Das erste Bündnis für gesunde Mitarbeiter in Bayern

Veröffentlicht am 06.10.2014 09:40 von redaktion

PRESSEMITTEILUNG

 

Bayerischer Heilbäder-Verband, vbw, AOK und DEHOGA Bayern starten Initiative für mehr Prävention in Unternehmen

 

München, 06. Oktober 2014 – Erstmals gibt es in Bayern ein offizielles Bündnis für betriebliches Gesundheitsmanagement. Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV), die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die AOK Bayern und der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) unterzeichneten am 6. Oktober in München die Vereinbarung über ein „Bündnis für gesunde Mitarbeiter.“ Die Schirmherrschaft dafür hat die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml übernommen. Alle Infos zum Bündnis gibt es im Internet unter www.gesunde-mitarbeiter.bayern.

Huml betonte anlässlich der Unterzeichnung: „Mit einer Gesundheitsvorsorge im Betrieb können wir viele Menschen in ihrem direkten Umfeld erreichen. Mir ist es wichtig, neben den körperlichen auch die psychischen und sozialen Bedürfnisse der Mitarbeiter innerhalb einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge zu berücksichtigen. Ich bin davon überzeugt, dass das „Bündnis für gesunde Mitarbeiter“ mit seinen Partnern einen wesentlichen Beitrag zur Prävention der bedeutendsten Volkskrankheiten leisten kann. Deshalb begrüße ich diese wichtige Initiative des Bayerischen Heilbäder-Verbands und habe sehr gerne die Schirmherrschaft für das Bündnis übernommen.“

„Wir brauchen dringend eine Umkehr im Gesundheitswesen. Weg vom Kurieren von Krankheiten, hin zur Prävention. Das Bündnis ist ein erster Schritt dazu“, sagte der BHV-Vorsitzende Klaus Holetschek. „Für Betriebe entsteht in Deutschland jährlich ein Ausfall von über 50 Milliarden Euro durch Krankheitstage der Mitarbeiter. Volkskrankheiten wie Rückenleiden, Atembeschwerden und psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen, die Lebensarbeitszeit der Menschen nimmt zu. Gleichzeitig gibt es in vielen Branchen einen Fachkräftemangel.  Es liegt also im Interesse der Unternehmen, die Arbeitskraft der Mitarbeiter lange zu erhalten. Das Motto heißt für uns Wertschöpfung durch Wertschätzung.“

Mit dem Bündnis wollen die Partnerverbände einen Anreiz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zur eigenverantwortlichen Gesundheitsvorsorge schaffen. „Im Idealfall schaut es so aus: der Arbeitnehmer möchte etwas für seine Gesundheit tun. Er bekommt vom Heilbäder-Verband und von Mitgliedsbetrieben des DEHOGA Bayern passende Angebote, zum Beispiel eine Präventionswoche für den Rücken. Die Krankenkasse zahlt einen Zuschuss, der Arbeitgeber kann einen Teil des Aufenthaltes mitfinanzieren, und der Arbeitnehmer bringt dafür Urlaubstage ein“, so Holetschek. Rechtlich kann ein Arbeitgeber bis zu 500 Euro jährlich für Gesundheitsprävention pro Mitarbeiter von der Steuer absetzen. Auch Mitglieder des DEHOGA können Präventionskurse anbieten. Die AOK führt Präventionskurse für ihre Mitglieder kostenfrei durch.

Die AOK Bayern ist bei dem Bündnis gerne dabei, sagte der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hubertus Räde. „Der Altersdurchschnitt der Belegschaften in unseren Unternehmen wird deutlich steigen. Gesund älter werden ist deshalb nicht nur ein Ziel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sie dabei zu unterstützen, ist auch ein wichtiges Unternehmensziel.“

Der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt betonte: “Mitarbeiter, die auch im Alter gesund und leistungsfähig sind, stellen für die Unternehmen einen zunehmend wichtigen Erfolgsfaktor dar. Welche betrieblichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung passend und unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten wirtschaftlich vertretbar sind, muss jedes Unternehmen selbst entscheiden. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. beteiligt sich gerne am ‚Bündnis für gesunde Mitarbeiter‘, weil es Unternehmen auf Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit ihrer Beschäftigten hinweist und zugleich die Gesundheitswirtschaft in Bayern stärkt.“

„Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband gibt der Prävention in seiner Branche eine hohe Priorität“, sagte der Vorsitzende der Fachabteilung Kur – und Bäderwesen Josef Matheus. „Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Diese häufig vertretene Sentenz gilt in einer personalintensiven Dienstleistungsbranche wie dem Gastgewerbe umso mehr, da sich deren Wohlbefinden eins zu eins auf das Wohlgefühl unserer Gäste überträgt. Sie sind die Visitenkarte unserer Häuser, ein Schutz ihrer Gesundheit ist daher nichts weniger als eine Stärkung unserer Betriebe. Zugleich wollen wir auch allen anderen Arbeitnehmern die Möglichkeit bieten, entsprechende Angebote in einem äußerst erholsamen Ambiente wahrzunehmen.“

Foto: v.l.n.r: Josef Matheus, Vorsitznder der Fachabteilung Kur- und Bäderwesen des DEHOGA, der stellvertretende AOK-Vorstandsvorsitzende Hubertus Räde, Gesundheitsministerin Melanie Huml, der Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes Klaus Holetschek, der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt.

 

Kontakt:

Bayerischer Heilbäder-Verband e. V.

1. Vorsitzender Klaus Holetschek

Rathausstr. 6-8, 94072 Bad Füssing

Telefon: 08531/975590

E-Mail: info@gesundes-bayern.de

Internet: www.gesundes-bayern.de

Presseinformationen:Rosi Raab

Telefon: 08031/ 2200670

E-Mail: info@rosi-raab.de

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