Dr. Susanna Smolenski erhält Bundesverdienstkreuz

Veröffentlicht am 24.04.2017 10:50 von admin

Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat Ex-Bundespräsident Joachim Gauck Frau Dr. Susanna Smolenski, ehemalige Chefärztin der Abteilung für Psychiatrie II der Dr. von Ehrenwall´schen Kliniken in Bad Neuenahr-Ahrweiler, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Schloss Bellevue in Berlin statt und galt vor allem den über viele Jahre von Frau Dr. Smolenski wahrgenommenen zahlreichen ehrenamtlichen Aufgaben, insbesondere im Dienste benachteiligter Frauen.

 

Die Verdienste von Frau Dr. Susanna Smolenski

Seit der ersten Vollversammlung am 23.08.2001 hat Frau Dr. Smolenski an dem vom Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Ahrweiler moderierten Runden Tisch „Keine Gewalt gegen Frauen“ teilgenommen. Sie hielt dabei Vorträge und gestaltete zahlreiche Informationsveranstaltungen. Daneben beteiligte sie sich an der Einrichtung von Arbeitsgruppen, die von Gewalt betroffene Frauen mit dem Ziel der Aufsuchenden Hilfe unterstützt haben.

Frau Dr. Smolenski hat die Care-Teams der Arbeitsgruppe „Soforthilfe in Not“ gemeinsam mit der Kriminalpolizei zur Vorbeugung sekundärer Traumatisierungen geschult und im Einzelcoaching unterstützt. In den letzten zehn Jahren wurden dabei mehrere Care-Teams ausgebildet.

Im Arbeitskreis „Häusliche Gewalt“ hat Frau Dr. Smolenski die Vernetzung mit der niedergelassenen Ärzteschaft vorangebracht. Dabei lud sie zu Treffen ein, stellte Informationsmaterial zusammen und unterstütze die Ärzte mit dem Bestreben, die Früherkennung von Gewalt gegen Frauen zu verbessern.

Frau Dr. Smolenski hat sich weiter im Frauenforum engagiert und die Funktion der zweiten Vorsitzenden über mehrere Jahre innegehabt. Sie organisierte in dieser Eigenschaft Weiterbildung, Vorträge und Diskussionen. Daneben hielt sie zahlreiche Vorträge zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ vor Polizeiorganisationen, Laieneinrichtungen, Feuerwehr, Katholischen Frauen und vor dem Bündnis der NS-Verfolgten.

Frau Dr. Smolenski übernahm im Förderverein Frauenhaus e. V. vor Jahren die Schirmherrschaft und engagiert sich bis heute insbesondere in der Akquise von Fördermitteln.

Auch im kulturellen Bereich hat Frau Dr. Smolenski ehrenamtlich zahlreiche Aufgaben übernommen. Als Gründungsmitglied des Fördervereins für Archäologie und Museumskultur war sie dessen Vorsitzende von 2005 bis 2008 und dessen Schriftführerin von 2011 bis 2013. Daneben war sie Dozentin am Langen-Institut für Tanztherapie in Monheim und Fachdozentin im Curriculum „Ausbildung von Fachberatern in der Psychotraumatologie“, das vom Deutschen Institut für Psychotraumatologie in Köln eingerichtet wurde. Besonders engagierte sie sich dabei im Supervisions-, Coaching- und Lehrbereich.

In den letzten Jahren war sie engagiert am Aufbau des Modellprojektes „Trauma-Ambulanzen des Landes Rheinland-Pfalz“ beteiligt.

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