Halbzeit – Tagung zum Aktionsplan UN-Behindertenrechtskonvention der gesetzlichen Unfallversicherung

Veröffentlicht am 21.10.2013 10:27 von Redaktion RehaNews24

Halbzeit – Tagung zum Aktionsplan

UN-Behindertenrechtskonvention

der gesetzlichen Unfallversicherung 
am 18. November 2013 im IAG Dresden 

 

Die erste Hälfte des UV-Aktionsplans zur UN-BRK, der von 2012 – 2014 läuft, soll auf der Tagung bewertet werden. Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung laden auch ihre Partner sind herzlich ein, um voneinander zu lernen und sich zu verabreden, in der verbleibenden Zeit die 73 Maßnahmen mit den 12 Zielen in den 5 Handlungsfeldern erfolgreich zu beenden und weitere Maßnahmen gemeinsam zu beginnen. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gerichtet, ob und wie die UN-BRK in der Praxis der gesetzlichen Unfallversicherung bisher schon gelebt wird und wie die Ziele zur Bewusstseinsbildung künftig noch besser erreicht werden können. 

    

Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), wird mit dem Vortrag „Die zweite Halbzeit ist entscheidend“ die Tagung einleiten. Er steht für das erfolgreiche top down Prinzip des UV-Aktionsplans: Der Vorstand der DGUV, also Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, und die Geschäftsführung steht voll hinter dem Aktionsplan. Weil es aber um einen Aktionsplan nicht nur des Dachverbandes, sondern um den der gesamten gesetzlichen Unfallversicherung geht, steht im Mittelpunkt der Tagung: Wie kann in der verbleibenden Zeit erreicht werden, dass möglichst alle Mitarbeiter der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-Träger), deren Einrichtungen, etwa die Bildungsinstitute und BG-Kliniken, und deren Partner, etwa die Betriebsärzte und D-Ärzte, die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im Alltag umsetzen? Deswegen gibt es einen Impulsvortrag zum Thema „Bewusstseinsbildung durch Change-Management“, den Professor Dr. Wilhelm Friedmann (Transformationsberatung) aus Bremen halten wird. Er wird auch die Abschlussdiskussion moderieren darüber, wie es weiter geht. 

  

Am Vormittag werden gute Praxisbeispiele aus den UV-Trägern zu den 5 Handlungsfeldern des UV-Aktionsplans vorgestellt: Bewusstseinsbildung, Barrierefreiheit, Partizipation, Individualisierung und Vielfalt sowie Inklusion und Lebensräume. Viele der 73 Maßnahmen sind schon fertiggestellt oder stehen kurz vor dem Abschluss. Mit vereinten Kräften wurden auf der Ebene der DGUV Leitfäden und Projekte entwickelt: Leitfaden für Leichte Sprache, Corporate Design, Checkliste für barrierefreie Veranstaltungen, Projekt Amputierte helfen Amputierten“, betriebliches Eingliederungsmanagement. Auch der Film „Gold – du kannst mehr als du denkst“, der seit Monaten erfolgreich in den Kinos läuft, hat zur Unterstützung des Aktionsplans beigetragen. Diesen Tagungsteil, der beschreibt, wo die gesetzlichen Unfallversicherung steht, wird Gregor Doepke, Stabsbereich Kommunikation in der DGUV, leiten.  

  

Mittags können die Tagungsteilnehmer über den Marktplatz der guten Beispiele bummeln, woran sich die UV-Träger, die Einrichtungen und auch Partner, etwa das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, beteiligen. Im Anschluss daran werden in einem sogenannten World-Café interaktiv mit den Tagungsteilnehmern Themen besprochen, die der gesetzlichen Unfallversicherung für die zweite Halbzeit ihres Aktionsplans von Bedeutung ist. So wird diskutiert darüber, wie man die Akteure für das Thema „Umsetzung der UN-BRK“ überzeugen kann, welche Kooperationspartner wichtig sind, welche Parameter für die Erfolgsmessung geeignet sind und wie idie Qualifizierung von Mitarbeitern weiterentwickelt werden sollte und nicht zuletzt wie die Strukturvorteile der gesetzlichen Unfallversicherung, also die Zusammenarbeit der Gestaltungsbereiche etwa in der Prävention, der Rehabilitation, der Kommunikation und der Bildung, sich noch mehr verzahnen lassen. 

Parallel zu dem World-Café organisiert die DGUV drei Fokusgruppen, die den Stand der Umsetzung des UV-Aktionsplans evaluieren. Mit dieser besonderen Evaluationsmethode, die mehr ist als nur Interviews, soll eine heterogene Gruppe anhand von gleichen Fragen bewerten, wie sie den Stand der Umsetzung beurteilt. Mehrere Akteure sind in diesen Fokusgruppen vertreten: Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, Bildung, Kommunikation, Prävention, Rehabilitation, Ärzteschaft und besonders die Unfallversicherten. Bei dem abschließenden Podiumsgespräch wird besonders auf die Inklusion geachtet. Die Hälfte der Teilnehmer auf dem Podium gehört dem Partizipationsbeirat an, den die DGUV zur Umsetzung des UV-Aktionsplans von Anfang an gegründet hat.

 

Die Gesamtleitung der Tagung liegt in der Hand des Projektleiters in der DGUV, Herrn Dr. Friedrich Mehrhoff, Stabsbereich Rehabilitationsstrategien und -grundsätze, und Frau Dr. Katrin Grüber, Leiterin des Instituts Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW). Das IMEW begleitet den Aktionsplan der gesetzlichen Unfallversicherung, an dem sich voraussichtlich auch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau in Kassel beteiligt. Vieles, was neu ist, steht in dem zweiten Statusbericht, der dem Vorstand der DGUV Ende November 2013 vorgelegt wird. Ab Dezember 2013 steht dieser Statusbericht auch einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung. 

Hier finden Sie das Programm zur Tagung 18.11.2013 UN-BRK

und  ein Fax-Antwortformular zur Anmeldung

 

Verantwortlich für die Veranstaltung ist

 Herr Dr. jur. Friedrich Mehrhoff
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
German Social Accident Insurance
Stabsbereich für Rehabilitationsstrategien und -grundsätze
Mittelstraße 51
10117 Berlin, Germany
E-Mail: friedrich.mehrhoff@dguv.de

Organisation:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften
und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand
Carola Eisenblätter
Mittelstraße 51
10117 Berlin
Tel: +49 30 288763-818
Fax: +49 30 288763-813
mailto:carola.eisenblaetter@dguv.de
www.dguv.de

 

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