Expertenchat der Deutschen Parkinson Vereinigung zum Welt-Parkinson-Tag 2018

Veröffentlicht am 12.04.2018 08:22 von Redaktion RehaNews24.de

Expertenchat der Deutschen Parkinson Vereinigung zum Welt-Parkinson-Tag 2018
Parkinson mit 40?
Behandlungsstrategien, Therapieoptionen, Perspektiven

Expertenchat der Deutschen Parkinson Vereinigung zum Welt-Parkinson-Tag 2018 / Parkinson mit 40? Behandlungsstrategien, Therapieoptionen, Perspektiven / Logo Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. / Quellenangabe: "obs/Deutsche Parkinson Vereinigung e.V."

Expertenchat der Deutschen Parkinson Vereinigung zum Welt-Parkinson-Tag 2018 / Parkinson mit 40? Behandlungsstrategien, Therapieoptionen, Perspektiven / Logo Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. / Quellenangabe: „obs/Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.“

Neuss (ots) – Die meisten Menschen halten Parkinson für eine Erkrankung des Alters. Doch von den aktuell rund 450.000 Parkinson-Patienten in Deutschland hat jeder Zehnte die Diagnose bereits vor seinem 40. Lebensjahr erhalten. Für die Betroffenen bedeutet das: Die Erkrankung wird sie die nächsten 30, 40 oder mehr Jahre begleiten. Es gilt also, sich bestmöglich auf die gesundheitlichen, physischen, psychischen und sozialen Folgen einzustellen, die Parkinson mit sich bringen kann. Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags 2018 bietet die Deutsche Parkinson Vereinigung Betroffenen die Gelegenheit, sich mit Parkinson-Experten im Chat auszutauschen.

Herausforderung Langzeit-Therapie

Die Symptome und Begleiterscheinungen von Parkinson lassen sich über viele Jahre hinweg kontrollieren und beeinflussen. Voraussetzung ist eine Therapie, die von Beginn an auf die bestmögliche Kombination aus Langzeitwirkung und Langzeitverträglichkeit abzielt. Welche Medikamente wann eingesetzt werden sollten, hängt sowohl vom Alter und dem Beschwerdebild ab als auch von der Lebenssituation des Patienten, seiner Einstellung zu seiner Erkrankung sowie von seinen Erwartungen an die Therapie.

Mehr als Medikamente

Parkinson wirkt sich auf Körper, Seele und Geist aus – die Notwendigkeit ganzheitlich ausgerichteter Therapien liegt also auf der Hand. Hinzu kommt, dass die Medikamente besonders bei Langzeitanwendung Auswirkungen mit sich bringen können, die therapeutisch behandelt werden müssen. Physiotherapie, Ergotherapie, Sprech- und Sprachtherapie, Psychotherapie und neuropsychologische Verfahren finden sich in den Behandlungsleitlinien ebenso wieder wie die psychosoziale und sozialrechtliche Beratung.

Expertenrat zur Therapie bei Juvenilem Parkinson
   
   - Welche Therapiebausteine stehen zur Verfügung? 
   - Wie und wie lange wirken die Medikamente? 
   - Ab wann ist eine Kombinationstherapie mit L-Dopa sinnvoll?
   - Wann kommen operative Maßnahmen in Betracht? 
   - Was leisten unterstützende Therapien? 
   - Wie gehe ich auf Dauer mit der psychischen Belastung um?

Antworten auf alle Fragen rund um die Parkinsontherapie gibt am Donnerstag, den 12. April von 17 bis 19 Uhr unter www.sprechstunde.chat bei diesen Experten:

   - Priv.-Doz. Dr. med. Lothar Burghaus, Facharzt für Neurologie, 
     Chefarzt der Klinik für Neurologie am Heilig Geist-Krankenhaus 
     Köln
   - Prof. Dr. med. Stephan Klebe, Facharzt für Neurologie, Leitender
     Oberarzt der Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Essen

Übrigens: Expertenrat zur Parkinsontherapie gibt es am 12. April auch telefonisch – von 10 bis 14 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 5 33 22 11.

Pressekontakt:

Volker Klein
______________________
pr | nrw
Ulrich & Klein GbR
Schanzenstraße 22
51063 Köln

Tel 0221 788 887 88
Fax 0221 788 887 87
Mobil 0175 40 30 292
vk@pr-nrw.de

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