Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2017: Schlucken – lebenswichtig und nicht immer selbstverständlich

Veröffentlicht am 21.02.2017 08:51 von Redaktion RehaNews24.de

Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2017 / Schlucken - lebenswichtig und nicht immer selbstverständlich. Logopädische Schluckdiagnostik. Foto: dbl/Jan Tepass.  Quellenangabe: "obs/Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V./Jan Tepass"

Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2017 / Schlucken – lebenswichtig und nicht immer selbstverständlich. Logopädische Schluckdiagnostik. Foto: dbl/Jan Tepass. Quellenangabe: „obs/Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V./Jan Tepass“

Frechen. – Essen und Trinken sind ein elementarer Teil unseres Lebens. Schlucken ist hierfür unerlässlich. Dabei handelt es sich um einen angeborenen Reflex, der täglich bis zu 2000 Mal automatisch abläuft. 50 Muskelpaare und 6 Hirnnerven sind an diesem komplexen Vorgang beteiligt. Dass der Schluckakt ohne Probleme gelingt, ist nicht immer selbstverständlich. Dies gilt vor allem für ältere Menschen.

Wenn das Schlucken Probleme bereitet, kann eine Schluckstörung vorliegen, die logopädisch behandelt werden muss. Welche Maßnahmen bzw. Übungen die Probleme lösen können, welche Behandlungsmethoden zur Wiedererlangung der Schluckfähigkeit und zur Kompensation sowie zum Ausgleich von verlorenen oder verminderten Fähigkeiten des jeweiligen Patienten eingesetzt werden können, muss individuell entschieden werden. Das Ziel der logopädischen Schlucktherapie ist der bestmögliche Erhalt einer sicheren und genussvollen Nahrungsaufnahme.

Info-Hotline

Anlässlich des Europäischen Tages der Logopädie 2017 beantworten ausgewiesene logopädische Schluckexperten Fragen rund um das Thema Schlucken und Schluckstörungen. Die Info-Hotline ist am 6. März 2017 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr besetzt. Die Rufnummer lautet 01805 – 353532. (14 Cent/Minute aus dem Festnetz, max. 42 Cent/Minute aus den Mobilfunknetzen)

Logopädensuche

Eine Liste aller Logopädinnen und Logopäden im Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) mit den entsprechenden Qualifikationen finden Interessierte unter www.dbl-ev.de >Logopädensuche. Auf der dbl-Website sind zudem weiterführende Informationen zum Thema Schluckstörungen unentgeltlich verfügbar.

Kostenloser Infofolder für Patienten

Was sind Anzeichen einer Schluckstörung? Welche Ursachen können ihr zugrunde liegen? Welche Folgen können auftreten? Wie können sie behandelt werden? Welche Methoden der logopädischen Schlucktherapie gibt es? Worauf sollte ich im Alltag achten, wenn ich von einer Schluckstörung betroffen bin? Antworten auf diese Fragen gibt der neue Patientenfolder, der beim dbl bestellt oder als pdf kostenlos von der dbl-Website heruntergeladen werden kann (www.dbl-ev.de >Service >EuTdL 2017)

Hintergrund

Der Europäische Tag der Logopädie wird jedes Jahr am 6. März begangen. In Deutschland ist er auch im „Jahresplaner Gesundheitstage“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gelistet. Inhaltlich geht es in diesem Jahr um das Thema Schlucken.

Ins Leben gerufen hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädenverbände, das Comité Permanent de Liaison des Orthophonistes-Logopèdes de l’Union Européenne (CPLOL). Dem CPLOL gehören 35 Verbände aus 32 europäischen Ländern an. Einziges deutsches Mitglied ist der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), in dem freiberufliche und angestellte Logopäden organisiert sind.

Pressekontakt:

V.i.S.d.P.: Cordula Winterholler, Deutscher Bundesverband für 
Logopädie e.V., Augustinusstraße 11a, 50226 Frechen. Weitere 
Informationen: Margarete Feit, Tel.: 02234/37953-27, Fax: 
02234/37953-13, E-Mail: presse @ dbl-ev.de, Internet: www.dbl-ev.de
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