Im Jahr 2010 hohe Bettenauslastung in den Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen im Land Brandenburg

Veröffentlicht am 19.09.2011 12:59 von Redaktion RehaNews24.de

Pressemitteilung
Nr. 293 vom 19. September 2011

Das Amt für Statistik Berlin- Brandenburg teilt mit, dass im Jahr 2010 in 30 Brandenburger Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen für die stationäre medizinische Versorgung der eigenen Bevölkerung sowie der Berliner und Einwohner aus anderen Bundesländern insgesamt 5 415 Betten zur Verfügung standen. Das waren 71 Betten bzw. 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Jahr 2004 reduzierte sich die Zahl der durchschnittlich im Jahr aufgestellten Betten insgesamt um 167 Betten bzw. 3 Prozent, wobei seit 2009 ein Anstieg zu verzeichnen ist. In den letzten beiden Jahren stieg die Bettenzahl mit 4,8 Prozent um 246 Betten. Mit einem Anstieg um 1,7 Prozent standen für die Bevölkerung je 10 000 Einwohner 21,6 Betten zur Vorsorge bzw. Rehabilitation bereit.

76,3 Prozent der Betten (4 133 Betten) wurden in 21 privaten Einrichtungen vorgehalten.

Die Zahl der Behandlungsfälle stieg gegenüber dem Vorjahr um 374 bzw. 0,6 Prozent auf 66 254 Fälle und erreichte 2010 den höchsten Jahresstand seit Beginn der Statistik 1991. Im Vergleich zu 2004 gab es einen Anstieg um 12,6 Prozent und 7 409 Behandlungsfällen. Gleichzeitig verkürzten sich die Aufenthalte der Patientinnen und Patienten in den Einrichtungen gegenüber 2009 durchschnittlich um 0,1 Tage
auf 27,0 Tage und gegenüber 2004 um 1 Tag.

Behandlungsschwerpunkte lagen in der Orthopädie mit einem Anteil von 42 Prozent der Behandlungsfälle (27 845), gefolgt von der Inneren Medizin mit mehr als einem Viertel der Behandlungsfälle (19 175), der Psychiatrie und Psychotherapie sowie der psychotherapeutischen Medizin mit insgesamt 8 026 Behandlungsfällen (12,1 Prozent) und der Neurologie mit einer Fallzahl von 7461 (11,3 Prozent).
Die durchschnittliche Bettenauslastung lag mit 90,4 Prozent 1,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 91,7 Prozent und 10,2 Prozent höher als die Bundesrepublik im Durchschnitt mit 80,2 ausweist (vorläufiges Ergebnis).

Diese und weitere Informationen enthält der Statistische Bericht „Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen im Land Brandenburg 2010, Teil I Grunddaten“, der im Oktober
im Internet unter www.statistik-berlin-brandenburg.de abrufbar ist.

Über das Datenangebot des Bereiches Gesundheitswesen informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Telefon: 030 9021-3526/-3666,

Fax: 030 9028-4024
E-Mail: gesundheit@statistik-bbb.de

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