Deutscher Reha-Tag 2010 – Rechtzeitige Rehabilitation schafft Perspektiven für Millionen Menschen

Veröffentlicht am 16.09.2010 09:58 von redaktion

Deutscher Reha-Tag am 25. September 2010 zeigt, wie Rehabilitation bei der Lösung aktueller gesellschafts- und sozialpolitischer Herausforderungen wirksam helfen kann. Über 200 Kliniken und Einrichtungen stellen unter dem Motto „REchtzeitig HAndeln – Reha schafft Perspektiven“ die Innovationskraft der Rehabilitation unter Beweis.

Berlin. Die weiter steigende Zahl älterer und gesundheitlich mehrfach beeinträchtigter Menschen, der drohende Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt und die demografische Entwicklung werden die Bedeutung der Rehabilitation in den kommenden Jahren weiter wachsen lassen. Mit ihren vernetzten und flexiblen Rehabilitationsmodellen verhilft sie individuell und professionell den betroffenen Menschen zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe. Sie stellt sich darüber hinaus aktiv und konstruktiv neuen Entwicklungen und leistet mit ihrem Innovationspotenzial einen wichtigen Beitrag zur Lösung aktueller gesellschafts- und sozialpolitischer Herausforderungen. Das will der 7. Deutsche Reha-Tag am 25. September 2010 unter Beweis stellen. Unter dem Motto „REchtzeitig HAndeln – Reha schafft Perspektiven“ werden am und im Umfeld des Aktionstages bundesweit mehr als 200 Kliniken und Einrichtungen an praktischen Beispielen zeigen, wo und wie die Rehabilitation an der Lösung aktueller und künftiger Probleme erfolgsorientiert arbeitet.

Lohnende Investition in die Zukunft
Rehabilitationsleistungen im Wert von rund 13 Milliarden Euro erbringen die vier großen Rehabilitationsträger – Deutsche Rentenversicherung, Gesetzliche Krankenversicherung, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung und die Bundesagentur für Arbeit – jährlich für ihre Versicherten. Davon entfallen ca. 8,9 Milliarden auf die medizinische Rehabilitation und 3,6 Milliarden auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
83 Prozent der Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherung sind in den zwei folgenden Jahren nach ihrer medizinischen Rehabilitation erwerbsfähig. Gewonnene Berufstätigkeitsjahre und reduzierte Arbeitsunfähigkeitstage sparen dadurch der Volkswirtschaft nach wissenschaftlichen Untersuchungen Milliarden an Renten-, Arbeitslosen- und Krankengeldzahlungen. Allein der Netto-Nutzen der medizinischen Rehabilitation wird nach Prognosen bis 2025 auf 23 Milliarden Euro ansteigen. Rechtzeitige Rehabilitation rechnet sich ökonomisch, sichert Arbeitsplätze, erhält den Betrieben wertvolles Know-how und dringend benötigte Fachkräfte.
So sind 68 Prozent der behinderten jugendlichen Auszubildenden der Berufsbildungswerke später erwerbstätig und 71 Prozent der Absolventen der Berufsförderungswerke nach Abschluss ihrer Umschulung im Berufsleben. Rehabilitation hilft gleichzeitig, soziale Ausgrenzung und Armut durch Krankheit oder Behinderung zu mindern und trägt dazu bei, dass Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können.

Initiatorenkreis: Rehabilitation selbstverständlich machen
Auch 2010 wird der Deutsche Reha-Tag von einem breiten Bündnis aus Institutionen, Verbänden und Organisationen getragen. Insgesamt 24 Initiatoren – mehr als je zuvor – beteiligen sich aktiv an seiner Durchführung. Gemeinsam wollen sie mit dem Aktionstag und einem Parlamentarischen Gespräch im Oktober ins Bewusstsein rufen, dass Rehabilitation gesellschaftlich selbstverständlich sein muss und deshalb als gesetzlicher Auftrag zu erhalten und auszubauen ist. Denn nur unter optimierten gesetzlichen Rahmenbedingungen und einer leistungs-, erfolgs- und qualitätsgerechten Vergütung kann die Innovationskraft der Rehabilitation zum Wohl des Einzelnen und der Gesellschaft erhalten und nachhaltig gesichert werden.

Informationen zu Veranstaltungen im Internet
In diesem Jahr werden bundesweit wieder zahlreiche Aktionen, Tage der offenen Tür, Vortragsveranstaltungen und Gesundheitsmärkte erwartet. Wer sich für den Besuch einer Veranstaltung des Reha-Tages interessiert, kann sich unter www.rehatag.de online informieren. In dem Internetportal werden bis zum 25. September alle Informationen zu Teilnehmern und Veranstaltungen gesammelt. Außerdem steht dort für Reha-Interessierte eine große Auswahl an Publikationen der beteiligten Organisationen kostenlos zum Download zur Verfügung.

Kontakt und Nachfragen:

Organisationsbüro zum Reha-Tag 2010
bei der Agentur müller:kommunikation
Stefanie Kaluzynski
Eichhoffstraße 36
44229 Dortmund
Tel.: 0231 477988-53
Fax: 0231 477988-44
E-Mail: info@rehatag.de
www.rehatag.de

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Stefan Müller
Am Bertholdshof 87
44143 Dortmund
Tel.: 0231/2238234-0
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Mail: info@muellerkom.de
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