Diagnose Krebs: Rehas für Versicherte haben sich verdoppelt

Veröffentlicht am 23.04.2014 09:09 von redaktion

 

Die Diagnose Krebs kann jeden treffen, aber mit dem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit zu. In einer älter werdenden Gesellschaft hat das Folgen: Immer mehr Menschen müssen sich wegen dieser Erkrankung behandeln lassen. So hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im vergangenen Jahr mehr als 4.300 Versicherten und Rentnern eine onkologische Rehabilitation ermöglicht – 2004 waren es noch 3.700. Aber: War damals noch jeder dritte Krebspatient im erwerbsfähigen Alter, so ist es heute jeder zweite.

Besonders stark stieg die Zahl der stationären Rehas bei Arbeitnehmern an: Mehr als 2.200 Patienten haben sich im vergangenen Jahr wegen einer Krebserkrankung in einer Klinik des Rentenversicherers behandeln lassen. Damit haben sich die onkologischen Rehas in dieser Bevölkerungsgruppe seit 2004 verdoppelt. Hier hat vor allem die Generation der Baby-Boomer mit ihren heute 45 bis 60 Jahren die Zahl der Krebsbehandlungen nach oben schnellen lassen.

Auch in der Gruppe der Rentner stieg die Zahl der onkologischen Rehas an – zumindest bis 2008. Seitdem sind die stationären Krebsbehandlungen auf etwa 2.000 im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Grund: Auch die Zahl der Ruheständler verringerte sich, weil Arbeitnehmer immer später in Rente gehen. Zudem zählen zu den heutigen Rentnern auch die geburtenschwachen Jahrgänge während des Zweiten Weltkriegs.

Die Deutsche Rentenversicherung finanziert onkologische Rehas für Arbeitnehmer wie auch für Rentner, nichtversicherte Angehörige und Kinder von Versicherten und Rentnern. Bei einer Krebserkrankung erhalten sie beste medizinische Behandlungen, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sind. Die Reha soll ihnen dabei helfen, die körperlichen und seelischen Folgen dieser schweren Erkrankung abzumildern oder möglichst zu beseitigen.

Eine mehrwöchige onkologische Reha folgt zumeist auf eine abgeschlossene Erstbehandlung, also eine Operation, Strahlen- oder Chemotherapie. Hierbei wird nicht nur die medizinische Therapie weitergeführt, die Patienten erhalten auch psychologische Hilfen sowie umfassende Beratung zum Umgang mit ihrer Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus steht die Deutsche Rentenversicherung den Betroffenen auch beim beruflichen Wiedereinstieg zur Seite.

Weitere Informationen dazu gibt es in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

Nr. 11/14

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www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de

Pressesprecher

Wolf-Dieter Burde

Telefon 0511 8292634 oder 0170 3323510

Fax 0511 8292635

wolf-dieter.burde@drv-bsh.de 

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