DEGEMED startet Kampagne “Meine Reha – Mein Leben.”

Veröffentlicht am 09.04.2014 09:25 von DEGEMED

Pressemitteilung vom 09.04.2014

 

Pressegespräch zur Kampagne am 9. April im Hotel Alsterhof in Berlin. Foto: Degemed

Pressegespräch zur Kampagne am 9. April im Hotel Alsterhof in Berlin. Foto: Degemed

Berlin, 09. April 2014 – Die DEGEMED e.V. als Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation in Deutschland startet heute in Berlin die Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ Die Kampagne richtet sich an Kostenträger und Politik. Sie will auf die Bedeutung der Reha in Deutschland aufmerksam machen und richtet sich gegen Einschränkungen des Leistungsangebotes und gegen den Kostendruck in der Reha. Dazu will die Kampagne möglichst viele Menschen mobilisieren, denen Reha zurück ins Leben geholfen hat oder die in der Reha tätig sind.

„Meine Reha – mein Leben ist die Kampagne der Rehabilitanden und der Menschen, die in der Reha arbeiten“, sagt Prof. Bernd Petri, Vorstandsvorsitzender der DEGEMED, anlässlich des Starts der Kampagne. „Sie wollen gemeinsam zeigen: Reha bringt Menschen zurück ins Leben.“ Bislang, so Petri, sei die Reha viel zu defensiv gewesen. „Ohne Rehabilitation wäre unser Gesundheitssystem weniger leistungsfähig und die Versorgung wesentlich schlechter. Deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass aus Reha immer weniger wird.“

Drei Forderungen

Die Forderungen der Kampagne lauten: Einfacherer Zugang zur Rehabilitation, Erhalt der Reha als Komplexleistung und bedarfsgerechte Finanzierung. Hier sieht die DEGEMED akuten Handlungsbedarf der Politik. Noch immer sei der Zugang zu Reha-Leistungen für Patienten durch intransparente Strukturen und bürokratische Hürden erschwert, beklagt die Fachgesellschaft. Hinzukäme, dass Patienten oftmals mit Einzelmaßnahmen abgespeist würden, die nicht zum gewünschten Erfolg führten und dass immer mehr Kliniken und ambulante Reha-Zentren unter Kostendruck und Personalmangel litten. „Der demografische Wandel, steigende Lebensarbeitszeit und chronische Erkrankungen erfordern gerade jetzt eine engagierte Investition in den Ausbau der Reha“, meint Petri. „Das Sparen an der Reha ist daher grundfalsch und muss aufhören.“ Jeder kann mitmachen Die Forderungen der Initiatoren sollen im Verlauf der Kampagne in Etappen kommuniziert und von dezentralen Aktionen in Reha-Einrichtungen begleitet werden. Getragen werden sämtliche Aktionen dabei von den Mitgliedern der DEGEMED, Reha-Klinken und Reha-Einrichtungen in Deutschland sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Reha. „Alle können mitmachen und sich mit ihrem Bild, ihrer Aktion oder ihrem Statement beteiligen“, erläutert DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall. „Jede Stimme, jedes Statement zählt, damit Reha und ihre Bedeutung der Öffentlichkeit bewusst gemacht wird.“

Prominente Unterstützung

Prominente Unterstützung erfährt die Kampagne bereits zu ihrem Start von ehemaligen Leistungssportlern und paralympischen Sportlern, die den Wert der Reha aus eigener Anschauung zu schätzen wissen. So hat der ehemalige Turnweltmeister und Politiker Eberhard Gienger sich als Testimonial zur Verfügung gestellt, begleitet von Ex-Turner Rony Ziesmer sowie weiteren bekannten Persönlichkeiten. „Wir sind sehr froh, dass uns diese prominenten Personen, die mit Reha wieder ins Leben zurückgefunden haben, für die Kampagne einsetzen“, sagt Lawall. „Sie werden damit zur Verbreitung unserer Forderungen an die breite Bevölkerung beitragen.“

Wichtigste Instrumente der Kampagne sind die Website www.meinereha-meinleben.de sowie die Nutzung der sozialen Netzwerke, über die zahlreiche Aktionen stattfinden werden. Es wird Unterschriftenlisten geben, Unterstützer können Postkarten mit den Kampagnenforderungen verschicken, sowie Fotos aus ihrer eigenen Reha-Maßnahme posten. Ein Fotowettbewerb über Instragram sowie weitere kreative Aktionen in den sozialen Netzwerken sollen der Kampagne für eine große Verbreitung erreichen.

Die DEGEMED setzt sich seit 1997 als indikationsübergreifender Spitzenverband und als Fachgesellschaft für die konsequente Weiterentwicklung der qualitätsorientierten medizinischen Rehabilitation ein. Sie vertritt dabei stationäre Reha-Kliniken und ambulante Reha-Zentren aller Indikationen mit öffentlichem, privatem und frei-gemeinnützigem Hintergrund.

Website: www.meinereha-meinleben.de
Facebook: https://www.facebook.com/pages/Meine-Reha-Mein-Leben/662733683792854?fref=ts 
Twitter: https://twitter.com/RehaKampagne

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) Katharina Ruppelt, Fasanenstraße 5, 10623 Berlin, Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70, E-Mail: k.ruppelt@degemed.de Internet: www.degemed.de

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Deutsche Gesellschaft für
Medizinische Rehabilitation e.V.
Christof Lawall
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030.284496-6
Fax: 030.284496-70
E-Mail: degemed@degemed.de
Internet: www.degemed.de

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