Experten helfen, wenn’s in den Ohren pfeift und rauscht

Veröffentlicht am 04.05.2012 12:00 von Redaktion RehaNews24

Bad Rappenau. „Tinnitus aurium“ ist keine neue Erkrankung, aber in den letzten Jahrzehnten hat die Zahl der von störenden Ohrgeräuschen Betroffenen das Ausmaß einer Volkskrankheit angenommen – insbesondere in weiten Teilen der westlichen Welt und in Schwellenländern. Nach Angaben der Deutschen Tinnitus-Liga hatten 19 Millionen Deutsche in der Vergangenheit schon mindestens eine Tinnitus-Episode. Insgesamt klagen gut 2,7 Millionen Menschen über ständigen Tinnitus. Als besonders stark betroffen gelten ca. eine Millionen Bundesbürger (Quelle: Deutsche Tinnitus-Liga, Kongress Bonn 2011). Wer zu diesem Kreis gehört, kämpft oft mit Schlafstörungen, Depressionen, Ängsten und einem hohen Leidensdruck.

Psychischen Ursachen auf den Grund gehen

Grund genug für die Vesalius-Klinik der RHM Klinikgruppe in Bad Rappenau, sich dieses drängenden Problems anzunehmen. Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Charalabos Salabasidis können zunächst bis zu zwanzig Patientinnen und Patienten, die unter Tinnitus leiden, in der Fachklinik für Psychotherapie und Psychosomatik nach einem speziellen Tinnitus- Therapiekonzept parallel behandelt werden. „Tinnitus als Symptom und Phänomen kann viele Ursachen haben.“, so der Experte, „Unabhängig von der Ursache geht es bei der Behandlung von Tinnitusbetroffenen um Bewältigung der Symptome.“ Und gerade darauf hat man sich in Bad Rappenau spezialisiert und kann mit einem Team aus erfahrenen Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychologen und Therapeuten das Problem umfassend und interdisziplinär angehen.

Investition in Diagnosetechnik

Eine hochqualitative Diagnose ist bei Tinnitus-Erkrankungen unbedingt erforderlich. Aber sie ist auch ausgesprochen schwierig, denn die weitaus größte Zahl der Patienten leidet unter einem subjektiven Tinnitus, der nicht durch eine Geräuschquelle, wie zum Beispiel den eigenen Herzschlag, erzeugt wird. Messbar wird dieses Ohrgeräusch erst durch eine Vergleichsaudiometrie, bei der Frequenzen und Lautstärken vorgespielt werden, die der Patient dann mit seinem Tinnitus vergleicht. „Wir haben hier in die Ausstattung unseres Hauses investiert“, erklärt Verwaltungsleiter Christian Fenzel, „und einen modernen Audiometrie-Messplatz bestellt, der in Zukunft solche Messungen im eigenen Haus möglich macht, um eine exakte und bestmögliche Diagnostik zu erreichen.“

Individuelle Behandlung erforderlich

Selbstverständlich ist eine individuell abgestimmte therapeutische Vorgehensweise notwendig. Dies ist bei der Entwicklung des Therapiekonzepts berücksichtigt. „Erst nach ausführlichen HNO-ärztlichen und psychologischen Aufnahmeuntersuchungen erstellen wir einen Therapieplan mit einem definierten Behandlungsziel.“, so die Leitende Psychologin der Klinik, Dipl.-Psych. Christiane Heil, „Wichtig ist für uns eine tragfähige therapeutische Beziehung mit dem Patienten, um seine lebensgeschichtliche Entwicklung und die Ursachen seiner Symptome zu ergründen.“ Auf dem Therapieplan stehen vor allem verhaltensorientierte Behandlungsansätze. „Wir wissen heute, dass die Hörwahrnehmung immer ein subjektiver, psychischer Vorgang ist“, erläutert Tinnitus-Expertin Dipl.-Psych. Daniela Ivansic-Blau den von ihr maßgeblich entwickelten Therapie-Ansatz in der Vesalius-Klinik, „deshalb setzen wir auf die Behandlung der durch die Tinnitus-Symptomatik hervorgerufene Beeinträchtigung der innerseelischen Vorgänge.“ Und der Erfolg gibt dem Behandlungsansatz Recht: In vielen Fällen geht die Tinnitusbelastung massiv zurück.

Kompetenz im starken Verbund der RHM Klinikgruppe

Die RHM Klinikgruppe zu der die Vesalius-Klinik in Bad Rappenau gehört, ist eines der führenden deutschen Gesundheitsunternehmen, besitzt und betreibt an acht Standorten Akutkliniken, Rehabilitationskliniken sowie Alten- und Pflegeheime. Die Klinikgruppe verfügt über insgesamt rund 2.100 Behandlungsplätze in 22 operativen Klinik- und Pflegebetrieben. Von der Therapieerfahrung und den hohen Qualitätsmaßstäben der über 1.300 Beschäftigten profitieren vor allem chronisch kranke Menschen. Das Unternehmen erbringt sowohl stationäre als auch ambulante Gesundheitsdienstleistungen. Durch diese interdisziplinäre Vernetzung ist es der RHM Klinikgruppe gelungen, sich als einer der medizinisch führenden, integrierten Gesundheitsunternehmen in Deutschland zu etablieren.

Kontakt und Nachfragen:

Vesalius-Klinik Bad Rappenau der RHM Klinikgruppe
Fachklinik für Orthopädie und Psychosomatik
Verwaltungsleiter Christian Fenzel
Salinenstraße 12
74906 Bad Rappenau
Tel. 07264 / 966 832
Mail: c.fenzel@rhm-kliniken.de
www.rhm-kliniken.de

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