiden. In Baden-Württemberg, mit ebenfalls vielen kleinen Kliniken, ist die Lage der kleinen Häuser indessen im Durchschnitt gut. Ferner sind kommunale Kliniken in Deutschland sehr heterogen verteilt; ihr Anteil ist besonders im Süden sehr hoch. Eindeutig ist hingegen der Zusammenhang sowohl zwischen der Patientenzufriedenheit und dem Rating des Krankenhauses als auch zwischen (öffentlich zugänglichen) Qualitätsmaßen und dem Rating. Offenbar gehen Wirtschaftlichkeit und Qualität Hand in Hand und schaffen die Voraussetzungen für zufriedene Patienten. Schließlich zeigt sich, dass rein psychiatrische Kliniken ein gutes Rating besitzen.

Ansprechpartner:

Dr. Boris Augurzky (RWI Essen)
Dr. Sebastian Krolop (ADMED GmbH)
Sabine Weiler (Pressestelle RWI Essen)

Dieser Information liegt die Studie „Krankenhaus Rating Report 2010: Licht und Schatten“ zugrunde. Sie enthält unter anderem grafische Darstellungen auf Deutschlandkarten und Krankenhausbenchmarks. Das Executive Summary können Sie an Ende dieser Seite herunterladen. Die vollständige Studie kann für 265 Euro inkl. 7% MwSt. beim RWI Essen, der HCB GmbH oder der ADMED GmbH bestellt werden.

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