Kinderreha im Aufwind

Veröffentlicht am 10.04.2014 08:21 von redaktion

Pressemitteilung                                                                               10.04.2014

Wichtige Weichenstellung für chronisch kranke Kinder: Im Zuge der geplanten Rentenreform soll auch der Budget-Deckel für die Kinderreha angehoben werden. Die Deutschen Rentenversicherungsträger haben gleichzeitig den „Kinderreha-Antrag“ vereinfacht und vereinheitlicht.

 Bad Sulza. Da staunte die Mutter der kleinen Marie (4): Sie soll für ihr chronisch asthmakrankes Kind den Reha-Antrag ausgerechnet bei der Rentenversicherung stellen. Ist die denn nicht nur für Rentner zuständig? Dann hieß es, sie könne auch zur Krankenkasse gehen. Das sei gleichrangig, aber manchmal etwas komplizierter. Die Eltern von Marie entscheiden sich für die erste Variante, reichen den Antrag bei der Rentenversicherung ein und sind positiv überrascht: Alles funktioniert einfach und unbürokratisch, der gefürchtete „Formularkram“ ist schnell erledigt.

Moderne Kinderrehabilitation im Jahr 2014.

Moderne Kinderrehabilitation im Jahr 2014.

 

Erleichterungen beim Formular sorgt für mehr Anträge
Tatsächlich haben alle Deutschen Rentenversicherungen den Formularsatz „Kinderreha-Antrag“ jetzt vereinfacht und vereinheitlicht. Das kommt auch den Haus- und Kinderärzten entgegen, die ein zweiseitiges ärztliches Attest für ihre kleinen Patienten ausfüllen müssen. Die Folge: Der Aufwärtstrend bei Reha-Anträgen ist schon in den ersten Wochen des neuen Jahres nicht zu übersehen. Sie stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6 bis 10 Prozent an.

 Investition in die Zukunft
Eckart Behr, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation e. V., freut sich nicht nur darüber. Schließlich ist die Politik dabei, auch die festgezurrten Budgets der Kassen endlich zu lockern. Der „Deckel“ soll sich demografischen Anforderungen anpassen. Eine Entscheidung mit Nachhaltigkeit: Schließlich gilt es, alle jetzigen und auch zukünftigen Beitragszahler gesund zu erhalten. Dabei spielen die etwa einhundert Kinder-Rehabilitationskliniken in Deutschland eine wichtige Rolle. Hier kümmern sich Fachärzte, Therapeuten und Pädagogen vier bis sechs Wochen intensiv um das chronisch kranke Kind.

Auch für Jugendliche geeignet
Nicht nur Kinder, auch Jugendliche und sogar junge Erwachsene werden in den Rehabilitationskliniken behandelt. Bis zum achten Lebensjahr des Kindes kann sogar ein Elternteil mit anreisen. Neben der Betreuung werden Vater oder Mutter quasi zum Ko-Therapeuten ausgebildet. Auch gibt es wertvolle Tipps für die gesunde Lebensweise nach der Reha, für die Schule und das häusliche Milieu.  Wenn die kleine Marie dann alle Behandlungen in der ausgewählten Klinik absolviert hat, spielt sie noch im Kindergarten der Klinik. Ihre Mutter kann sich auch mal eine kurze Auszeit nehmen und die Angebote im Kurort genießen.

Info: In Thüringen gibt es Kliniken oder Abteilungen für Kinder- und Jugendrehabilitation in Bad Sulza, Bad Salzungen, Bad Frankenhausen und Heilbad Heiligenstadt.

Foto (Verwendung frei): Archiv Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation e. V.

 Kontakt und Nachfragen:

Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendrehabilitation e. V.

Vereinigung für die medizinische Rehabilitation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Vorsitzender Eckart Behr
Sophienstr. 25,
99518 Bad Sulza,
Tel. 036461-970, Fax 036461-97819

www.arbeitsgemeinschaft-kinderrehabilitation.de

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