Ein wichtiges Etappenziel erreicht

Veröffentlicht am 13.08.2012 16:44 von Redaktion RehaNews24

Pressemitteilung

Münster, 13. August 2012

Deutsche Rentenversicherung Westfalen begrüßt geplante Anhebung des Reha-Budgets ab 2013

In den Medien wird aktuell der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Alterssicherung aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales diskutiert. Hierzu teilt die Deutsche Rentenversicherung Westfalen Folgendes mit:

Der aktuelle Gesetzentwurf ist ein wichtiger Baustein im Rentendialog, den das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seit Herbst 2011 als offenen Diskussionsprozess mit Verbänden und Institutionen führt. Weil sich die Deutsche Rentenversicherung Westfalen schon sehr frühzeitig an diesem Prozess beteiligt hat, wurde dem überarbeiteten Gesetzentwurf aus dem Hause von Frau Ministerin Dr. von der Leyen mit großem Interesse entgegengesehen. In einem wichtigen Punkt konnte die Deutsche Rentenversicherung Westfalen jetzt im politischen Raum Gehör finden: Die kurzfristige Lockerung des Reha-Deckels soll schon 2013 erfolgen und nicht – wie in einem früheren Entwurf zu lesen war – erst 2017. „Dieser Schritt ist zu begrüßen, denn er ist wichtig, um auf den demografisch bedingten höheren Reha-Bedarf angemessen reagieren zu können“, stellte Direktor Thomas Keck in einem ersten Fazit fest.

Die Deutsche Rentenversicherung Westfalen teilt im Übrigen die Zielsetzung des Gesetzentwurfes, wonach den Menschen ein längeres Arbeiten ermöglicht werden soll. Denn durchgängige Erwerbsbiografien sind das beste Rezept für eine gute Altersversorgung. Dass die Veränderungsprozesse in den Erwerbsverläufen und die Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt dabei ihre Folgen für das System der Alterssicherung hinterlassen, ist auch bei dem westfälischen Rentenversicherungsträger unbestritten. Ohne Anhebung des Reha-Deckels hätte bei Verzicht auf notwendige Reha-Leistungen für die Betroffenen ein Abgleiten in die Erwerbsminderungsrente gedroht. Und das wäre umso bedauerlicher gewesen, denn interne Berechnungen der Rentenversicherung belegen, dass die Kosten einer Rehabilitation schon nach drei bis vier Monaten über Versicherungsbeiträge und gesparte Rente in die Kasse zurückfließen.

Von der neuen Demografiekomponente bei der Festsetzung der jährlichen Rehabilitationsausgaben profitieren aber nicht nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Da die Rentenversicherung auch Reha-Leistungen für Kinder sowie bei Krebserkrankungen an über 65-jährige Rentnerinnen und Rentner erbringt, sind auch diese Personengruppen vom Reha-Budget betroffen. Auch für sie möchte die Deutsche Rentenversicherung Westfalen die notwendigen Reha-Leistungen weiterhin erfolgreich durchführen können. Der aktuelle Gesetzentwurf ist deshalb als wichtiges Etappenziel auf dem Weg für eine ausreichende Finanzausstattung in der Rehabilitation zu werten.

Die Deutsche Rentenversicherung Westfalen mit Hauptsitz in Münster betreut knapp 4 Millionen Versicherte und zahlt monatlich 1,25 Millionen Renten. Der jährliche Haushalt mit einem Volumen von 11,26 Milliarden Euro ist der zweitgrößte öffentliche Etat in Westfalen-Lippe. Mit ihrem Beratungsnetz ist die Deutsche Rentenversicherung Westfalen in allen Fragen der Altersvorsorge und Rehabilitation der regionale Ansprechpartner in den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster, als Verbindungsstelle zu den Niederlanden und zu Island auch bundesweit.

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