Inklusion geht alle an – Teilhabebericht vorgelegt

Veröffentlicht am 31.07.2013 15:08 von redaktion

Berlin, 31.07.2013. Hubert Hüppe, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, begrüßte den neuen Ansatz des Teilhabeberichts: „Der Teilhabebericht zeigt deutlich, dass es oft die Lebensverhältnisse sind, die Menschen behindern und nicht ihre Einschränkungen. Seit langem weisen Menschen mit Behinderungen darauf hin, was sie von der gleichberechtigten Teilhabe abhält. Ich bin daher froh, dass ihre Sicht in diesen Bericht eingeflossen ist.“

Der Teilhabebericht nutzt Indikatoren, um das Maß der Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen zu zeigen. Dieser Ansatz wurde aus der UN-Behindertenrechtskonvention abgeleitet, er basiert auf einem Vergleich der Teilhabe von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen.

Hubert Hüppe: „Der Teilhabebericht macht deutlich, wie vielfältig die Lebenssituationen von Menschen sind. Darum ist auch klar, die Unterstützung muss den Menschen folgen, nicht umgekehrt. Dieser Bericht macht noch einmal deutlich, dass wir jetzt ein Bundesleistungsgesetz brauchen, um die bisherige Eingliederungshilfe neu zu gestalten.“

Der Teilhabebericht zeigt: Inklusion geht alle an. In Deutschland leben 18,1 Millionen Menschen mit einer Beeinträchtigung, das sind 20 Prozent der Bevölkerung. Inwieweit Inklusion heute verwirklicht ist, zeigt unsere Grafik.

Den Teilhabebericht finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-behinderter-Menschen/Meldungen/teilhabebericht-2013.html

Kontakt:

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Mauerstraße 53
10117 Berlin
Tel.: 030 18 527 2723
E-Mail: presse@behindertenbeauftragter.de
www.behindertenbeauftragter.de

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