BV BFW wählt neuen Vorstand

Veröffentlicht am 26.07.2017 13:34 von Ellen Krüger

Dr. Susanne Gebauer übernimmt Vorsitz von Ludger Peschkes

Dr. Susanne Gebauer übernimmt den Vorsitz von Ludger Peschkes

Am 29. Juni 2017 hat die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke e. V. (BV BFW) einen neuen Vereinsvorstand gewählt. Als neue Vorsitzende tritt Dr. Susanne Gebauer die Nachfolge von Ludger Peschkes an.

Einstimmig wählten die Mitglieder die Geschäftsführerin des Berufsförderungs­werks (BFW) Nürnberg, Dr. Susanne Gebauer, zur neuen Vorsitzenden der in Berlin ansässigen Interessen­vertretung. Die 51-jährige promovierte Erziehungswissenschaftlerin folgt damit Ludger Peschkes (BFW Dortmund), der nach dreijähriger Amtszeit als Vorsitzender und insgesamt 17 Jahren Vorstandsarbeit aus dem Gremium ausscheidet. Er verlässt den Vorstand gemeinsam mit Klaus Krebs (BFW Schömberg), der ebenfalls nach langjähriger Mitarbeit nicht mehr kandidierte.

Der neue Vorstand des BV BFW umfasst fünf Mitglieder. Neben Dr. Susanne Gebauer wurden Frank Gottwald (BFW Köln) als neuer 2. Vorsitzender sowie Hans-Dieter Herter (BFW Birkenfeld) und Gerhard Witthöft (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd) wiedergewählt. Neues Vorstandsmitglied ist seit dem 29. Juni Christoph Wutz. Der 49-jährige Geschäftsführer des BFW Würzburg komplettiert das künftige fünfköpfige Vorstandsteam.

In der Amtszeit von Ludger Peschkes von 2014 bis 2017 hat der BV BFW seine Geschäfts­stelle im Haus der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg weiter ausgebaut. So wurden die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Unternehmenskooperationen etabliert und es konnten neue Projekte eingeworben und Kooperationen initiiert werden. Meilensteine waren zudem das erfolgreiche Dialog­format „Chefsache Inklusion“, die Veranstaltung mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallver­sicherung und das daraus resultierende Positionspapier zu den BFW sowie die Beteiligung an der Reihe des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Zusammen erfolgreich in Arbeit“. Politisch brachte sich die Interessenvertretung u. a. in die Einführung des Bundesteilhabegesetzes, des Flexirentengesetzes und des Präventionsgesetzes ein.

Nach der Wahl dankte Dr. Susanne Gebauer den scheidenden Kollegen Ludger Peschkes und Klaus Krebs für ihre langjährige erfolgreiche Arbeit im Vorstand. „Ganz besonders Ludger Peschkes hat in den letzten drei Jahren als Vorsitzender eine Menge für unseren Verband und die BFW geleistet. Er hat ganz erheblich dazu beigetragen, dass der BV BFW heute ein geschätzter und gefragter Kooperationspartner ist.“

„Es ist jetzt der richtige Zeitpunkt den Staffelstab weiterzugeben.“ resümiert Ludger Peschkes. „Ich bin mir sicher, dass unser Bundesverband bei den Vorstands­kollegen und unserer neuen Vorsitzenden in sehr guten Händen ist und an allen wesentlich Themen nahtlos weitergearbeitet werden wird“. Dies bestätigt Dr. Susanne Gebauer: „Wir werden auf jeden Fall weiter an der Unternehmensnähe der BFW arbeiten und streben neue Kooperationen rund um Arbeit und Gesundheit an. Auch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Rehabilitations­trägern insbesondere zu allen Aspekten von Qualität der beruflichen Rehabilitation werden wir fortsetzen.“ In der Amtszeit stehen mit dem Bundesteilhabegesetz auch neue Themen auf der Agenda: „Hier sehen wir künftig wichtige Aufgaben und Chancen für die BFW zum Beispiel bei der engeren Vernetzung mit der medizinischen Rehabilitation. Die neuen Fördermög­lichkeiten von Modellvorhaben im Bereich Rehabilitation werden viele Chancen bieten, neue Wege auszuloten und Probleme an den Schnittstellen abzubauen.“ so die neue Vorstandsvorsitzende in ihrem Ausblick.

Über den BV BFW
Der BV BFW ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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