Inflation eliminiert Rentenerhöhung

Veröffentlicht am 16.03.2011 11:25 von redaktion

Pressemitteilung  16. März 2011

Bonn. Zur Erhöhung der Rentenzahlungen um einen Prozent erklärt die Bundesvorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

„Wir hätten uns für die Bezieher von Rentenleistungen ein deutlicheres Plus gewünscht. Die hohe Anzahl der Nullrunden in den vergangenen Jahren hat zu spürbaren Kaufkrafteinbußen der Betroffenen geführt und das Leben erheblich erschwert. In diesem Jahr ist erstmals wieder nach einer längeren Zeit der Preisstabilität mit einem deutlichen Anstieg der Inflationsrate zu rechnen. Wir beobachten insbesondere drastisch steigende Lebensmittel- und Energiekosten. Diese Entwicklung eliminiert den Effekt des zaghaften Rentenschritts der Bundesregierung. Am Ende des Jahres wird ein real messbares Minus stehen, das erneut ein Loch in die Kassen von Rentnerinnen und Rentnern reißt. Die Regelung der Rentengarantie erweist sich in diesem Jahr als kontraproduktiv und lässt die Renten deutlich hinter der Entwicklung der Bruttolöhne herhinken. Die Politik ist an dieser Stelle gefordert, dynamische Regelungen einzuführen, die die schwierige Situation der Rentner berücksichtigen.“

Ab dem 01. Juli des laufenden Jahres werden die Rentenbezüge von etwa 20 Millionen Berechtigten um 0,99 Prozent ansteigen.

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

Kontakt:

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Eifelstr. 7, 53119 Bonn

tel 0228-96984-0 fax 0228-96984-99 mail presse@bdh-bonn.de

www.bdh-reha.de

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