Hyperthermie auf den 7. Warnemünder Tagen für Komplementärmedizin

Veröffentlicht am 25.03.2015 11:53 von Riedel

Bei den 7. Warnemünder Tagen für Komplementärmedizin (17.-19.4.2015) diskutieren Mediziner aus Deutschland, der Schweiz und Österreich drei zentrale Themen: „Ernährung und Mikronährstoffe“, „Allergien“ und „ Rechtsfragen in der Komplementärmedizin“. Im Themenblock „Komplementärmedizin“ hält der Troisdorfer Hersteller von Systemen zur Hyperthermie /Oncothermie den „Besonderen Vortrag“ (Fr., 18.4. 2015, 12 Uhr). Das Thema: „Hyperthermie – Update 2015. Stand der in Deutschland einsetzbaren Systeme, Wirkungs- und Einsatzmöglichkeiten, Kostenerstattung und der Weg durch die Instanzen“. Referent ist der Chancenmanager Gesundheitsökonomie und Oncotherm-Repräsentant Jörg Rawolle.

Im Anschluss daran (13.45 Uhr) berichtet Dr. Frank Breitkreutz über „ Fallstricke in der komplementärmedizinischen Praxis und juristische Absicherung“. Der Berliner Medizinanwalt berät Anwender der Hyperthermie u.a. bei der Kostenerstattung durch Krankenkassen.

Die Warnemünder Tage (Technologiepark Rostock/Warnemünde, Friedrich-Barnewitz-Straße 5) werden veranstaltet vom Institut für Prävention und Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern und der Arbeitsgemeinschaft für Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt- und Komplementärmedizin (NATUM) der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V.. Sie werden unterstützt von der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Themen u.a.: Orthomolekulare Therapie, Infusionstherapien, Mikronährstoffe, Probiotika, Schwermetallausleitung, Homöopathie, Phytotherapie, Oxygenation.

„In dieses Spektrum passt die Oncothermie als spezielle Form der Hyperthermie weil sie wie andere Therapien auch komplementärmedizinisch ausgerichtet ist. Wärmetherapie und Hyperthermie wollen nicht nur die Symptome etwa von Krebs bekämpfen. Sie zielen auch darauf ab, das Immunsystem des Menschen stärken, um im Ensemble mit anderen Therapieformen zu wirken. Dazu gehört auch, die Konstitution des Patienten zu unterstützen, wenn die Hyperthermie co-medikativ mit schulmedizinischer Stahlen- und Chemotherapie eingesetzt wird“, sagt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie. Bereits vor vier Jahren hatte Prof. Szász einen Vortag vor den Mitgliedern der „Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern“ gehalten. Eingeladen hatte Dr. Ronald Langner, der in Rostock seit 2006 eine Praxis hat und die Oncothermie einsetzt. „Damals war die die Hyperthermie fast noch Neuland. Heute  stellen wir  im Update bereits die neuesten Entwicklungen vor“, so Szász.

Die Oncothermie versteht sich als nicht gewebsverletzende Wärmebehandlung regionalbegrenzter Tumorarten. Dabei kombiniert sie Wärme mit Effekten elektrischer Felder. Chemo- und Strahlentherapien wirken intensiver in einem Gewebe, in dem die Durchblutung durch Überwärmung und höhere Eigentemperatur höher ist. Sie will nicht nur das Immunsystem steigern, sondern auch Krebszellen direkt attackieren, indem sie diese erhöhten Temperaturen aussetzt, um deren Reparaturfähigkeit zu mindern. Lokale Hyperthermie mit niedrig dosierter Chemotherapie stößt zunehmend in Europa und den USA im Rahmen einer integrativen Onkologie auf Akzeptanz, um die Schulmedizin zu erweitern.

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