Hauptstadt-Dialog Reha von BV Geriatrie und DEGEMED

Veröffentlicht am 04.11.2014 08:05 von DEGEMED

Pressemitteilung vom 04.11.2014

 

Angelehnt an die bisherigen Dialogabende der DEGEMED findet heute erstmalig der gemeinsame Hauptstadt-Dialog Reha von BV Geriatrie und DEGEMED statt. Im Rahmen der Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ wird heute mit Vertretern aus Politik, Gesundheitswesen und Presse über die bedarfsgerechte Finanzierung der Rehabilitation diskutiert. Prof. Bernd Petri, Vorstandsvorsitzender der DEGEMED, ist überzeugt: „Das Sparen an der Reha, der daraus resultierende Kostendruck und Personalmangel müssen aufhören.“

Auch wenn die neue Bundesregierung gleich zu Beginn der Legislaturperiode ein Zeichen für demografiesensible Gesundheits- und Sozialpolitik gesetzt hat, kommt die Erhöhung des Reha-Budgets nicht in allen Versorgungsbereichen an. „Um eine qualitativ hochwertige Reha zur Verfügung stellen zu können, ist eine adäquate Finanzierung notwendig, die den Leistungserbringern ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stellt“, so Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED.

Unterversorgung droht der Generation der Babyboomer vor allem, wenn es für sie um die Verhinderung der Pflegebedürftigkeit geht. Die Unterfinanzierung führt insgesamt zwangsläufig zu Strukturabbau und Qualitätsverlusten. Eine gelungene Rehabilitation bringe im Endeffekt einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen, ließ auch Heike Baehrens, MdB, durchblicken. Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer vom BV Geriatrie, unterstützt dieses Statement mit der Rechnung, dass sich eine erfolgreich durchgeführte Reha im Bereich der Rentenversicherung bereits nach sechs Monaten Berufstätigkeit des Rehabilitanden wieder amortisiere. Beim Stichwort Reha vor Pflege ergibt sich ein ähnlicher Effekt durch die eingesparten Leistungen der Pflegeversicherung.

Die Rehabilitation braucht daher klare Antworten: Welche Versorgung ist in Zukunft bedarfsgerecht? Und nach welchen Regeln werden die finanziellen Mittel dafür bereitgestellt? Für diese und weitere Fragen sollen heute im Hauptstadt-Dialog Reha Lösungsansätze gefunden werden.

 

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)

Katharina Ruppelt

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70

E-Mail: k.ruppelt(at)degemed.de

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