Gemeinsam aufs Rad – mit und ohne Handicap

Veröffentlicht am 29.08.2014 09:02 von redaktion

Die 7. Bäder- und Reha-Radtour führt von Bad Friedrichshall nach Berlin

Gemeinsam aufs Rad – mit und ohne Handicap

Sozialministerin Katrin Altpeter gibt Startschuss in Bad Friedrichshall

Bad Friedrichshall, 29. August 2014 (DRV BW). Mit ihren Rädern, Handbikes und Trikes radeln ab Freitag, 29. August, wieder Behinderte und Nicht-Behinderte gemeinsam: Bereits zum siebten Mal startet die „Bäder- und Rehatour“, initiiert vom Chef der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, Hubert Seiter. Mit ihm werden die Teilnehmer auch 2014 „zeigen, was möglich ist“: Dieses Motto prägt die Tour seit 2008.

Die 45 Radlerinnen und Radler gehen mit einer Botschaft auf Tour: Sie werben für die vielfältigen Möglichkeiten der Inklusion, Rehabilitation und Prävention in Deutschland und Europa. Im Fokus stehen wie in den vergangenen Jahren Besuche bei Reha-Einrichtungen. Die, unterstreicht Ministerin Altpeter, leisteten einen ganz wichtigen Beitrag, Menschen wieder zurück in den Job und damit in die Gesellschaft zu bringen. Aufsehen erregen dürften am Starttag zwischen 15 und 16 Uhr in Krautheim die zwei Tandemfallschirmsprünge mit dem Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger: Unter dem Motto „Sprung zurück ins Leben“ werden zwei junge Menschen eindrucksvoll demonstrieren, dass Sport nach Krebs möglich ist. Vor dem Tourstart unterzeichnen Elke Schweig, Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, und Hubert Seiter eine Vereinbarung: Darin ist das Ziel dokumentiert, die IHK-Mitgliedsunternehmen zu unterstützen, damit die Beschäftigten möglichst aktiv und gesund im Erwerbsleben verbleiben. Der Amtschef des Wirtschaftsministeriums, Guido Rebstock, bewertet die Kooperationsvereinbarung als bemerkenswerten Beitrag zum Erhalt von Fachkräften in der Region.

2014 führt die Tour von Bad Friedrichshall über Langenburg, Bad Windsheim in Franken, Bischofsgrün im Fichtelgebirge, Karlsbad in Tschechien, über Kreischa im Erzgebirge und den Spreewald nach Berlin. Dort treffen die Radler aus Baden-Württemberg am Samstag, 6. September, ihre Mitstreiter aus Münster: Von da hat sich eine zweite Radler-Gruppe unter der Leitung von Thomas Keck, dem westfälischen Rentenchef, auf den Weg gemacht.

Ministerin Katrin Altpeter : „Inklusion ist mehr als nur Integration“

Auf die Reise schickt die Tourteilnehmer am Freitag, 29. August, um 10 Uhr, die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter: Ein erneuter Beweis der Ministerin, wie sehr ihr und der Landesregierung der Erhalt des vielfältigen Rehabilitationsangebotes im Land am Herzen liegt. Startpunkt ist das Rathaus in Bad Friedrichshall.

„Sport bedeutet Lebensqualität“

Was mit „Reha made in Germany“ möglich ist, beweisen einige der Tourteilnehmer eindrucksvoll: Nach schweren Unfällen oder Krebserkrankungen hat sie eine Reha wieder in die Lage versetzt, Sport zu treiben und an der Tour teilzunehmen. Ebenfalls mit von der Partie: Vertreter der deutschen Gesundheitswirtschaft, Ärzte und Klinikchefs. „Die Tour ist für mich wichtig, weil gerade Sport mich physisch und psychisch fit fürs Leben hält!“, betont Thomas Gensler, ein Neuling der Tour, der nach einem schweren Motorradunfall mit dem Liege-Dreirad mitfährt.

Schirmherrschaft

Die Schirmherrschaft hat erneut der Krebsverband Baden-Württemberg übernommen. Viele der Tourteilnehmer wissen, wie wichtig Sport gegen, bei oder nach Krebs ist. Mit der Tour sollen Spenden für Projekte des Krebsverbandes gesammelt werden (Spendenkonto: Landesbank Baden-Württemberg, BLZ: 600 501 01 – Kontonummer: 1 013 900 – IBAN: DE 97 6005 0101 0001 0139 00 – BIC: SOLADEST600).

Hinweis an die Redaktionen:

Ein „Tourtagebuch“, Pressebilder und weitere Informationen rund um die 7. Bäder- und Rehatour finden Interessierte im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

Ansprechpartnerin und Tourteilnehmerin ist
Heike Lauer
Krebsverband Baden-Württemberg e.V.
Adalbert-Stifter-Straße 105, 70437 Stuttgart
Telefon: 0711 848-10770
Mobiltelefon (während der Tourwoche): 0152 04931692
E-Mail: info@krebsverband-bw.de
Internet: www.krebsverband-bw.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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