Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Veröffentlicht am 05.12.2013 08:47 von DVfR

Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR), ist am 04.12.2013 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der Staatssekretär des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie des Landes Rheinland-Pfalz, David Langner, übergab den Orden im Rahmen eines Festempfangs der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Mainz.

Dr. Matthias Schmidt-OhlemannMit dem Bundesverdienstkreuz würdigt die Bundesrepublik Deutschland besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, sozialem oder ehrenamtlichem Gebiet.

„Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt-Ohlemann, Ihr außerordentlicher persönlicher Einsatz gilt seit vielen Jahren der selbstbestimmten Teilhabe und ganzheitlichen Rehabilitation von Menschen mit Behinderung. […] Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen als Arzt nutzen Sie nicht nur, um bei Ihren Patienten gute Lösungen zum Ausgleich der Behinderung zu erreichen, sondern Sie engagieren sich in herausragender Weise gleichzeitig für Verbesserungen des Versorgungssystems in Deutschland“, so Langner.

Die DVfR gratuliert ihrem Vorsitzenden zu der hohen Auszeichnung. Die Glückwünsche des Vorstands übermittelt der stellvertretende Vorsitzende Reimund Klier: „Diese hohe Auszeichnung ist Wertschätzung Ihres außerordentlichen beruflichen und ehrenamtlichen Einsatzes für die Teilhabe und ganzheitliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderung. Die Weiterentwicklung der Rehabilitation und das Hineintragen des Gedankens der Chancengleichheit, Teilhabe und Inklusion in alle gesellschaftlichen Bereiche ist Ihnen ein Herzensanliegen. Dafür setzen Sie sich mit Leidenschaft und Nachdruck ein.“ Prof. Hans-Peter Kaps, ebenfalls Vorstandsmitglied, betont, dass Dr. Schmidt-Ohlemann als Vorsitzender der DVfR den Austauschprozess im Bereich der Rehabilitation zu vielen Themen moderiert und oft auch initiiert. Dabei arbeitet er mit vielen Expertinnen und Experten, auch der Betroffenenverbände, zusammen. Für die Politik ist er ein wichtiger Gesprächspartner, da er stets die Situation und die Teilhabebedarfe der Betroffenen im Blick hat und es ihm gelingt, die Interessen der vielen Reha-Akteure auf dieses Ziel zu fokussieren.

Besonders engen Kontakt pflegt Dr. Schmidt-Ohlemann mit Selbsthilfeverbänden, die er beratend unterstützt. Darüber hinaus steht er als Landesarzt für Körperbehinderte in Rheinland-Pfalz als Ansprechpartner für ärztliche Kollegen und andere Ratsuchende zur Verfügung. Mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen initiierte Dr. Schmidt-Ohlemann auch die Entwicklung neuer Leistungsangebote für Menschen mit besonders schweren Beeinträchtigungen, für die die bisher verfügbaren Angebote nicht ausreichend waren. So hat er als leitender Arzt des Rehabilitationszentrums Bethesda der kreuznacher diakonie an seiner Einrichtung in Bad Kreuznach einen mobilen Rehabilitationsdienst sowie eine Beratungsstelle für unterstützte Kommunikation modellhaft erprobt. Solche Angebote finden – inzwischen auf verbesserter gesetzlicher Grundlage – nun auch bundesweit Verbreitung.

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