Das erste „Bündnis für gesunde Mitarbeiter in Bayern“

Veröffentlicht am 16.04.2014 15:54 von Redaktion RehaNews24

PRESSEMITTEILUNG

Das erste „Bündnis für gesunde Mitarbeiter in Bayern“

Bayerischer Heilbäder-Verband, AOK Bayern und Dehoga Bayern starten Pilotprojekt

 

Nürnberg, 16. April 2014In Bayern entsteht das erste „Bündnis für gesunde Mitarbeiter“. Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) präsentierte anlässlich seiner Frühjahrstagung in Nürnberg den Entwurf einer Kooperationsvereinbarung mit der AOK Bayern und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband, der demnächst offiziell  unterzeichnet wird. Die Schirmherrschaft für das Pilotprojekt für mehr Prävention in Unternehmen hat die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml übernommen. „Unser Ziel ist es, bei Arbeitgebern  und Arbeitnehmern einen Anreiz zur eigenverantwortlichen Gesundheitsförderung zu schaffen“, sagte der BHV-Vorsitzende Klaus Holetschek. „Wir hoffen, dass wir mit diesem Schritt einen Anstoß geben für mehr betriebliches Gesundheitsmanagement, und dass sich noch mehr Partner anschließen.“

Die Kooperationsvereinbarung zwischen BHV, AOK Bayern und Dehoga Bayern soll zunächst bis Ende 2015 laufen. Sie schreibt als Ziele fest, dass Arbeitnehmer in einem Mitgliedsbetrieb des Heilbäder-Verbandes oder des Hotel-  und Gaststättenverbandes Präventionsmaßnahmen nutzen können. Die Arbeitgeber sollten dieses Engagement mit einem freiwilligen Zuschuss fördern. Nach geltendem Steuerrecht kann der Arbeitgeber einen Betrag von maximal 500 Euro pro Arbeitnehmer steuerlich absetzen. Die AOK Bayern wird als Partner dieser Häuser solche Gesundheitskurse auch selbst anbieten, an denen auch Nicht-Versicherte teilnehmen können. Werden solche Kompaktangebote von anderen durchgeführt, beteiligt sich die Gesundheitskasse im Rahmen der üblichen Regelungen.

Gleichzeitig können die Mitgliedsbetriebe des Heilbäder-Verbandes  und des Hotel- und Gaststättenverbandes selbst für ihre Mitarbeiter Präventionskurse mit der AOK anbieten, die für das Unternehmen kostenfrei sind. „Alle Beteiligten an diesem Projekt wollen mit gutem Beispiel vorangehen“, so Holetschek. „Wir wollen angesichts zunehmender Volkskrankheiten wie Burnout, Diabetes oder Rückenleiden deutlich machen: wir brauchen einen Kurswechsel in der Gesundheit. Weg vom Kurieren von Krankheiten, hin zur Prävention. Für Betriebe entsteht in Deutschland jährlich ein Ausfall von über 50 Milliarden Euro durch Krankheitstage der Mitarbeiter. Wer die Arbeitskraft seiner Beschäftigten also unterstützt, bekommt eine Wertschöpfung durch Wertschätzung.“

„Wir als Arbeitgeber haben eine Verantwortung für  unsere Mitarbeiter“, bekräftigte der Vorsitzende im Fachbereich Kur- und Bäderwesen der DEHOGA Bayern, Josef Matheus. „Mit unserer Unterstützung in der Prävention zeigen wir dem Mitarbeiter, wie wichtig er für uns ist. Das ist eine wichtige Form der Motivation.“  Die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel zeigten, dass das Thema Gesunde Mitarbeiter in Deutschland immer bedeutender werde. „Ich bin mir sicher, dass man durch gezieltes betriebliches Gesundheitsmanagement und mit neuen Angeboten Ausfälle durch Krankheiten vermeiden kann. Das sollte im Interesse aller Arbeitgeber, aber auch der Arbeitnehmer sein.“

Die AOK Bayern begrüßt die  Initiative des BHV. Es gehe hier schließlich um gemeinsame Ziele, betonte die Gesundheitskasse in einer Stellungnahme. „Für die Betriebe ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement eine lohnende Investition. Eine Umfrage bei 400 bayerischen Unternehmen mit einem von der AOK unterstützten betrieblichen Gesundheitsmanagement hat bestätigt, dass gesunde Mitarbeiter leistungsfähiger und leistungsbereiter sind.“ Als weitere Vorteile nannten die Betriebe eine sinkende Personalfluktuation, die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber, den Erhalt der Arbeitsfähigkeit, die Verbesserung der Arbeitsorganisation sowie weniger Ausfälle durch Krankheit.

Der BHV-Vorsitzende Klaus Holetschek wird in den nächsten Monaten verstärkt Gespräche mit weiteren möglichen Partnern führen. „. Gesunde Mitarbeiter sind das Kapital der Wirtschaft. Und die Bayerischen Heilbäder, Hotels und Gaststätten sind ein bedeutender Faktor und Leistungsträger der Gesundheitswirtschaft. Wir haben die Infrastruktur für die Gesundheitsangebote. Die gilt es im Sinne der Beschäftigten zu nutzen.“ Gleichzeitig wollen die Partner des Bündnisses für Gesunde Mitarbeiter auch den Dialog mit der Politik fortsetzen. „Ohne die richtigen politischen Rahmenbedingungen kommen wir nicht weiter“, so Holetschek. „Dazu gehört zuallererst ein Präventionsgesetz auf Bundesebene, das diesen Namen auch verdient.“

 

Kontakt:

Bayerischer Heilbäder-Verband e. V.

1. Vorsitzender Klaus Holetschek

Rathausstr. 6-8, 94072 Bad Füssing

Telefon: 08531/975590

Telefax: 08531/21367

E-Mail: info@gesundes-bayern.de

Internet: www.gesundes-bayern.de

Für weitere Presseinformationen:

Rosi Raab

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Illerstraße 17, 83026 Rosenheim

0172/8426607

08031/234347

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