Gute Noten für geriatrische Versorgung

Veröffentlicht am 23.09.2010 16:16 von Uwe H. Sattler

Pressemitteilung 09-2010 (23.09.2010)

Bundesverband Geriatrie e.V.: Patientenbefragung belegt hohe Standards in Einrichtungen der Akutversorgung und Rehabilitation

Eine jetzt vorliegende Befragung von Patienten in Einrichtungen der geriatrischen Akutversorgung und Rehabilitation hat das hohe Versorgungsniveau in den Mitgliedseinrichtungen des Bundesverbandes Geriatrie e.V. bestätigt. Wie Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Geriatrie e.V., am Mittwoch in Berlin betonte, seien sowohl das gesamte Personal – hinsichtlich der medizinischen und therapeutischen Qualifikation als auch in der Umgangsweise mit den Patienten – ebenso sehr positiv bewertet worden wie der Gesamteindruck der Häuser. Die deutlich überwiegende Zahl der Befragten hat sich in den Einrichtungen wohl und gut versorgt gefühlt; ein sehr großer Teil gab an, die zu Behandlungsbeginn gesetzten persönlichen Ziele ganz oder zumindest in großen Teilen erreicht zu haben. „Aus unserer Sicht ist es zudem außerordentlich wichtig, dass sich die Patienten sehr gut informiert gefühlt und die Mediziner sowie das Pflege- und therapeutische Personal als Partner empfunden haben“, so der Vorstandsvorsitzende. Die spezifischen Probleme in der Geriatrie, wie beispielsweise die Multimorbidität eines Großteils der Patienten, erforderten hohe Versorgungsstandards, die durch die Befragung in den Mitgliedseinrichtungen des Bundesverbandes belegt wurden.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des damit verbundenen rasch wachsenden geriatrischen Versorgungsbedarfs sowie nicht zuletzt der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen, die durch eine fachgerechte geriatrische Betreuung beeinflusst werden kann, kommt die Qualität der Versorgung eine besondere Bedeutung zu. Bereits seit mehreren Jahren bildet das Unternehmen Consort in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Geriatrie e.V. durch Patientenbefragungen die Qualitätsentwicklung in diesem Bereich ab. „Der Bundesverband erhält mit der Analyse eine aktuelle Rückmeldung zum Stand der Kliniken und Einrichtungen, kann die Qualitätsentwicklung stärken und zugleich Politik wie Kostenträgern belastbares Datenmaterial an die Hand geben“, erklärt Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes. Die durchweg außerordentlich positiven Ergebnisse zeigen, dass die konsequente Qualitätssicherung bei den Mitgliedseinrichtungen eine entsprechende Versorgung sicherstellt. Im Bereich der Akutversorgung wurden 1970 Fragebögen in 29 Einrichtungen ausschließlich von Patienten ausgefüllt, 1534 Fragebögen waren es im Reha-Bereich (17 Einrichtungen). Die Befragung lief im Zeitraum 2006 bis 2010.

Zentrale Bewertungen

Zu den zentralen Aussagen gehört, dass 90,17 Prozent (Akut) bzw. 90,71 Prozent (Reha) ihre vor Behandlungsbeginn gestellten persönlichen Ziele „voll und ganz“ oder „einigermaßen“ erreicht haben. Nur 9,29 Prozent bzw. 9,83 Prozent der befragten Patienten antworteten bei dieser Frage mit „Nein“. 90,94 Prozent der Patienten antworteten auf die Frage, ob sie sich in den Einrichtungen der Akutversorgung wohl gefühlt haben, mit „sehr gut“ und „gut“; im Reha-Bereich lag der Wert mit 90,83 Prozent nahezu gleich hoch. In beiden Bereichen kam die Freundlichkeit der Ärztinnen und Ärzte, des Pflegepersonals sowie des therapeutischen Personals in der Patientenbewertung dicht an die 100-Prozent-Marke heran  („Hervorragend“ bis „Gut“). Über ihre Krankheit und die Behandlung fühlten sich 92,28 Prozent (Akutbereich) und 94,16 Prozent (Rehabereich) der Patienten „hervorragend“ bis „gut“ informiert. Die Summe dieser beispielhaften und der weiteren Einschätzungen trugen sicher wesentlich dazu bei, dass 96,80 Prozent der in Akutkliniken Versorgten und 96,86 Prozent der in Reha-Einrichtungen Betreuten auf die Frage, ob sie ’ihre’ Einrichtung auch Verwandten oder Freunden empfehlen würden, mit „Ja, unbedingt“ bzw. „Ja, vielleicht“ geantwortet haben.

Eine detaillierte Aufstellung der Ergebnisse finden Sie hier am Ende  des PDF-Dokuments.

Pressekontakt: Uwe H. Sattler

Bundesverband Geriatrie e.V.

Tel.: 030/339 88 76-14, Fax: 030/339 88 76-20

uweh.sattler@bv-geriatrie.de

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Vorstandsvorsitzender: Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje

Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

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