Gemeinsam aufs Rad – das ist geradelte Inklusion

Veröffentlicht am 28.08.2015 10:00 von Redaktion RehaNews24.de

Die 8. Bäder- und Reha-Radtour startet und endet in Bad Rappenau

Sozialministerin Katrin Altpeter gibt Startschuss / Behindertenbeauftragte Verena Bentele radelt mit

Bad Rappenau, 28. August 2015

Radtour Logo_2015_RGBWenn Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam auf ihre Räder, Handbikes und Trikes steigen, startet sie wieder, die „Bäder- und Rehatour“: Die achte Tour seit 2008 beginnt am Freitag, 28. August, in Bad Rappenau und wird neun Tage später auch dort enden. Eindrucksvoll werden die Radfahrerinnen und Radfahrer mit Behinderungen auch heuer wieder zeigen, was möglich ist.

Denn die 40 Radsportlerinnen und Radsportler haben eine Botschaft im Gepäck: Sie werben für die vielfältigen Möglichkeiten der Inklusion, Rehabilitation und Prävention in Deutschland. Auf dem Programm der Fahrt durch die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Bayern stehen Besuche bei Reha-Einrichtungen. Etappenziele der diesjährigen Tour sind Amorbach, Bad Orb, Bad Hersfeld, Gotha, Saalfeld, Bad Colberg, Bad Kissingen und das Kloster Bronnbach. Am Samstag, 5. September, wird die Radsportgruppe wieder in Bad Rappenau zurück erwartet.

Tourinitiator Hubert Seiter, Chef der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, will mit dem Projekt Zeichen setzen. Seine Botschaft: Mit guter fachlicher medizinischer Unterstützung bei einer Reha und der notwendigen Willenskraft des Einzelnen kann nach einem Unfall oder einer Krankheit die Rückkehr in den Job und damit auch in die Gesellschaft und ins Leben gelingen.

„Sport bedeutet Lebensqualität“

Wie erfolgreich „Reha made in Germany“ sein kann, beweisen einige der Tourteilnehmer: Nach schweren Unfällen oder Krebserkrankungen hat ihnen eine Reha wieder ermöglicht, Sport zu treiben und an der Tour teilzunehmen. „Die Tour ist für mich wichtig, weil gerade Sport mich physisch und psychisch fit fürs Leben hält!“, betont Thomas Gensler, der nach einem schweren Motorradunfall mit dem Liege-Dreirad mitfährt. Ebenfalls dabei sind Vertreter der deutschen Gesundheitswirtschaft, Ärzte und Klinikchefs.

Ministerin Katrin Altpeter: „Inklusion ist mehr als nur Integration“

Auf die Reise vom Startpunkt Salinenpark in Bad Rappenau schickt die Tourteilnehmer die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter: „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bäder- und Reha-Radtour werden bei der diesjährigen Tour wieder zeigen, dass es auch mit Beeinträchtigungen möglich ist, großartige sportliche Leistungen zu erbringen. Für mich ist die Tour gelebte Inklusion: Alle gehören zum Team, die sportlichen Herausforderungen werden gemeinsam mit viel Freude am Sport, netten Leuten und der schönen Natur gemeistert. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen eindrucksvoll deutlich, wie wichtig unser vielfältiges Rehabilitationsangebot in Baden-Württemberg ist.“

Behindertenbeauftragte Verena Bentele: Mit Sport Inklusion leben

Wie wichtig Aktionen sind, die Inklusion und gemeinsame Bewegung von Menschen mit und ohne Behinderungen in den Mittelpunkt stellen, beweist auch die Teilnahme von Verena Bentele bei der letzten Etappe am 5. September. Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ist blind, gewann zwölf paralympische Goldmedaillen im Langlauf und Biathlon und sieht im Sport eine gute Möglichkeit, Inklusion zu leben. „Im Sport kommt es darauf an, als Team für ein gemeinsames Ziel alles zu geben und Kondition zu zeigen. Tugenden, die auch in der Politik helfen, Erfolge zu erzielen“, sagt Verena Bentele und freut sich darauf, gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fahrt ein Zeichen zu setzen für erfolgreiche Rehabilitation und Inklusion.

Die Tour steht unter der Schirmherrschaft des Krebsverbands Baden-Württemberg. Viele der Tourteilnehmer wissen, wie wichtig Sport gegen, bei oder nach Krebs ist. Mit der Fahrt sollen Spenden für Projekte des Krebsverbandes gesammelt werden (Spendenkonto: Landesbank Baden-Württemberg, BLZ: 600 501 01 – Kontonummer: 1 013 900 – IBAN: DE 97 6005 0101 0001 0139 00 – BIC: SOLADEST600).

Hinweis an die Redaktionen:

Ein „Tourtagebuch“, Pressebilder und weitere Informationen rund um die 8. Bäder- und Rehatour finden Interessierte im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

Ansprechpartnerin und Tourteilnehmerin ist

Heike Lauer
Krebsverband Baden-Württemberg e.V.
Adalbert-Stifter-Straße 105, 70437 Stuttgart
Telefon: 0711 848-10770
Mobiltelefon (während der Tourwoche): 0152 04931692
E-Mail: info@krebsverband-bw.de
Internet: www.krebsverband-bw.de

Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg
Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Gerd Markowetz
Gartenstraße 105, 76135 Karlsruhe
Postanschrift: 76122 Karlsruhe
Telefon 0721 825-23800
E-Mail gerd.markowetz@drv-bw.de
www.deutsche-rentenversicherung-bw.de

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