Die Zukunft der Rehabilitation ist digital!

Veröffentlicht am 28.11.2018 21:17 von Redaktion RehaNews24

re.flex bringt Telerehabilitations-Assistenten auf den deutschen Gesundheitsmarkt

Berlin/Bukarest, 19.11.2018  –  Ein einfach zu bedienender intelligenter Rehabilitations-Assistent – bestehend aus zwei innovativen Sensoren sowie einer Trainings-App – revolutioniert die Rehabilitation orthopädischer Patienten.

Die operative Behandlung muskuloskeletaler Krankheitsbilder befindet sich dank kontinuierlicher Verbesserungen in der Forschung und klinischen Versorgung auf einem hohen Niveau. Gleiches gilt für die postoperative Physiotherapie, die Patienten in ihrem Heilungsprozess unterstützt. Maßgeblich verantwortlich für eine möglichst umfassende Genesung sind jedoch die Patienten selbst – durch eigenständiges Training außerhalb der verordneten Therapiesitzungen. Leider ist die Motivation vieler Patienten nicht besonders ausgeprägt und die Angst, etwas falsch zu machen, trägt ihr Übriges zur niedrigen Compliance bei. Das Ergebnis: Die Therapiedauer verlängert sich unnötigerweise und immer wieder kommt es sogar zu vermeidbaren Komplikationen.

„Unser Ziel ist es, die Rehabilitation mit re.flex für alle Beteiligten zu verbessern“, sagt Camil Moldoveanu, CEO und Mitgründer von re.flex. Und er weiß, wovon er spricht. Als vierfacher Welt- und sechsfacher Europameister im Jiu-Jitsu erlitt Camil im WM-Finale 2015 eine schwere Knieverletzung. Nach überstandener OP und Physiotherapie schien er wieder fit zu sein. Doch wenig später verletzte er sich erneut, was seine sportliche Karriere beinahe beendet hätte. Der Grund: Camil stellte, nachdem er keine Schmerzen mehr hatte und der Meinung war, sich wieder ausreichend bewegen zu können, die Physio und das Training zu Hause ein.

Derartiges zu verhindern beziehungsweise das Risiko zu minimieren und die bisher bestehenden Lücken zwischen Arzt, Therapeut und Patient zu schließen, ist das Ziel von re.flex. „Mithilfe unserer App erstellt der Therapeut individuelle Trainingsprogramme für die Patienten. Die erste Besonderheit: Er kann deren Einhaltung nachvollziehen, wenn es nötig ist eingreifen und das Training anpassen. Die zweite Besonderheit: Der Patient wird bei der Durchführung der Übungen durch unsere Sensoren mittels Echtzeit-3D-Animation unterstützt. Zudem werden die Therapiefortschritte dokumentiert,“ erläutert Camil. Und er ergänzt: „Dank des unmittelbaren Feedbacks der Sensoren können Patienten direkt auf dem Smartphone oder Tablet selbst davon überzeugen, ob sie die Übungen richtig ausführen. Das nimmt ihnen die Angst vor Fehlern und gibt ihnen Sicherheit.”

„Bisher waren die Qualität der Therapie und die Compliance der Patienten vor allem in der postoperativen Nachbehandlung eine Black-Box für mich. Die standardisierten Übungen, das Feedback durch die Sensoren sowie die transparente Verlaufskontrolle ermöglichen es mir und meinen Patienten, aktiv Einfluss auf den Therapieverlauf zu nehmen und unterstützen damit den Erfolg der Behandlung,“ sagt PD Dr. med. Tobias Winkler, Oberarzt an der Charité in Berlin und Berater bei re.flex.

In Deutschland wird re.flex, wie auf der Medica angekündigt, zunächst im Rahmen von Pilotprojekten eingesetzt. Interessierte Therapeuten, Kliniken und Rehaeinrichtungen sind eingeladen, sich mit re.flex in Verbindung zu setzen.

Über re.flex

re.flex ist eine innovative Telerehabilitationslösung für Patienten und Therapeuten, bestehend aus zwei Bewegungssensoren sowie digitalisierten physiotherapeutischen Übungsanleitungen. Der einfach zu bedienende intelligente Rehabilitationsassistent ist so in der Lage, den Genesungsprozess nicht nur zu unterstützen, sondern auch zu kontrollieren.

Die Sensoren können bis zu 12 Übungsparameter wie zum Beispiel Streckung, Beugung oder Rotation der unteren Extremitäten überwachen und so eine sichere und effektive Ausführung der Übungen gewährleisten. Unabhängig davon, ob die Übungen im Stehen, Sitzen oder in Rückenlage durchgeführt werden, die proprietäre Software erfasst und dokumentiert zuverlässig das Training und den Therapiefortschritt der Patientinnen und Patienten.

Therapeuten können mit der re.flex-App individuelle Trainingsprogramme erstellen. Hierfür stehen ihnen standardisierte Übungen zur Auswahl.

Das individuell erstellte Trainingsprogramm können Patienten mithilfe der App absolvieren. Eine 3D-Animation unterstützt sie bei der korrekten Ausführung der Übungen – und zwar in Echtzeit, direkt auf dem Smartphone oder Tablet.  Dank der dabei erhobenen Daten ist der Therapeut in der Lage, den Therapiefortschritt zu analysieren. Je nach Leistungsfähigkeit des Patienten kann er zusätzliche Übungen hinzufügen oder ersetzen, die Trainingshäufigkeit und -intensität sowie die individuellen Ziele anpassen.

re.flex ist aktuell für Pilotprojekte sowie Therapeuten für kniebezogene Rehabilitationen erhältlich und wird in Kürze auch für Hüft-, Rücken-, Hand- und Schulterübungen verfügbar sein. Damit wird re.flex Patienten mit Verletzungen des Bewegungsapparats sowie endoprothetischen Operationen und degenerativen Erkrankungen gleichermaßen bei der Erholung unterstützen.

Im Jahr 2019 wird re.flex Testprojekte in anderen Bereichen wie der Prävention, Prehabilitation und Arbeitsmedizin starten.

Website: www.reflex.help

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