Frühjahrssymposium Rehabilitation: Das Beste aus der Rehabilitation herausholen

Veröffentlicht am 18.05.2012 09:04 von DRVrheinland

DÜSSELDORF. „Wo stehen wir in der Rehabilitation, und wo wollen wir hin?“ – dieses Thema diskutierten am Mittwoch (16. Mai) rund 150 Experten in Sachen Rehabilitation. Zu dem Treffen hatte die Deutsche Rentenversicherung Rheinland nach Düsseldorf in ihre Hauptverwaltung an der Königsallee 71 eingeladen. Denn Fachkräftemangel, demographischer Wandel, höhere Lebensalter und die Anhebung des Renteneintrittsalters stellen Menschen, Unternehmen und Sozialversicherungsträger vor neue Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der Zunahme chronischer Erkrankungen ist mit einem steigenden Reha-Bedarf zu rechnen. Doch die Ressourcen für Rehabilitation sind begrenzt. Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland investiert darum verstärkt in Präventionsprojekte wie beispielsweise „Plan Gesundheit“, in ihre Angebote für ambulante Rehabilitation und in die arbeitsplatzbezogene Reha.

Schon heute ist die Deutsche Rentenversicherung Rheinland mit einem ambulanten Anteil in der medizinischen Reha von über 25 Prozent bundesweit führend. In ihrem Zuständigkeitsbereich belegt sie rund 50 ambulante Reha-Einrichtungen und die positiven Rückmeldungen ihrer Kunden zeigen deutlich: Die wohnortnahe, ganztägig ambulante Rehabilitation ist medizinisch erfolgreich, hocheffizient und sehr beliebt.

Die bewährten Strukturen sollen deshalb künftig auch für wohnortnahe Präventionsleistungen genutzt und ausgebaut werden. Gemeinsam mit weiteren engagierten Partnern (Leistungsträger, Betriebe, Leistungserbringer) soll noch in diesem Jahr auf der Grundlage rentenversicherungseinheitlicher Standards ein „Rheinischer Modellversuch Prävention“ gestartet werden. Statt eines schnellen steht hier der nachhaltige Erfolg im Vordergrund. Denn Prävention verfolgt das Ziel, private oder berufliche Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und schon geeignete Hilfen zu finden, bevor eine Rehabilitation überhaupt notwendig wird. So werden Betroffene darin geschult, ihren privaten und beruflichen Alltag dauerhaft gesund zu gestalten. Dabei unterstützt sie ein so genannter Präventionsmanager, Experte der eigenen Gesundheit zu werden. Von dieser Präventionsleistung profitieren letztendlich alle: Patient, Betrieb und die Solidargemeinschaft, denn eine stabilere Gesundheit beeinflusst auch die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nachhaltig positiv.

Ein weiteres Augenmerk legt der rheinische Rentenversicherungsträger auf die noch bessere Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation. Das heißt, dass alle Beteiligten – Betrieb, Reha-Klinik und berufliche Qualifizierungseinrichtungen – sich noch enger abstimmen, um die Übergangszeiten zwischen medizinischer und beruflicher Reha zu verkürzen und Arbeitnehmer schnell wieder beruflich einzugliedern.

Eng am Berufsleben orientiert ist auch das Projekt „WeB-Reha“: Bereits seit 2008 funktioniert diese Zusammenarbeit der Deutschen Rentenversicherung Rheinland mit Werks- und Betriebsärzten hervorragend in Großbetrieben und hat Arbeitnehmer-Fehlzeiten dort deutlich gesenkt. Nun soll die arbeitsplatzbezogene Rehabilitation auch in kleineren Betrieben ohne Werksärzte auf den Weg gebracht werden: Eine verstärkte Kooperation mit qualifizierten, wohnortnahen ambulanten Reha-Zentren im Rheinland soll es künftig auch auch klein- und mittelständischen Unternehmen ermöglichen, frühzeitig gesundheitsbelastende Faktoren bei ihren Beschäftigten zu erkennen und gegenzusteuern.

„Das Beste aus der Rehabilitation herauszuholen: Das schulden wir unseren Beitragszahlern, den Versicherten und den Arbeitgebern. Die Deutsche Rentenversicherung als mit Abstand größter Reha-Träger in Deutschland hat die Verantwortung, voran zu gehen bei der Entwicklung zeitgemäßer und maßgeschneiderter Reha-Angebote“, so Holger Baumann, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland.

Die Deutsche Rentenversicherung Rheinland mit Hauptsitz in Düsseldorf zahlt monatlich rund 1,3 Millionen Renten. Mit ihrem Beratungsnetz ist sie in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation regionaler Ansprechpartner in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf, als Verbindungsstelle zu Spanien, Belgien, Israel und Chile auch bundesweit.

Unsere Pressemitteilungen finden Sie auch im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-rheinland.de/presse

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