Jugend forscht Sieger auf der Rehacare 2011 in Düsseldorf

Veröffentlicht am 20.09.2011 15:01 von redaktion

Hamburg/Düsseldorf | 19.09.11. Drei aktuelle Preisträger von Jugend forscht präsentieren ab Mittwoch ihre innovativen Projekte auf der Rehacare. Die internationale Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration findet vom 21. bis 24. September 2011 in Düsseldorf statt. Die Arbeiten der Nachwuchswissenschaftler werden in Halle 3 der Messe gezeigt. Neben Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft erwarten die Veranstalter rund 50.000 Besucher aus ganz Deutschland, die sich bei 800 Ausstellern aus 30 Ländern über die Marktneuheiten informieren können. Gefördert wird die Messepräsentation der Jungforscher vom Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft e. V. (AUMA).

Jannes Menck (15) und Henning Mergard (16) vom Vincent-Lübeck-Gymnasium aus Stade präsentieren in Düsseldorf eine universell einsetzbare Sprachsteuerung für Roboter und Maschinen. Das System der beiden Jungforscher ermöglicht dabei nicht nur die direkte Steuerung mittels gesprochener Befehle. Vielmehr lässt sich in ihr System auch jedes beliebige mechatronische oder elektronische Gerät einbinden. Durch den Einsatz von Netzwerktechniken ist es denkbar, mehrere Geräte oder sogar einen ganzen Haushalt per Spracherkennung zu steuern. Für ihre innovative technische Lösung wurden die jungen Niedersachsen in diesem Frühjahr mit dem Jugend forscht Landessieg im Fachgebiet Arbeitswelt ausgezeichnet.

Ein Warnsystem gegen die übermäßige Belastung von Extremitäten nach Verletzungen entwickelte Julian Neumayer (21) vom Mercedes-Benz Werk in Wörth. Nach Fuß-, Knie-, Bein- oder Hüftverletzungen dürfen Patienten das betroffene Körperteil erst langsam wieder belasten. Vorgaben der Ärzte sehen für die erste Woche beispielsweise eine Belastung von nur zehn Prozent des Körpergewichts vor, die dann langsam gesteigert wird. Der rheinland-pfälzische Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt entwickelte ein spezielles System zur Gewichtskontrolle, das vor Überlastung warnt. Die technische Entwicklung des Auszubildenden besteht aus einem Kraftsensor im Schuh oder Gips und einer Elektronik, die Signale verarbeitet und ausgibt. Über eine Funkverbindung lässt sich mittels PC die Belastung einstellen, bei deren Überschreitung ein optischer oder akustischer Alarm ausgelöst wird.

„Die Rehacare bietet den Jungforschern eine ideale Plattform, mit Experten aus der Wirtschaft ins Gespräch zu kommen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die Präsentation auf Messen und Ausstellungen ist ein wichtiger Bestandteil der Anschlussförderung bei Jugend forscht“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V.

Fotos der Nachwuchsforscher sowie Kurzfassungen ihrer preisgekrönten Projekte gibt es unter www.jugend-forscht.de im Internet.

Pressekontakt:

Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de
www.jugend-forscht.de
www.facebook.com/Jugend.Forscht

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