Chefsache Inklusion

Veröffentlicht am 11.12.2014 11:24 von Ellen Krüger

Ende 2014 kamen in Berlin 60 Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Institutionen zusammen, um die Chancen von Inklusion für die Arbeitswelt zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Expertenforums standen die Erfahrungen und Erwartungen von Unternehmen, Verbänden und Netzwerken, die wissen, dass Inklusion Chefsache ist. Gastgeber der Veranstaltung war der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke.

Akteure des Expertenforums Chefsache Inklusion (von links): Ludger Peschkes (BV BFW), Prof. Dr. Klaus Zimmermann (IZA), Christina Ramb (BDA), Michael Müller (Fraport), Dietmar Welslau (Telekom), Dr. Rolf Schmachtenberg (BMAS) und Adolf Bauer (SoVD)

Akteure des Expertenforums Chefsache Inklusion (von links): Ludger Peschkes (BV BFW), Prof. Dr. Klaus Zimmermann (IZA), Christina Ramb (BDA), Michael Müller (Fraport), Dietmar Welslau (Telekom), Dr. Rolf Schmachtenberg (BMAS) und Adolf Bauer (SoVD)

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gab der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) am 20. November 2014 den Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe. In der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG führte das erste Expertenforum „Chefsache Inklusion – Neue Wege und Konzepte zur Fachkräftesicherung“ Entscheidungsträger aus führenden Unternehmen, Netzwerken der Wirtschaft und Wirtschaftsverbänden zusammen. Gemeinsam mit hochrangigen Vertreterinnen und -vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der Leistungsträger, der Spitzenorganisationen von Menschen mit Behinderung und des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke diskutierten sie über die Chancen von Inklusion für die Wirtschaft und den aktuellen und künftigen Beitrag der 28 Berufsförderungswerke.

Hochkarätige Personalverantwortliche wie Dr. Wolfgang Fassnacht (HR Director Germany SAP SE), Ursula Fuggis-Hahn (Geschäftsführerin Boehringer Ingelheim), Klaus Nussbaumer (Vice President Shared Services und Personalwirtschaft BASF SE), Michael Müller (Mitglied des Vorstands und der Dietmar Welslau (Geschäftsführer Personal Deutsche Telekom AG), Arbeitsdirektor der Fraport AG) brachten ihre guten Beispiele und Erfahrungen in das Expertenforum ein, gaben Empfehlungen und wiesen auf Hemmnisse für Unternehmen in Sachen Inklusion hin.

Den 60 Gästen boten sich während der Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten, sich zum Thema zu informieren und auszutauschen. Impulse gaben die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Gabriele Lösekrug-Möller, Annelie Bundenbach (DGB) und Christina Ramb (BDA) im Dialog zum Thema Inklusion in Unternehmen – aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht und Sozialpartner sowie der Präsident des Sozialverbandes Deutschland Adolf Bauer. Welche Auswirkungen Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt haben können, machte Prof. Dr. Klaus Zimmermann vom Institut zur Zukunft der Arbeit in seinem Vortrag deutlich.

Von besonderem Wert für alle Beteiligten war die Arbeit in den drei Workshops. Hier brachten die Akteure ihre individuellen Erfahrungen ein, formulierten Empfehlungen an die Politik, die Leistungsträger und die Berufsförderungswerke und trafen Vereinbarungen für künftiges gemeinsames Handeln.

„Mit dem Expertenforum Chefsache Inklusion haben wir den Grundstein für eine Veranstaltungsreihe gelegt.“ stellt Ludger Peschkes, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke, in Aussicht. „Unser Ziel ist es, die gesammelten Erfahrungen und wichtigen Empfehlungen in die Regionen zu tragen, so dass auch Unternehmen des Mittelstandes und Partner vor Ort von dem neuen Format profitieren.“

Die Veranstaltungsdokumentation mit Bildern, Präsentationen und Vorträgern sowie die Termine der Regionalveranstaltungen finden Sie unter www.chefsache-inklusion.de.

Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Auftaktveranstaltung „Chefsache Inklusion – Neue Wege und Konzepte zur Fachkräftesicherung“ hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke in einer Publikation aufbereitet. Diese steht unter www. bv-bfw.de zum Download bereit. Die gedruckte Version kann über die Geschäftsstelle des BV BFW kostenfrei bezogen werden.

Über den BV BFW

Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. – ehemals Arbeitsgemeinschaft Die Deutschen Berufsförderungswerke e.V. (ARGE BFW) – ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken mit sitz in Berlin. Erklärtes Ziel ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen dauerhaft in das Erwerbsleben zurück zu bringen. Das Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Ausbildungsplätzen bündelt Know-how und langjährige Erfahrungen in den Bereichen Prävention, Beratung, Diagnostik, berufliche Qualifizierung und Personalvermittlung. Als Partner der Wirtschaft unterstützen der Bundesverband und seine Mitglieder Unternehmen bei der Bewältigung der demografischen Herausforderungen am Arbeitsmarkt und  bei der Sicherung ihrer Fachkräfte.

Pressekontakt:

Ellen Krüger
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Telefon 030 3002-1253 · Telefax 030 3002-1256 · E.Krueger@bv-bfw.de
www.bv-bfw.de

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