HELIOS und Rhön-Klinikum sollen ein Unternehmen werden

Veröffentlicht am 26.04.2012 11:11 von Redaktion RehaNews24.de

  • Fresenius wird  Angebot zum Erwerb der Rhön-Aktien unterbreiten
  • Patienten profitieren künftig von einheitlich hohen Qualitätsstandards in einem bundesweit integrierten Kliniknetzwerk
  • Flächendeckende Präsenz als Basis neuer Versorgungsangebote

Berlin, 26. April 2012 – Die privaten Klinikkonzerne HELIOS und Rhön-Klinikum sollen zu einem Unternehmen zusammengeführt werden. Dazu wird Fresenius den Aktionären der Rhön Klinikum AG ein Angebot für den Kauf der Aktien unterbreiten. Durch den Zusammenschluss von HELIOS und Rhön entsteht in Deutschland ein nahezu flächendeckender Klinikbetreiber mit mehr als 120 Kliniken. Das neue Klinikunternehmen HELIOS-Rhön bietet Patienten ambulante wie stationäre Akutmedizin, Rehabilitation und Pflege.

Patienten profitieren von einheitlichen hohen Qualitätsstandards und einem engen gemeinsamen Klinik-Netzwerk in ganz Deutschland. Mit HELIOS-Rhön entsteht der erste flächendeckende und mit vollständigem medizinischen Leistungsspektrum aufgestellte Klinikverbund: Für 75 Prozent der deutschen Bevölkerung wird künftig eine Klinik von HELIOS-Rhön in weniger als einer Stunde erreichbar sein.

Rhön-Klinikum ist einer der größten Klinikbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro und ein Konzernergebnis von 161 Millionen Euro. Zu Rhön-Klinikum gehören 53 Kliniken mit rund 16.000 Betten sowie 39 Medizinische Versorgungszentren. Im Jahr 2011 wurden mehr als 2,2 Millionen Patienten behandelt.

Der Zusammenschluss wird neue Versorgungsangebote für Patienten ermöglichen: Mit einheitlich hohen Qualitätsstandards und Qualitätstransparenz wird HELIOS-Rhön für seine Patienten optimal aufeinander abgestimmte Behandlungsabläufe und kurze Wartezeiten realisieren.

„Der Zusammenschluss mit Rhön-Klinikum bietet große Chancen. Wir  können nicht nur  von den Stärken des anderen lernen und weitere Qualitätsverbesserungen und Kostenvorteile realisieren. Die Erfahrung beider Unternehmen im Betreiben von Krankenhäusern sowie die Bündelung der medizinischen wie pflegerischen Expertise bieten zusätzliche hervorragende Perspektiven für unsere Patienten. Erstmals entsteht mit der flächendeckenden Präsenz im deutschen Gesundheitsmarkt für uns die Möglichkeit,  neue integrierte Versorgungsangebote zu entwickeln. Wir möchten gemeinsam mit den Krankenkassen und den niedergelassenen Ärzten künftig auch neue Ideen entwickeln, um eine bestmögliche, lückenlose medizinische Versorgung für unsere Patienten in der Stadt wie auf dem Land sicherzustellen“, so der Vorsitzende der HELIOS Geschäftsführung, Dr. Francesco De Meo.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 75 eigene Kliniken, darunter 51 Akutkrankenhäuser mit sechs Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. Darüber hinaus hat die Klinikgruppe 31 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Reha-Zentren und zwölf Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der HELIOS Konzernzentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 2,7 Millionen Patienten, davon mehr als 750.000 stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 23.000 Betten und beschäftigt über 43.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

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